Tulpen & Mixtapes

Tulpen & Mixtapes

Tulpen & Bücher und Songs, die man seinen coolen Freunden nicht vorspielen kann, weil die sich sonst entsetzt den Kopf schütteln. Dass mein Fenster nach dem Putzen schlimmer aussieht als vorher und die Sonne sowieso nur bis 11 Uhr rein scheint, ist zwar schlimm. Aber wenigstens sind die Eichhörnchen auf dem Baum wieder da, und der Himmel bleibt blau.

Es war gut, den ganzen Winter über in düsteren Kellergewölben liegen zu bleiben. Der Frühling, oder zumindest diese klimatische Vortäuschung von Frühling (der Winter schlägt am 1. Mai zu), hat eine innere Reinigungsprozedur durchgeführt. Ganz viel kommt weg, weg, weg. Überschüssiger Krimskrams und Sachen, die prinzipiell hier rumliegen, ohne eine Existenzberechtigung zu haben. Dreck kommt weg. Wisst ihr noch, als ich viel Driss angehäuft habe, um am Ende die Einzelteile auszusuchen, die ich dann für immer behalte? Ich wünschte, es wäre so einfach. Aber im materiellen Sinne kann man sich ja dann doch auf Tulpen und saubere, wenn auch verschlierte Fenster im Frühling beschränken.

Meine Poesie hat hier ihr Ende gefunden. Ist auch besser für alle da draußen, die keinen Bock auf Geschwafel haben und im Deutsch LK schon genug waberig-langweile Literatur durchnehmen mussten. Dieser Artikel hätte auch “Kush & Sunshine” heißen können, aber ich überlasse die feinen Details meinem kitschigen Tulpenmixtape. Weil das alles so rührend hier war füge ich noch ein herzliches “FICKT EUCH ALLE” an. Man will ja nicht seine Roughness verlieren.

Und denkt dran, immer: der letzte Song ist der beste!

March 12th, 2014 Posted in Musik | Comments Off

CAPTAIN MURPHY // DUALITY

Anscheinend weiß immer noch keiner, wer Captain Murphy ist, aber ich schiebe es Tyler, The Creator in die Schuhe. In jedem Fall aber ist es die Odd Future Gang, niemandem sonst traue ich so viel Schabernack in einer gesunden Mischung mit Talent zu. Ich kann mir nicht vorstellen dass Earl Sweatshirt sein erstes Release nach dem Exil zu einer hypnotischen Psycho-LSD-Anleitung für Sektengründer macht. Im Übrigen meine ich den Flow identifizieren zu können, aber da lag ich schön öfter falsch, also verwettet nicht eure Organe bei einem dubiosen russischen Kartenspiel drauf.

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November 26th, 2012 Posted in Musik | 1 Comment »

Del Boy – Wish Me Luck Mixtape

Was er macht ist nicht nur fresh, weil er alles mit seinem wunderbaren englischen Akzent besetzt. Es ist auch ziemlich fett, weil er kontemporären Hip Hop für seine Werke benutzt und den Beats von The Weeknd und Clams Casino einen neuen Anstrich liefert. Statt sich von Soca, Garage und Grime zu nähren oder in der Schatzkiste alter verstaubter Beats zu ertrinken, nimmt Del Boy eben das, was wir sowieso gerade hören. Was er gerade hört. A$AP Rocky und Kanye West spielen eine Rolle für ihn, das hört man heraus, ohne viel wissen zu müssen.

Alles ist noch sehr rudimentär, aber Del Boy hat unglaubliches Potenzial. Seine Lyrics sind ehrlich und roh ohne das Aufbauschen durch diesen Style-Scheiss, der einem immer noch am meisten Erfolg verspricht. Seine Lyrics lesen sich wie Gedichte, erst sein Flow bringt sie wirklich durch. Es gibt keine Wortspiele oder Hashtag-Raps, es gibt einfach nur so eine gewisse Authentizität, nur semi-gute Reime, aber unendliche Ozeane voller Möglichkeiten sie für sich zu erobern und zu verinnerlichen.

Trotz der Schwächen überzeugt er mich. Ich hoffe, dass neben ihm noch weitere junge englische Kids sich anstecken lassen. Hier geht’s zum Download von “Wish Me Luck”. Auch sein Debüt, “Even on Sundays”, ist nicht von schlechten Eltern. Ich kann einfach nicht aufhören damit, seine Tracks zu spielen. Mein persönlicher Held, mein kleiner Balsam für die Seele.

Ich hoffe, er wird eine gesunde Karriere haben. Und dann macht er ja auch die Videos für seine Kollegen. Und alle fahren diesen krassen Style… so entspannt und deep, zum verlieben schön. Vielleicht habe ich mich ja auch ein bisschen verliebt. Scheiss auf Bling Bling.

/Love Proof/
Pain and pleasure …….
I wonder what smart ass thought it`ll be cool to put those together
I hope that he knows he`s got main role in all the terror
and that he`s rule got me feeling unlike a normal fella
shit , my heart beats , my palms sweat
my brains full of memories which now are regrets
feeling indecisive and I don’t even like it
president of our situation, I feel betrayed by vices
how`d you do this , what you don’t love me no more
what you had a night out with friends and that’s what made you feel unsure
cause I recall I gave you comfort when you were insecure
gave you my hand before , but now you show me claws
lost in love, definitely lost in it
the old me would’ve brushed it off , but this new one seems too rigid
if it was someone else ill be the one saying just move on with it
but its two different things looking or being the image
…..and personally I fucking hate this painting
man , im tough shelled but a woman caused it breaking
so im picking up the pieces thinking I don’t fucking need this
telling my guys im over her but they fail to believe it
so do I , but then the months went by
getting thrown at a party is where I caught her by surprise
….but I don’t give a fuck so pour that dissy and that c-b in my paper cup
take it to the rim , in my drink I will swim
you were bad for my life , call it washing a sin
so I looked in the mirror and to myself I swore
that I will never open up to a girl anymore .

June 20th, 2012 Posted in Musik | Comments Off

The Weeknd / Echoes of Silence

Dass ich meine Best of 2011 Liste noch nicht fertig habe ist vielleicht der glücklichste Umstand des Jahres, denn er erlaubt mir, auch das letzte Mixtape von The Weeknd in meinem Jahresabschluss zu berücksichtigen. Und irgendwie ist das auch der entsprechend perfekte Ausklang für 2011, wo das Jahr doch mit so viel Liebe zu House of Balloons startete und bei Thursday einen kleinen Knick nach unten hatte. Nachdem ich das Mixtape auf einer vierstündigen Zugfahrt mal um mal hören konnte, ohne dass mir ein einziges Mal langweilig wurde oder ich mich ärgern musste, wird klar: The Weeknd ist nicht nur ein großartiger Meister des R&B, er ist auch mein persönlicher Künstler des Jahres. Love, Love, Love. Zum Download.

the weeknd echoes of silence download

December 22nd, 2011 Posted in (Pop)Kultur, Musik | 3 Comments »

Not 2011 Music

Zwischen dem ganzen überwältigenden Kram, der im Jahre 2011 veröffentlicht wurde, finden sich auch immer wieder Neuentdeckungen alter Zeiten. Darunter Dinge, die untergegangen sind, oder Klassiker, die alle Jahre wieder aufleben. Einige dieser Songs habe ich dieses Jahr öfter gehört als je zuvor, und bevor sie untergehen: hier meine kleine Top 10 aller Songs, die ich dieses Jahr am liebsten gehört habe, obwohl sie nicht dieses Jahr erschienen sind.

(Und by the way lässt sich ja auch ganz gut das allzu wunderbare “everyone’s mixtape” ausprobieren. Es ist ein Segen und ich wünsche den Erfindern unendliche Simultanorgasmen.)

December 21st, 2011 Posted in Musik | 2 Comments »

Live.Love.A$AP

Ich weiß es, ich hatte etwas negatives über das jüngst erschienene A$AP Rocky Mixtape gesagt, hatte es abgewertet, weil ich ungeduldig war. Weil ich schnell schnell schnell noch mehr von dem Pe$o Shit haben wollte, mehr von den Klassikern, die direkt reingehen und sitzen bleiben und sich manifestieren. Die unmittelbaren Banger, sozusagen. Was ich aber noch lernen muss (und was mir LiveLoveA$AP innerhalb weniger Tage beibringen konnte): Geduld in zweierlei Anliegen.

Geduld 1: Manche Tracks müssen sich entfalten. Sie müssen aufmerksam studiert werden, sie müssen zum richtigen Augenblick einsetzen, sie müssen auch mal an einen Punkt kommen, wo sie ihre Stärke beweisen können. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und es ist auch Geschmackssache. Aber es ist möglich, dass ich diesen Teil gerne zugunsten der Exzellenz fallen lassen. Exzellenz relativiert – Pe$o ist exzellent. Das heisst aber nicht, das der Rest nicht gut ist.

Geduld 2: LiveLoveA$AP ist ein Mixtape. Das bedeutet: die ersten Tracks, die je aus der Schmiede von A$AP Rocky und seinem Mob gekommen sind. Das heisst: hier feiert der Hype des Internets wieder irgendwas, was noch nicht mal genau definiert ist. Das könnte auch schnell ein J.Cole werden (um Himmels willen), jemand, der absolutes Potenzial bis zum ersten Album verschenkt, abhebt und denkt, er wäre THE SHIT, jeden einzelnen seiner Beat für die LP SELBST produziert und am Ende kläglich versagt. Es ist ein Mixtape. Es darf fehlerhaft sein, solange die Exzellenz für das fertige Album aufgespart wird.

Das Mixtape mit all seinen Schwächen und Stärken hat vor allem vier Songs, die mich an meiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen: Peso (eindeutig), Trilla, Palace und Wassup. Noch besser, aber nicht auf dem Mixtape, sind nur die Tracks “Been Around The World” und “Take 1″, den er mit Main Attraktionz gemacht hat. Wenn ich euch einen Song ans Herz legen müsste, dann würde ich euch auf jeden Fall die Fresse vor Ignoranz einschlagen wollen. Trotzdem: Palace, produced by Clams Casino, strotzt nur so vor Dramatik und Höhenflügen. Das muss man gehört haben.

Aber wie beschreibt man Musik? Ladet euch das Monster runter, Leute. Und um einen generellen Eindruck davon zu bekommen, wie sich das hier anhört, hier noch mal das Resüme zu “Trilla” von Big Ghost:

8. Trilla (ft ASAP Twelvy & ASAP Nast) – Ayo I still cant really tell none of these ASAP niggas apart like that namsayin…but this joint is my favorite shit on this muthafucka so far son. I played this shit 5 times in a row jus now yo. Word is bond…that beat is a menace my nigga. This like some shit where you jus be picturin yaself ridin across the desert in one of those Mad Max type joints wit the armor plates n the big ass wheels n shit n you got like 2 broads rockin black leather bikinis wit some furry thigh high boots on n fly ass blowout afros n these vultures is circlin above yall while the sun is settin n the sky be lookin all orange n burgundy n shit namsayin……..n you got like gargoyles on Harley Davidson’s shootin ya whip up so you gotta like start doin donuts n shit to make big ass clouds of smoke n dust start appearin so you can park ya shit n hop out n start blammin em muthafuckas n throwin grenades or whatever nahmean…but suddenly the ground starts to shake n cracks open n you start seein the core of the earth n some dragons made outta fire start to emerge from the flames n be swoopin over you n shit so you gotta look to the clouds n summon the angels from the heavens to come help you handle these niggas but then you see like a sorcerer who got lightning comin outta they eyes n shit he be strikin the angels wit the lightning from his eyes n so you start thinkin bout how can you approach the nigga from behind (pause) n strangle the muthafucka nahmean…so you be doin like somersaults n rollin across the ground to camouflage yaself wit the earth as you approach the sorcerer n he aint noticin you so you spring up n try to yoke the nigga n he fightin back n now lightnin bolts is shootin out the niggas hands n he tryin to maneuver outta the choke hold so you gotta like flip the muthafucka in the air n he go flyin n then he lands on top of one of those pointy ass rocks that look like upside down icicles n shit…n he explodes n all the gargoyles n dragons n shit start freezin while they fightin against the angels n then they turn to like black ashy statues n crumble or whatever…n then the two broads start dancin on top of the hood of the car n they start doin lesbian shit nahmean. Word yo.

Insgesamt möchte ich aber sagen, dass es mir Leid tut: dass ich A$AP Rockys Mixtape nach all dem Hype nur eine geringfügige Chance gab und direkt zu einem Urteil sprang. Denn nur wenige Tage später, als ich die Hoffnung nicht aufgab und wieder reinhörte stellte ich fest, dass ich hier ein Top Werk der Hip Hop Branche genießen durfte. Nicht nur, dass es die Entwicklung von Rap Musik endlich, endlich eine neue Sphäre begeht (Harlem Trill!), die die exquisite und noch nie zuvor gebrachte Mischung von East Coast Twist mit Dirty South und Sizzurp mischt, nein! Es ist auch der Flow, der so auf Unterhaltung zielt, ohne gleich den üblichen Pop-Patterns zu Opfer zu fallen. Es ist auch sehr stilistisch: Tumblr-Ästhetik, Schnelllebigkeit und charismatischen Charaktären.

WAS IST LOS MIT MIR! Ich kriege keinen koherenten Satz vor Feuchtigkeit raus! LiveLoveA$AP ist eines der besten Mixtapes diesen Jahres und packt sowohl J.Coles als auch Aubreys zweites Album in die Tasche, MAN! Durch die grandiose (ICH MEINE GRANDIOS!) Arbeit von Producer Clams Casino und den wunderbar neurotischen Hip Hop Referenzen, dank der hypnotisierenden Atmosphäre und den epischen Momenten darf ich wieder Hoffnung schöpfen. A$AP Rocky is bringing New York back to the table – aber diesmal ganz anders als es Jay-Z je getan hätte. Und jetzt warte ich nur darauf, dass auch Dipset bald wieder zurück kommen UND DANN GEHT DIE PARTY LOS HIER!

Zum direkten Download des Mixtapes

November 10th, 2011 Posted in (Pop)Kultur, Musik | 2 Comments »

Best of OFWGKTA

Mit jedem Moment rückt das Odd Future Konzert am nächsten Freitag in Cassiopeia verkürzt. Meine Nippel kräuseln sich nach innen vor Freude. Allerdings gibt es ein kleines Problem, dem ich abhilfe verschaffen möchte. Die meisten Leute, die das Konzert besuchen werden, kennen lediglich die größten (und umhyptesten) Hits der Crew, Yonkers und Sandwitches. Das finde ich nicht schlimm – wenn nämlich nur zwei Songs so vielversprechend sein können, dass das Konzert einer unbekannten Band schon am 3. Tag ausverkauft ist, dann steckt da viel Potenzial und Hoffnung dahinter.

Was ich aber nicht mag sind stocksteife Kartoffeldeutsche die es nicht schaffen, bei einer Liveshow mal mehr zu machen als auf ihren Handys rumzutippen und sich darüber zu beschweren dass die Schlangen an der Bar schon wieder so lang sind. Das passiert nicht, weil die Band auf der Bühne scheisse ist, sondern weil (achtung, unbestätigte Hypothese) man zu Songs abgehen soll, die man noch nie gehört hat. Ich finde das im Hip Hop problematisch. Hip Hop ist mitmachen, alter. Richtig fett mitgröhlen zu den Punchlines. Da will ich nicht erst noch krampfhaft leise und aufmerksam konzentriert zuhören müssen, was der Typ gerade eigentlich runterleiert, sondern ich will genauso reinhauen. Ich will die ganze Energie eines Songs aufsaugen und den nächsten, ungewohnten Live-Show Teil antizipieren. Und deshalb habe ich mich mit der kompletten Odd Future Diskografie vertraulich gemacht und möchte sie nun auch euch näher bringen.

Ace (Tyler, The Creator) – Dracula
Mellowhype – Fuck The Police ft. Tyler, The Creator
Frank Ocean – Novacane
Mike G – King

I’m a motherfuckin’ king, I’m a motherfuckin’ monster
Readin’ books on murder? I’m the motherfuckin’ author

Earl Sweatshirt – Orange Juice
Tyler, The Creator – Sandwitches (ft. Hodgy Beats)
Hodgy Beats – Turnt Down
Earl Sweatshirt – Drop
Tyler, The Creator – Bastard
Earl Sweatshirt – Luper

Maybe if you looked in this direction
I’d pick my heart up off the floor and put it in my chest then
Feel the fucking life, rushing through my body
But you got a guy, it’s not me, so my wrist is looking sloppy

Frank Ocean – Acura Integurl
Mike G – Stick Up ft. Earl
The Jet Age Of Tomorrow – But She’s Not My Lover
Earl – Earl

Yo, I’m a hot and bothered astronaut crashing while
Jacking off to buffering vids of Asher Roth eating apple sauce

Tyler, The Creator – Splatter
Mellowhype – BankRolls
Mike G – Moracular Word ft. Vince Staples
Tyler, The Creator – French (ft. Hodgy Beats)
Jasper – Swag Me Out (with OFWGKTA)
Earl Sweatshirt – Blade
Frank Ocean – Songs For Women
Domo Genesis – Domier
MellowHype – CocainKeys

April 29th, 2011 Posted in Musik | 8 Comments »

