Mixtape #8: Dubstep It Up

Veröffentlicht April 20, 2010

Vor gefühlten drei Millionen Jahren wurde ich mal von aufmerksamen Lesern dazu aufgefordert, doch mal ein Dubstep-Mixtape zu machen. Da ich Dubstep hauptsächlich in fertigen Sets höre (die meistens aus Remixen bestehen), war es natürlich entsprechend schwer, einzelne Tracks herauszufiltern. Ich verkünde hiermit das mieseste Mixtape, dass dieses Blog jemals sehen wird und hoffe, ihr verzeiht es mir ((ich liebe übrigens alle Tracks in der Playlist, versteht mich nicht falsch, aber bei den meisten weiß ich nicht mal, ob man das wirklich Dubstep zuordnen kann. Außerdem, wenn wir jetzt mal ganz ehrlich sind, ist Burial doch alles, was man hören muss. Die perfekte und unzerstörbare Schönheit. Kunst. Magie. Nennt es wie ihr wollt, es ist schlicht und ergreifend perfekte Musik)).

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Best Of: SXSW 2010

Veröffentlicht March 30, 2010

SXSW. Ich werde es wohl nie dort in schaffen. Jedes Frühjahr tröste ich mich dann aber immerhin am SXSW-Showcasing zum völlig kostenlosen und legalen Download. Dieses Jahr gab es fast 6 GB (unbekannter) Songs die durchzukämpfen waren. Ich hab’s mal gemacht, das erste und das letzte Mal. Kein Wunder, dass Musikjournalismus den Bach runtergeht, für sowas will nicht mal meine würdelose Wenigkeit sich bezahlen lassen ((Das ist gelogen. Wenn ihr mir Geld geben wollt, lasst euch nicht aufhalten.))

Denn die Hälfte der Musik war nicht nur absolut nicht mein Fall, sondern auch noch grottenschlecht. Es war die größte Qual, etwas Gutes herauszusortieren, immerhin ist es ja auch schwer, Songs nach einmaligem Anhören zu bewerten. Die, die mir also auf Anhieb gefielen, kamen in eine bestimmte Liste, welche ich aussortierte, welche ich widerrum aussortierte, welche.. und irgendwann war ich dann hier gelandet. Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich The Next Best Thing dabei entdeckt habe, außer vielleicht Electric President, aber die kannte ich schon vorher, also auch nicht sehr aussagekräftig. Anyway: have fun.

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Diggy Simmons

Veröffentlicht March 18, 2010

“… and most of what they postin’ on the blogs ain’t even hot as this!” Tja, Recht hat der Junge, was der abliefert ist nämlich ziemlich hot. Mit dem Nas Remix von “Made You Look” und einem astreinen Video überlege ich mir gerade, ob ich mit 14 in ihn verliebt wäre oder nicht. Wahrscheinlich schon. So viel Fashion in Rap gibt’s ja sonst nur bei King Kanye oder Skateboy-P höchstpersönlich. Check it out:
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Diggy Simmons · Kategorien: Musik · Ein Kommentar
 
 

Hipster Hop

Veröffentlicht February 9, 2010

Wir befinden uns im Jahre 2010. Millionen von Kids verblöden sabbernd auf den Sofas ihrer Wohnzimmer vor ihren Fernsehern; es laufen Datingshows auf MTV und voyeuristische Trash-Reportagen über die soziale Unterschicht auf Pro 7. Schule ist schon lange aus, Mutti bügelt die Wäsche. Tick. Tock.

Wir sind medial und vor allem musikalisch stecken geblieben, so war zumindest das Gefühl — bis dann plötzlich etwas aus der “elitären” Hipster-Szene entsteht, dass zumindest die virtuelle Generation ein bisschen wachrüttelt: eine Mischung aus Rapmusik mit Qualität, die sich von genrefremden Einflüssen inspirieren lässt. Kann es sein? Ist es so weit? Entwickelt sich auch Sprechgesang jetzt endlich weiter?

Kid Cudi

Es könnte tatsächlich die Zeit gekommen sein. Introducing Hipster Hop: endlich nicht mehr für Hip Hop schämen müssen. Pharrell machte den Anfang als konsequenter Superproduzent, indem er Elemente aus Fashion, Indie und Rap zu einem unkonventionellen Stück Kunst verwandelt, und das fast immer, wenn er an einem Projekt beteiligt ist. Aber Skateboard-P hat fette Unterstützung im Nacken- im Netz entwickelt sich dagegen gerade etwas, dass keine große Unterstützung braucht, um hochzukochen.

