Posts tagged musikvideo
Choose another tag?
8-Bit-Invasion: PIXELS
Der knapp zweieinhalb minütige Kurzfilm „PIXELS“ von Patrick Jean, unterlegt mit „L.A. Trumpets“ von Naive New Beaters, ist eine echt ansehnliche Hommage an unsere Videokonsolen-Superhelden aus Kindheitstagen der späten 80er und der 90er Jahre.
Eine 8-Bit-Invasion von Kreaturen wütet in New York City, wo das Video gedreht wurde. Wie eine Infektion fällt die 8-Bit-Pixel-Armada in Manhattan ein und verpixelt alles, das sich nicht retten kann. Well done:
(Danke an Maik für den Tipp)
Chi Don’t Dance
Irgendwie sind gerade alle mehr oder weniger unabgesprochen im Urlaub, und keiner hat etwas zu sagen. Wir sind bald wieder da. Wahrscheinlich übermorgen.
PS: Berlin ist nicht Offenbach.
Diggy Simmons

“… and most of what they postin’ on the blogs ain’t even hot as this!” Tja, Recht hat der Junge, was der abliefert ist nämlich ziemlich hot. Mit dem Nas Remix von “Made You Look” und einem astreinen Video überlege ich mir gerade, ob ich mit 14 in ihn verliebt wäre oder nicht. Wahrscheinlich schon. So viel Fashion in Rap gibt’s ja sonst nur bei King Kanye oder Skateboy-P höchstpersönlich. Check it out:
(more…)
Love Harder
Wir hatten definitiv nicht genug Sex hier in letzter Zeit. Ihr wisst schon. Diesen dreckigen Untergrund-Swinger-Club-Bisexuell-Sex, der mit Zigarettenrauch und dunklen Kameraeinstellungen á la Calvin Klein Commercial. Das mit den scharfen Dessous. Ihr wisst schon. Der, der mit feinstem Synth-Pop hinterlegt wird, der, in dem sich auch Lindsay Lohan wohl fühlt..
Ihr wisst schon. Wie Ali Love’s neues Video zu “Love Harder”.
Video Blast #3: London Boys
Ach, Grime, das ist ein schwieriges Thema für mich. Ich finde es nicht schlecht, aber wenn Musik jemals anstrengend war, dann mit diesem Bastard-Genre. Im Club darf das gerne gespielt werden, im Radio- nah. Dennoch möchte ich hiermit die Petition “Mehr Londoner Aktzente in Musik” starten. Bock drauf?

Grime is typified by complex 2-step breakbeats, generally around 140 beats per minute and constructed from “different” sounds.[1]
Stylistically, grime takes from many genres including UK Garage, dancehall and hip hop.[2] The lyrics and music combine futuristic electronic elements and dark, guttural bass lines. – Wikipedia
Grime ist auch aus einer sozialen Perspektive ein ganz interessantes Phänomen, weil aus England ja sonst nichts tolles in Sachen Hip Hop rüberkommt (und bitte hört mir auf mit The Streets, das ist einfach nur ein stotternder Coldplay-Abklatsch). Anyway, ein paar Perlen habe ich am Wochenende mal zusammengestellt, ein Mix aus älteren und aktuelleren Videos, straight from the regnerische Insel…
Tinie Tempah – Pass Out
How To Disappear Completely
Kein Fan von kurzen, inhaltlosen Beiträgen: aber wie soll man sonst erklären, dass man keine Worte findet für das, was man schon seit Tagen zu Papier bringen möchte? Da kümmert man sich die ganze Zeit um das Generationsgelaber, pauschalisiert und schiebt in Schubladen, schreibt Analysen und will sich die ganze Zeit über das Außenrum aufregen, sieht Garden State als die Bibel an und vergisst bei so viel intellektuellem Scheissgelaber und Kunstgeschwafel sich selbst mal beim groß werden zuzusehen. Wer kann da sein Kotzen schon zurückhalten?
Natürlich ist es Radiohead. Was denn sonst.
Video Blast #2
Visueller Schnickschnack für die späte Abendstunde darf nicht fehlen, vor allem, wenn sich hier eine Reihe großartiger Videos zusammengestaut hat, für die ich bisher noch kein geeignetes Ventil finde (wo sie auch gesehen werden. Guckt sie euch an!). Die Songs sind übrigens auch ziemlich gut (außer der von Lil Boosie, aber ich hab halt keinen Geschmack).
Chromeo – Night By Night
Jonathan Jeremiah
Kann sein, dass es an der derzeitigen Jahreszeit liegt, aber zunehmend suche ich nach geschmeidigen Sachen, wobei mir Mayer Hawthorne den Einstieg in den Herbst schon erheblich erleichtert hat. Durch einen Freund wurde ich heute auf Jonathan Jeremiah aufmerksam (siehe auch die wirklich nette Website). Und da kann ich nur von Dankbarkeit sprechen.

Dieses Jahr war irgendwie ein gutes Jahr für smoothe Besänftigungsmusik – Broken Beats. Und Jonathan Jeremiah, dessen ersten beiden EPs bei Island Records erschienen (ehemaliges Independent-Label aus Jamaika, das unter anderem auch Bob Marley hochzog), trifft diesen ganz besonderen Nerv. Vor allem der großartige Song „Happiness“, der vor kurzem als EP erschienen ist, klingt wie eine bittersüße Hommage, wie ein Liebesbrief an die geschmeidige Seite des 70er-Jahre-Radio-Pops. Empfehlenswert sind in dem Zusammenhang auch die Remixes des Tracks (Quite Village Remix & Morgan Geist’s Port Authority Remix). Großer Stoff.
Auf die erste LP, das Debut, warte ich jedenfalls gespannt. Klingt auf jeden Fall nach wirklich geilem Scheiß. Und auch wenn der Dude aussieht wie Jesus, tut es! Hört es euch an!
Ein bisschen beneide ich ja schon die Leute, die das Glück hatten ihn dieses Jahr auf dem Haldern Pop zu sehen. Bängeräng.
Mayer Hawthorne
Ja, er ist jetzt noch nicht soo bekannt, aber wenn sogar schon britische Radiomoderatoren feuchte Träume bei seiner Musik bekommen, dann lohnt es sich mal reinzuhören. Dem bin ich gefolgt. Es war eine großartige Entscheidung: Mayer Hawthorne.
Was Soul angeht, bin ich jetzt eigentlich nicht so der Groupie. Aber wenn das Independent-Label Stones Throw Records (aus L.A., Kalifornien) was mitnimmt, dann wird auch mein Interesse geweckt. Am 21. November legt Mayer Hawthorne in Berlin im Bohannon auf und ich werde da sein, mit Fliege, Hosenträgern, Hemd, Tickets und Heldin. Weil sein Debutalbum „A Strange Arrangement“ einfach mal verdammt über-sweet ist. Der Junge ist so verdammt awesome… unbedingt ansehen:

