Brand New Guy

Schoolboy Q (Black Hippy) vs. A$AP Rocky (A$AP Mob) fasst eigentlich den aktuellen Hip Hop Zeitgeist perfekt zusammen. Kann da jemand noch K. Dot und Frank Ocean reinwerfen? Dann könnten wir die übertriebenen Styles und die bombastischen Beats noch um mehr als nur oberflächliche Flows und destruktive Sinnlosigkeit ergänzen. Außerdem wären mit Frank Ocean und A$AP Rocky die best aussehendsten Typen im Game vereint. Der Traum eines jeden Gay Porn Regisseurs.

Am 14. Juni ist zudem das A$AP Rocky Konzert im Festsaal Kreuzberg. Ich erwarte keine sound-optimale Performance, sondern eine schweißtreibende Party. Ich werde nackt sein.

June 4th, 2012 Posted in Musik | Comments Off

BLESSED / CARTOONS & CEREAL

Kendrick Lamar hat sich in mich verbissen, ich schwöre es. Ich will ihn überhaupt nicht mögen, auch wenn er ein Ausnahmetalent ist: zu hoch der Grad der Enttäuschung, wenn man die Künstler dann machen lässt. Siehe Lupe Fiasco, ein Drama in 3 Alben. Und außerdem nervt mich Kendricks nölige Stimme, und sein destruktiver Flow lässt mich nicht mitfühlen. Aber doch, und doch, und immer wieder saugt er sich fest, bis ich seine Tracks auf Repeat verschlinge und das Ghetto in mir durchbricht. Kendrick Lamar, man.

February 22nd, 2012 Posted in (Pop)Kultur, Musik | Comments Off

Hands On The Wheel

With a little bit of crack, little bit of dope
Little bit of smoke, little coke
Little weed, when they on them pills
Little bit of E, little bit of shrooms
Little bit of deuce, what it do, hand on the wheels
And I keep the illest, trillest bitches while I’m swaggin’ it
Crush a bit, little bit, that’s my pursuit of happiness

February 3rd, 2012 Posted in Musik | Comments Off

Dance A$$

Da wären wir wieder bei Big Sean gelandet, der, so mittelmäßig er auch sein mag, immerhin gerne mal wieder bei mir auftaucht. Im seltensten Fall kann man ihn dafür verantwortlich machen, dass er solide Arbeit liefert. Leider. Auch in seinem neuen Video ist es mit Sicherheit nicht BS, der mich den Atem anhalten lässt, sondern Nicki FUCKING Minaj. Ich komm überhaupt nicht mehr klar auf meinem Leben seit ich sie in diesem Video gesehen und gehört habe. Nicht nur, dass das der nächste Club-Banger wird (insofern mir jemand mal den zumutbaren Club findet, in dem neuer Hip Hop Shit gespielt wird), sondern auch meine persönliche Waffe gegen alle Minaj Hater. Die Frau ist der Wahnsinn.

November 5th, 2011 Posted in Musik | 5 Comments »

Woman + Woman

Das Konzept der ménage à trois ist ja ein altbekanntes und womöglich der Traum vieler Männer und Frauen. Michael Francis kann davon ein Lied singen. Vielmehr singt er vor allem von der wunderbaren “Girl on Girl” Konstellation. Ich möchte es eine neu-formulierte “Sex-Architektur” nennen, seine “Vision”, eine Einladung in “Welten”. Weil ich einfach nicht aufhören kann, über so viel (aber immerhin schön anzuhörende) Niveaulosigkeit zu lachen und mir auch sicher bin, dass dieser Typ es absolut ernst meint, habe ich mir an dieser Stelle auch die Mühe gemacht, euch das lyrische Meisterwerk runterzuschreiben.

Michael Francis – Woman

I’ve never seen nothing as beautiful, no
like your body
never seen nothing as beautiful, no
like a womans body
so baby come and share my world,
my vision, yeah
cause I brought something home for you, to try, try, try
girl you gon love a woman tonight
you gon love a woman tonight, just like me
you gon love a, oh
girl you gon love a woman tonight,
you gon love a woman, just like me

baby go ahead and put your lips on her
when you’re done she gon do the same

you love it don’t you love it…
BABY COME AND SHARE MY WORLD, MY VISION
CAUSE I BROUGHT SOMETHING HOME FOR YOU TO TRY, TRY, TRY

Übrigens bin ich ja kein Hater, ich finde das alles sehr, sehr amüsant (und so typisch fucking R&B), aber das Potenzial von so viel Sex, R&B und Rap (der Typ rappt angeblich) machen die Sache immerhin noch spannend, daher auch der Hinweis das sein neues Mixtape morgen erscheint und ich ihm definitiv noch eine Chance gebe.

October 30th, 2011 Posted in Musik | Comments Off

Burial x Massive Attack

Was ist eigentlich mit diesem überkrassen Teil von Burial los? Was ist das für ein unfehlbares, perfekt komponiertes Stück der Vollendung, das mir hier zuteil wird? Welche übersinnlichen Kräfte haben auf Paradise Circus und in den Gehirnströmen von Burial wirken müssen, um mich in eine unwirkliche, außerkörperliche Trance zu befördern? Wenn Sinnlichkeit auditiv greifbar wäre, könnte man sie in diesem Song finden. Sie, mich und alle anderen Menschen, die die höhere Kunst der dunklen, vernebelten Stimmungsmusik wertschätzen können. Das geht übrigens mittlerweile auch Hand in Hand mit dem vollständigen Verzicht auf die gefährliche Nikotin-Teer-Mischung. Damals dachte ich noch, man müsse, um zur avant-garde zu gehören, mindestens rauchen können, besser noch drogenabhängig sein. Ich verzichte jetzt mal auf beides und befinde mich mit den anderen Trend-Spießern auf Höhe der grünen Rebellion.

Aber erstmal die Gänsehautattacke nach diesem Song überleben.

October 21st, 2011 Posted in Musik | 1 Comment »