Es ist wichtig, Genres jenseits der Stereotypen und endlose Listen von Klischees, über die sie bekannt geworden sind zu erweitern. Hip Hops klimatische Abwandlung und der Attitude-Shift, der damit einher geht, ist definitiv gesund – Künstler agieren aus dem Underground heraus und würfeln Möglichkeiten zusammen, die tatsächlich auch im Mainstream ankommen. Sie hören nebenbei einen Mix über Last.FM während sie Party Poker spielen und lassen sich von den medialen Weiten inspirieren. Es ist eine interessante Zeit für den Hip Hop und diese Genre-Mixe, sowohl für Produzenten als auch für Künstler.

Mixtapes im ursprünglichen Sinne sind wieder angesagt, es gibt keine Namen im Biz wenn der Flow nicht stimmt, es wird gedroppt und gesaugt in ehrenhafter Low-Budget Produktion, “Living The Dream”: so haben Hipster Hop Vorreiter KiD CuDi und mein persönlicher Favourite, Lupe Fiasco, den größten Teil ihres Fames und schließlich einen Deal gewonnen ((offiziell bezieht sich Hipster Hop ausschließlich auf die Musik, also Rap mit vielen Synth-Einlagen und Typen, die eben wie Hipster aussehen und nicht wie Rapper– für mich ist der Begriff etwas weitläufiger, eher ein “Alternative Rap” Synonym, dass eben in der Ära der Hipster entstanden ist)). Poser und Flasher? Shit yeah, das hat echter Rap so in sich, aber nein, kein Ghetto, keine Waffen, und wenn es um Drogen geht– die haben ehrlich gesagt noch in keinem Genre gestört. Eine Revolution, die sich vielleicht auch im Mainstream durchsetzen wird (wenn es nicht bereits schon so ist–  wer weiß schon noch, was Mainstream ist und was nicht, selbst MTV ist tot. Und ob das gut oder schlecht ist, lasse ich mal so stehen).

Hipster Hop ist gut, weil er der Sprechgesangsfanseele gut tut. Nicht nur, weil er sich vor allem elektronischer Elemente bedient und damit den Inzest in der ganzen Branche bricht (man hat sich ja gefühlt wie bei den Amish im Hip Hop), sondern weil er es erlaubt, “Multikulti” eine ganz neue Bedeutung zu verpassen.

Ich will es so ausdrücken: Hipster Hop ist Symbolbild für eine Wandlung, die sich langsam aber sicher eingeschlichen hat- sicher, keine große Überraschung, kennen wir schon seit dem Erfolg der Arctic Monkeys, das Erbe des Internets ist auch gleichzeitig der Aufstieg der Underdogs. Es gibt keine zentrale Anlaufsstelle mehr für die Verteilung von guter Musik, es sind die Votes der Menschen, die zählen.

Aber ich glaube einfach nicht daran, dass es nur daran liegt. Ich glaube, das Internet liefert die Distributionsmittel und die Möglichkeit der Änderungen, eine Voraussetzung, aber das führt nicht zum zwanghaften Wandel. Man könnte sich weiterhin zurücklehnen und die Medien spielen lassen, doch stattdessen findet man sich in einer Welt voller no-name, no-show Mixtapes wieder, ein Wunderland der Auswahl. Plötzlich findet man sich selbst an einem Mikrofon, will Wellen der Begeisterung auslösen und das schöne ist: man weiß, dass man es kann.

Plötzlich können auch mittelbürgerliche KiDs aus Oklahoma ihre Kunst herausposaunen, herauspoesieren- und eine Fanbase finden. Buenos Aires. Bangkok. Berlin.

Ich glaube fest daran, dass nach all dem Überfluss an stupidem Bullshit, der aus allen Genitalen dieser Welt herausfließt, die Qualität am Ende überleben wird. Weil es nicht anders geht. Das hier ist nicht Idiocracy. Wenn wir uns an Verdummung und Monotonie vollgefressen haben, und wenn wir nur noch mit unzureichender Kulturzufuhr vor uns hinvegetieren, wird sich etwas ändern. Dafür sorg ich schon. Ich und meine Shotgun.

Es kommen Mixtapes, netzweite Distributionsmöglichkeiten und schließlich: die Befreiung. Hipster Hop.

Eigentlich wollte ich nur auf “How To Make It in America” hinweisen, einer neuen HBO-Produktion von Mark Wahlberg, in der KiD CuDi die Hauptrolle spielen soll. HBO + Mark Wahlberg = Entourage, wie ihr sicherlich wisst. Es kann also nur gut sein. Kann man sich bestimmt auch jetzt schon in der BRD anschauen, ich gebe mich vorerst noch mit dem dazugehörigen Mixtape von Kid & DJ Green Lantern zufrieden, eine der besten Compilations, die ich seit langem gehört habe.

Der wohl schönste Track aus dem Tape ist der Titeltrack der Serie selbst, “I Need A Dollar” von Aloe Blacc. Unfassbar, endlich wieder gute Musik. Check it Out:

05 I Need A Dollar

Download: Mixtape How To Make It In America

 
 

Mixtape #7: A Lot Like Love

Veröffentlicht January 30, 2010

Nach vielen Versuchen, die alle in meinem kläglichen Versagen und unausgesprochen großer Unzufriedenheit resultierten, fiel mir gestern auf dem Weg nach Hause plötzlich auf, dass ich eigentlich gar nicht das perfekte Love-Mixtape brauche. Also hörte ich auf, nach den perfekten Songs zu suchen.

In den letzten Tagen hatte ich meine eigene Herausforderung angenommen, endlich das zu tun, was jeder 12-Jährige 1985 schon tat: ein Mixtape für das Herz zusammenbasteln. Ich wollte es niemandem schenken, also kein klassisches Give-Away-Mixtape machen (das dauert auch wesentlich länger als nur ein paar Tage), sondern eins machen, dass irgendwie den Moment, in dem ich mich gerade befindet, festhält. Nicht, dass ich mich je wieder so wirklich an diese völlig hirnrissigen Stimmungsschwankungen erinnern möchte. Aber ok.

Tatsächlich besitze ich für jeden Menschen und für jeden Moment in meinem Leben den passenden Soundtrack- nur das Thema Liebe, Herzschmerz, Sehnsucht, Yadda Yadda Bang Bang, das habe ich bisher gepflegt und großzügig ignoriert, vielleicht, um es aufzuheben. Für dann, wenn ich die perfekte Sammlung habe. Oder für dann, wenn ich es wirklich empfinde.

Ich dachte, das wäre jetzt- aber es stimmt nicht, es gibt keine Liebe, und es gibt auch keine perfekte Sammlung, sonst würde es mir nicht so schwer fallen. Meine gescheiterten Versuche beweisen mir, dass es nicht die Zeit dafür ist. Es ist nicht das, was ich suche. Es geht nicht um Love & Heartbreak. Es geht um viel weniger: etwas, dass dieses zerbrechliche Thema am Rand ankratzt, berührt, etwas, dass davor passiert (oder auch nicht passiert) und endet, ehe man sich versieht. Dinge, die man nicht mehr mit Worten erklären kann (weshalb man zur Musik greifen muss), Situationen und Momente, die zu schnell vorbeirauschen und nur eine Staubwolke von Verwirrung und Wehmut zurücklassen. Es geht um Abschiede, verpasste Gelegenheiten, die What-Ifs und all das, was man mit Sicherheit nicht in einem Mixtape über die Liebe finden wird.

Das hier ist nicht Time After Time von Cyndie Lauper, man. Aber es hat lange genug gedauert, das herauszufinden.

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Mixtape #6: Insomniacs Dreams

Veröffentlicht January 9, 2010

Ich kann wieder schlafen. Rein theoretisch kann ich wieder schlafen, zur Zeit sind meine Atemwege ja noch von bakteriellem Schleim befallen. Ich kann nicht sehr gut schlafen, ich wache immer noch sehr oft auf, ich bin tagsüber immer noch sehr müde. Aber: es sind mehr als 2 Stunden pro Nacht. Ich verdanke dieses Seelenheil wohl dem Urlaub und den guten Tagen. Und meiner Playlist.

Meine Playlist ist unendlich lang, das würde den Rahmen meiner Geduld und Leidenschaft für lange Blogposts auf jeden Fall sprengen, deshalb gibt es nur eine Auswahl. Es wechselt sich eine beruhigende Mischung aus Elektro, Minimal, Dubstep mit Indie, Folksy und klassischer Musik, wobei ich die Klassik mal rausgelassen habe (weil unbetitelt und nicht zuzuordnen; danke übrigens an alle meine Follower für die Tipps zur klassischen Musik, ich werde mich die nächsten Wochen wohl mit einem neuen Genre herumschlagen, und die unendlichen Tiefen der beruhigenden Klänge erforschen).

Wenn ich schlafen gehe, und die ersten Melodien erklingen, dann ist das wie in eine andere Welt einzutauchen, in der Träume real sind, greifbar. Gute-Nacht-Lieder, die sich mit den schlafenden Gedanken vereinen und die irrsten Momente auslösen. Dieser Zustand, in dem man noch wach ist und nachdenkt, und plötzlich in einen witzigen Wahnsinn abdriftet? “Steuerklärung machen, ich muss die Steuerklärung auf einem fliegenden pinken Elefanten machen und dann die Post von dem großen Dinosaurier abholen“.

  1. Cave Singers – Beach House (Download via Stereogum)
  2. The XX – Basic Space
  3. Burial – Shell Of Light
  4. Burial & Four Tet – Moth
  5. Kinnie Star – Alright
  6. Booka Shade – Outskirts (Trentemoller Remix)
  7. The Six Parts Seven – Saving Words For Making Sense
  8. Wild Strawberries – Blunt
  9. Cat Power – Keep On Running
  10. El Perro Del Mar – From The Valley To The Stars
  11. Pantha Du Prince – Asha
  12. Sia – Breathe Me
  13. Stateless – Bloodstream
  14. Craig Armstrong – This Love (ft. Elizabeth Fraser)
  15. Grizzly Bear – Slow Life (with Vectoria Legrand)
  16. Fink  - Sort Of Revolution
  17. Junior Boys – Dull To Pause
  18. Iron & Wine – Cinder and Smoke
  19. The Perishers – Weekends
  20. The Whitest Boy Alive – Rollercoaster Ride
  21. Fleet Foxes – Blue Ridge Mountains
  22. Massive Attack – Teardrop (Mad Professional Remix)
  23. The XX – Islands
  24. Boards Of Canada – Dayvan Cowboy
  25. Imogen Heap – Hide and Seek
  26. Bersarin Quartett – Und die Welt steht still
  27. Trentemoller – Miss You
  28. Bon Iver & St Vincent – Roslyn
  29. Fulton Lights – Breathe In, Breathe Out

Playlist gibt es wie immer bei Grooveshark (Grooveshark hat das Internet gewonnen), in der gibt es sogar noch einige mehr Songs (sozusagen als Bonus) als in dieser Liste. Gute Nacht! (Für das .zip File gibt’s mal wieder einen Hash-Tag, #mt06insomniacsdreams).

 
 

Mixtape #5: Work It Out

Veröffentlicht October 8, 2009

Marcel, die alte Fettbacke, will es mir nachmachen und ein paar Kilo verlieren. Sein Ziel: bis nächsten Sommer (haha, wurde wohl doch zu heiß unter’m Sweatshirt) den Babyspeck loswerden und weiteren Fressattacken vorbeugen. Und wer kann da besser helfen als Dr. S? Richtig, niemand. Vor allem, weil ich in drei Monaten Hardcore-Sport und Hungerstreiks ungefähr sechs Gramm verloren habe. Oh shit, meine Vulkanpizza ist da.

Marcel

Jedenfalls, Marcel hat mit seinen dicken Wurstfingern eine klägliche E-Mail, die geradezu nach Hilfe schreit, an mich verfasst. Und weil ich mich ja gerne über dicke Menschen lustig mache (haha, Büffelhüfte!) ((ok ernsthaft, ich darf das auch, ich kann meinen rechten Oberschenkel zu Sumo-Weltmeisterschaften schicken und der kommt als Sieger wieder her)), hier ein kleiner Ausschnitt aus unserer etwas bizarren Konversation:

Harald,

Ausdauer und Bewegung.. dann sollte ich sobald ich wieder gesund bin doch endlich mal mein scheiß Rad richten lassen und joggen gehen. Keinen Plan wieso mir das so schwer fällt. Wahhh.. bin ich wirklich so scheiße faul?!

