The Western Cape Road Trip: Video

Erwartet bitte nicht zu viel. Es ist mein erstes Video (dieser Art; die Keller-Videos aus meiner Teenager-Zeit, die ich damals über Tage lang mit dem Windows Movie Maker zusammenschneiden musste, zähle ich jetzt mal nicht dazu) und ich habe mich mit mir selbst darum geprügelt ob ich es nun veröffentliche oder nicht. Aber hey, first steps, right? Meine Talente sind in jedem Fall begrenzt und oft wird es solche Gelegenheiten nicht mehr geben. Der Nico hat auch noch ein schönes Video von unserer Reise auf Whudat gedroppt. An dieser Stelle noch mal props an alle die dabei waren und insbesondere an den McWinkel… man kann es nicht oft genug erwähnen: ohne ihn würde hier gar nichts laufen. Es war in jedem Fall eine wunderschöne Zeit und wenn ich könnte, dann würde ich diese Reise zu einem endlosen Groundhog Day machen. Geht aber leider nicht. Back To The Future.

Nicht, dass es vieles besser machen würde, aber guckt es euch wenigstens in HD an.

June 15th, 2012 Posted in Urlaub | 6 Comments »

Das Western Cape: Ein Rückblick

Mehr als eine Woche nach unserer Rückkehr aus Südafrika kann ich wohl behaupten (und damit auch für den Rest unserer wunderbaren Reisegruppe sprechen): das schlimmste an diesem Trip war es, wieder zurück in Berlin zu sein. Dabei war durchaus unerwartet, dass uns Mini – diese Reise gibt es übrigens auch ab sofort zu gewinnen, kann ich nur wärmstens empfehlen – und Südafrika direkt die Luxus-Tour  vorführten. Wir wurden in jedem Hotel empfangen wie Zaren und beinahe hätte ich mir auch ein kleines Krönchen aufgesetzt, um mein Fake-Rich-Dasein zu unterstreichen (als ob Hoodie und durchlöcherte Leggins nicht gereicht hätten. HALLO, MEIN NAME IST SARA, ICH KOMM AUS DEM DORF, HABE MEINE ELLENBOGEN AUF DEM TISCH WÄHREND ICH MIT DEM SCHWABBEL AUS DER AUSTER SPIELE UND FURZE HEIMLICH WENN ICH DURCH DIE LOBBY SCHLEICHE). Ich hatte kurz überlegt den Verantwortlichen mitzuteilen dass auch eine Betonpritsche, wie damals im Knast, voll gereicht hätte für meinen asketischen Lebensstandard. Aber hey – umso besser!

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June 4th, 2012 Posted in Urlaub | 1 Comment »

Going Back To Capi

Der Ausblick der letzten drei Tage war der reinste Wahnsinn. Ich habe weiße Löwen gesehen. Ich bin seit dem 15. 05. 2012 nicht mehr hungrig gewesen. Südafrika ist ein Traumland ohne auf einen Maßstab zu passen. Es kann sein, dass mir diese Reise die Natur ins Herz geimpft hat. Es gibt keine Worte die den warmherzigen Menschen hier gerecht werden könnten. Gerne hätte ich noch mehr von den Leuten gesehen, aber ich weiß auch, dass mich das schon bald für eine nächste Reise hierher motivieren wird – möglicherweise mit einem Backpack und sicherlich ohne Programm. Hier ist zwar der Winter angebrochen, aber dafür lass ich den Sommer gerne kurz warten. Ich würde mich bei einem apokalyptischen Stillstand der Zeit gerade jetzt während ich dies in Hermanus tippe nicht beschweren. Mein Leben in einer Endlosschleife von Meeresgeruch und breit grinsenden Menschen an einem Ort, der kein vor und kein zurück kennt. Hier will jeder gerne stranden. Ich würde mich auch nicht beschweren, wenn der Mini mit mir hier bleibt. Er ist eine treue Seele, die kleine Ratte.

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May 21st, 2012 Posted in Urlaub | 1 Comment »

Good Hope Under My Cape

Kapstadt. Mein Durst nach urbaner Kämpfergroßstadt mit exotischem Twist wird nicht gestillt, stattdessen werde ich nur von allen Seiten mit einem paradiesischen Anblick verblüfft. Alles ist süß und charmant – nicht dirty, nicht hochgefährlich, sondern erquickend und reich an Gelegenheiten zum Lachen. Die schönsten afrikanischen Klischees (bunt, warmherzig, verschmitzt und kontrastreich) treffen auf einen mitteleuropäischen roten Faden (Kolonialstil, nette blonde Männer, reiche Touristen in Luxusbuden). Wir sind in Südafrika, wo Erwartungen und Realität zugleich übertroffen werden und verblüffen können. Ein einziger Melting Pot an Hautfarben, Sprachen und Kulturen – und doch ist alles anders, als gedacht, zumindest was meine rudimentären Vorstellungen betraf.

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May 19th, 2012 Posted in Ohne Worte, Urlaub | 4 Comments »

CAPE TOWN

48 Stunden später bin ich gefangen in einem Zeit-Raum-Kontinuum, dass die Welt angehalten hat. Ein einziges Leuchten aus verschiedenen Farben, die kein Mensch sich jemals ausdenken könnte, bildet einen Ozean in dem ich restlos in Erschöpfung und gleichzeitiger Begeisterung ertrinke. Wie lange hatte ich das schon nicht mehr? Wie ein kleines Kind will ich alles anfassen und sehen und schmecken. Vom Sternenhimmel, den wir aus nächster Nähe in der klarsten Nacht meines Lebens durchfliegen, bis hin zum Sonnenaufgang in Regenbogenfarben.

Alles ist so übertrieben wunderschön und perfekt – ich habe das drängende Verlangen, mir die Haut zwischen meinen Zehen einzuritzen um aus diesem lächerlichen, unwirklichen Traum aufzuwachen. Dann wiederum will ich ja auch doch nicht, dass er endet. Walking Tour durch die Innenstadt, Sundowner auf dem Signal Hill, ein Schaumbad im One & Only.

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May 16th, 2012 Posted in Gangster, Urlaub | 3 Comments »