Vang Vieng – My Party

Ich würde gerne davon berichten, wir wir heute tuben waren, uns danach Joints und Happy Shakes rektal einführten und glücklich im Sonnenlicht dem Hedonismus fröhnten um dann im Siffwasser von Vang Vieng mit fremden Menschen Liebe zu machen. Stattdessen berichte ich euch lieber davon, wie es mir geht. Man kann es mit einem “mittel bis DU VERDAMMTER HURENSOHN VON KÖRPER” zusammenfassen. Seit gestern tun mir die Glieder furchtbar weh, und ich empfinde nichts außer Übelkeit. Ich kann mich kaum bewegen, aber schlafen kann ich auch nicht. Wir liegen hier in der Chill-Out Area unseres Guesthouse und lassen uns mit Family Guy berieseln, und immer, wenn der Fleischgeruch der gegenüberliegenden Ad-Hoc Grillerei rübergeweht wird, muss ich würgen.

In Chiang Mai haben wir einen Hund erbrechen sehen. Er lief neben uns her, machte langsam halt, und ließ weißen Schaum aus seinem Mund hinauslaufen. Kein großes Würgen, kein Maulen, nichts. Ich habe noch nie in meinem Leben – weder Mensch noch Tier – jemanden so resigniert kotzen sehen. Und so weit ist es jetzt auch mit mir. Ich würde wohl glücklich und zufrieden in meiner eigenen, breiigen Lache vor mich hin zittern.

Jedenfalls ist Vang Vieng wohl von Satan höchstpersönlich geschaffen worden. Hier vegetieren alle Touristen zombiemäßig in den Lobbies ihrer Gästehäuser, wo nur Family Guy oder Friends läuft, rauchen ihr Weed oder Opium und lassen es sich gut gehen. Viele müssen leider aber auch ihr Leben hier lassen, weil sie so bescheuert sind, volldruff oder druckbetankt in den Sifffluss zu springen. Traurig, traurig. Wir haben, während wir rumleichen, nicht viele Touristen getroffen, deshalb kann ich mich noch nicht zu sehr über diese mallorcaartigen Zustände beschweren. Aber glaubt mir, die Motzerei wird noch kommen (aber erst nach der Party, mich endlich wieder herablassend über polohemdentragende Spastitouristen aus England und Amerika zu beschweren lasse ich mir hier mit sicherheit nicht entgehen).

In der Zwischenzeit bin ich ja glücklicherweise nicht alleine. Mein Mitreisender, JJ, hat seit gestern Denguefieber-Symptome. Wir waren im Krankenhaus und haben ihn durchchecken lassen, aber es wäre wohl noch zu früh, um hektisch nach Bangkok abzureisen. Deshalb werden wir heute noch abwarten, was sein Fieber so zu berichten hat. Allerdings wird mit Sicherheit keiner von uns Vang Vieng verlassen, denn wenn wir wirklich wegen ihm nach BKK zurück müssen, bringe ich ihn einfach um und mache weiter.

Für so viel Partystimmung habe ich sogar auf der Horrorbusfahrt von Chiang Khong nach Luang Prabang (kommt noch) ein passendes Mixtape zusammengestellt. Mal sehen, wann ich das endlich auspacken darf. Und wer die Songs dazu online findet bzw. die entsprechenden YouTube Videos, darf sie gerne in den Kommentaren posten, ich kann hier nämlich nada hochladen und YouTube reagiert hier fast nicht..

3 6 Mafia – I’d Rather (Arthur King Remix)
Prince – Erotic City (Morsy Mix)
Telephoned – Pop Champagne
Major Lazer – Keep It Going Louder
Gucci Mane – Break Yourself (Diplo Remix)
Too Short – Blow The Whistle
The Dream – I Luv Your Girl (Morsy Mix)
M.I.A. – U.R.A.Q.T (Konrad Remix)
M.I.A. – Death To The Throne
Cidinho e Doca – Cidade de Deus
Laura Branigan – Self Control
Shannon – Let The Music Play
Oh Snap! – I’m Too Fat To Be A Hipster
Spank Rock – Loose (ft. Amanda Blank)

Ach ja, und Fotos gibt es auch nicht. Suck on it, faggot.

October 23rd, 2010 Posted in Urlaub | 2 Comments »

a berlin summer

via dt64

A Berlin Summer by DT64

We all knew that this was special. The time was magic. We lived a dream. We knew that this will finish. We knew that we have to move on. What lasts are our memories on that summer 2010 in Berlin. We were there, together. These moments got part of our lives, you got part of me. Thank you for that. This is for the Crew.

DT64 is my man. This is my mix. Finding Berlin.

October 2nd, 2010 Posted in Berlin, Musik | Comments Off