Du darfst nur 1000 Kalorien futtern? Krass.. man jetzt sag mal: Wie hältst du das durch? Ne jetzt mal ernsthaft, hopp sags mir. Und jaaa genau das wollt ich noch wissen: Hast du n gutes Workout-Mixtape?

Daaankeee.

Pascal,

Joggen ist scheisse anstrengend und die ersten 10-20 Wochen wirst du jeden Tag hechelnd nach Hause kriechen während dich die fetten Muttis mit ihren Kinderwagen überholen. Aber dann! Dann kommt der Tag (irgendwann im Jahre 2014) an dem du mit gestählter Brust und mit zusätzlichen Gewichten an den Hoden so schnell bist wie der Rote Blitz.

Hey Marci: This is why you’re fat.

Ich fand das schon ziemlich motivierend von meiner Seite. Aber darum soll es gar nicht gehen. Marcel wollte vor allem wissen, zu welchen Beats man am besten Fett abbaut. Ein Mixtape wollte die Fettgondel also! Und dachte ich mir: na gut, wenn ich da jetzt eh etwas zusammenstellen muss, wieso dann nicht gleich für alle? Richtig.

work-it-out

Eins vorweg: Nur weil ich dazu trainiere, heißt das nicht, dass es unbedingt für jeden das passende ist. Ich stehe auf verschiedene Geschwindigkeiten und habe kein Problem damit, mich denen auch anzupassen (für Sprints oder harte Strecken). Die größte Schwierigkeit besteht darin, Musik zu finden, die mich nicht ablenkt, langsamer macht oder großartig zum Nachdenken anregt. Deshalb möchte ich euch bitten, bei der Qualität des Tapes mal ein Auge zuzudrücken… es sind einfach nur ein paar Tracks, die ich gerne auf dem Crosstrainer reinhaue oder beim Laufen hochdrehe. Hier gibt es nichts zu sehen, weitergehen.

  1. Codec & Flexor – Crazy Girls (Make My Heart Go Boom Boom)
  2. The Kills – Sour Cherry
  3. Orson – Ain’t No Party
  4. Chromeo – Bonafied Lovin’
  5. Cut Copy – Lights & Music (Boys Noize Happy Birthday Remix)
  6. The Dance Party – Sasha Don’t Sleep
  7. Fatboy Slim – The Rockafeller Skank
  8. Michael Jackson – Beat It
  9. Tittsworth – Almond Joy
  10. Yelle – Je Veux Te Voir
  11. The Black Eyed Peas – Boom Boom Pow
  12. Chemical Brothers – Galvanize
  13. Justice – D.A.N.C.E (Benny Blanco Remix ft. Mos Def & Spank Rock)
  14. Katy Perry – Waking Up In Vegas (Calvin Harris Remix)
  15. Major Lazer – Pon De Floor (Diplo Rap Remix) ft. Ninjasonik
  16. The Moffats – Bang Bang Boom
  17. Nelly Furtado – Man Eater
  18. Q-Tip vs. Michael Jackson – Breathe and Stop vs. Don’t Stop Till You Get Enough (White Label Mix)
  19. The Sonics – Have Love Will Travel
  20. Lady Gaga – Just Dance

Hashtag ist diesmal #mt05workitout und beeilt euch, das liegt nicht lange da rum. Und mit dem Risiko, dass es sich bei meinen Lesern nur um Pommespanzer handelt, frage ich trotzdem mal so in die Runde: Was hört ihr beim Pumpen so? Helft Fleischballon-Marcel dabei, nächstes Jahr in einen Bikini zu passen!

 
 

Mixtape #4: With Attitude

Veröffentlicht September 17, 2009

Es gibt Rap Musik und es gibt Rap Musik. Die Rap Musik, die ich als qualitativ bezeichnen würde, ist selten, durch und durch kritisch und ein Genuß für den lyrischen Kenner. Wir können also sagen, dass ich hier ohne Scham Lüge, so viel Stil habe ich nämlich nicht.

Aber ernsthaft: Während ich Atmosphere, Brother Ali und The Roots (unter Anderen) als das höchste Empfinde, was Hip Hop geschafft hat, werde ich nicht verheimlichen, dass ich mit einer perversen Ader auch den anderen Teil der Szene gut finden: Gangster Rap. Frauenfeindlich, politisch unkorrekt, fette Beats und irgendwas, wo man gar nicht zuhören muss.

Mixtape 4 Attitude

Das fing ganz extrem an, als ich meinen Führerschein gemacht habe und mit dem Auto von meinem Bruder fahren durfte. Mein Bruder ist ein Ausländer, okay, ein Araber, der sieht auch aus wie einer, und der benimmt sich wie einer. Gut, er spricht fließend Deutsch, hat Abitur und ist ein blitzgescheiter Typ (wenn er will), aber das hält ihn nicht davon ab mit Murat und Abdullah in der Schischa-Bar seiner blonden Freundin auf den Arsch zu klatschen. Und dann kann man sich ja auch (wenn man das Klischee schon bedienen will) vorstellen, was für einen Musikgeschmack hat.  Und wehe, man hat die CDs überhaupt aus dem Auto genommen. Um Gottes Willen. Und dieser “Rock Scheiss!” kam ja auch nicht in Frage, bloß nicht.

Man, war das super, in einem schrottigen Opel-Astra – KNALLROT – mit ungefähr 25 km/h durch die Einkaufspassage unser 10.000 Einwohner Dorfgemeinde zu tuckern und dabei die asigste Musik überhaupt auf eine Million Dezibel aufzudrehen. Seitdem bin ich ein Hip Hop Fetischist. Ganz schlechter Hip Hop. Man muss ja auch dazu stehen, irgendwie. Und jetzt darf jeder Teil dieser großartigen Perversion werden. Zu finden unter  #mt04attitude, dürfte diesmal auch ohne Umwege funktionieren, aber der Link ist wieder nur einige Tage drauf, also schnell schnell.

Tracklist

  1. Clipse – Trill
  2. Clyde Carson – Trap Star
  3. Jay-Z – 99 Problems
  4. Jim Jones – Baby Girl
  5. Lil’ Wayne – Stuntin’ Like My Daddy ft. Birdman
  6. N.E.R.D. – Everyone Nose ft. Kanye West, Lupe Fiasco, Pusha T
  7. Ray Cash – Bumpin’ My Music ft. Scarface
  8. Rich Boy – Throw Some D’s
  9. Savage – Swing
  10. T.I. – What You Know
  11. T.I. – Big Things Poppin’
  12. West Coast Mafia – Gangsta Pimpin’

Ein bisschen schäme ich mich ja schon… aber wenigstens habe ich jetzt das passende Thema gefunden, um mal den schönsten schwarzen Mann der Welt abbilden zu können ((oh Gott, kann mal bitte jemand alle YouTube Videos zu Vimeo hochladen? Das hält man ja im Kopf nicht aus)). Details dazu, wie man das Mixtape bekommt, gibt es ab sofort auf der Mixtape Seite. Peace Homies.

 
 

Mixtape #3: Cover Fire

Veröffentlicht September 10, 2009

Es gibt Songs, die sterben einfach nicht, die kann man auch in allen erdenklichen Ausführungen noch hören, weil sie zeitlos, unvergesslich und großartig sind. Und dann gibt’s da noch die Songs, die einfach nicht’s für ihr Versagen konnten- es lag an den Künstlern, zweifelsohne.

Cover Fire Mixtape

Aber egal wieso ein Song plötzlich als Cover auftaucht, es kann einfach nicht falsch sein, eine Kollektion zu besitzen. Wegen der Abwechslung einerseits, und weil ein neuer Hype für mich mit einem guten Cover anfängt. Ab dann können wir weiterreden. Und nun präsentiere ich euch das Über-Mixtape: Cover Fire. Und weil ich nicht so viel Lust hatte, hier jeden Song zu verlinken, gibt es ein großes Paket von knapp 200 MB. Zu finden unter #mt03coverfire!

Playlist:

  • Franz Ferdinand – What You Waiting For (Gwen Stefani Cover)
  • Hot Chip – Wearing My Rolex (Wiley Cover)
  • Katy Perry – Use Your Love (The Outfield Cover)
  • Bat For Lashes – Use Somebody (Kings Of Leon Cover)
  • Zoot Woman – 7 Days (Craig David Cover)
  • Hot Chip – Sensual Seduction (Snoop Dogg Cover)
  • I Call Shotgun – Ride With Me (Nelly Cover)
  • Florence And The Machine – Postcards From Italy (Beirut Cover)
  • Pixie Lott – Pokerface (Lady Gaga Cover)
  • Mark Ronson – No One Know ft. Domino (Queens Of the Stone Age Cover)
  • Klaxons – No Diggity (Blackstreet Cover)
  • The Twelves – Night Vision (Daft Punk Cover)
  • The Gossip – Love Lockdown (Kanye West Cover)
  • Lykke Li – Knocked Up (Kings Of Leon Cover)
  • Weezer – Kids/Pokerface (MGMT/Lady Gaga Cover)
  • John Mayer – Kid A (Radiohead Cover)
  • Goldfrapp – It’s Not Over (Klaxons Cover)
  • Four Tet – Iron Man (Black Sabbath Cover)
  • Eels – I’m A Loser (Beck Cover)
  • Lykke Li – Hustlin’ (Rick Ross Cover)
  • The XX – Hot Like Fire (Aaliyah Cover)
  • Jill Sobule – Hot In Herre (Nelly Cover)
  • Obadiah Parker – Hey Ya (OutKast Cover)
  • The Black Keys – Have Love Will Travel (The Sonics Cover)
  • Florence And The Machine – Halo (Beyoncé Cover)
  • Muse – Feeling Good
  • Katy Perry – Electric Feel (MGMT Cover)
  • Alphabeat – Digital Love (Daft Punk Cover)
  • The Magic Numbers – Crazy In Love (Beyoncé Cover)
  • The Kooks – Crazy (Gnarls Barkley Cover)
  • WHY? – Close To Me (The Cure Cover)
  • Dan Finnerty & The Dan Band – Candy Shop (50 Cent Cover)
  • Flunk – Blue Monday (New Order Cover)
  • Katy Perry – Black & Gold (Sam Sparro Cover)
  • Milow – Ayo Technology (50 Cent Cover)
  • The Gossip – Are You That Somebody (Aaliyah Cover)
  • Pixie Lott – Apologize (OneRepublic Cover)

So, das war doch mal eine schöne Liste. Viel Spaß damit und jetzt geht mir nicht mehr auf die Nerven.

 
 

Mixtape: Desert Road Trips

Veröffentlicht August 24, 2009

Ich habe eine sehr lebhafte Vorstellung davon, wie ein richtiger Road Trip aussehen muss. Genährt von dummen Teenagerfilmen, Cowboy-Geschichten und dem amerikanischen Traum, schreit mein Herz “Klischee” wenn es das Bild der absoluten Freiheit sieht.

Desert Road Trips

Um diesen Traum zu verwirklichen brauche ich lediglich ein Ticket in die USA, ein wunderschönes Muscle Car und vielleicht eine beste Freundin. Aber nur vielleicht… Was wichtig ist an dieser sehr weit entfernten Fantasie: Der Soundtrack. Die Songs, die aus der Anlage dröhnen, während die Straße sich endlos in die Wüste hineinstreckt. Einige dieser Tracks gibt es jetzt hier, im ultimativen “Desert Road Trip” Soundtrack (ultimativ nur so lange, bis ich mal wieder ein paar andere Lieblingssongs habe). Bin ich eigentlich der einzige verrückte Mensch auf der Welt, der eine Liste von Songs zu bestimmten Träumen definiert?

Tracklist (die Reihenfolge ist zwar nicht willkürlich, aber dass die Bands mit “The” mal wieder ganz vorne stehen war ja klar):

  1. The Black Keys – Same Old Thing
  2. The Kills – Sour Cherry
  3. The Vines – Get Free
  4. No Address – When I’m Gone
  5. The Hives – Because I Wanna
  6. The Virgins – One Week Of Danger
  7. Kings Of Leon – California Waiting
  8. InXs – Pretty Vegas
  9. The Embassy – It Pays To Belong
  10. Bob Dylan – Tangled Up In Blue
  11. Tiger Lou – Horatio
  12. Fuel – Shimmer

Viel Spaß und rinjehauen. Gefunden wir das unter “#mt2desertroadtrips“. Feedback wäre nicht schlecht, und wer sein eigenes Mixtape hat/vorschlagen will, immer her damit..

 
 
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