"Girl gone wide."


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… und damit die Einführung einer neuen Unterkategorie: Rewind, Musik aus der Vergangenheit. Kennt ihr das, wenn ihr ein Lied hört, und plötzlich fühlt ihr euch in einen vergangenen Zustand versetzt? Meistens weiß ich noch nicht mal, welche Situation genau das betrifft– es ist eher ein vager Zeitraum, den ich wieder spüren kann. Genauso wie bei einem Duft, der plötzlich meine Gedanken stoppt und zurückwirft.

Hier also Uh Huh Her: Explode, aus dem Album Common Reaction. Ist gar nicht so lange her- diesen März, ungefähr, als es langsam warm wurde, und ich gerade in das größere Zimmer zog, dass ich aber nur zwischenzeitlich bewohnte. Nach einem Minus-Zwanzig-Grad Winter war jedes bisschen Sonnenschein willkommen. Erstaunlicherweise passt dieser Track mindestens genauso gut in diesen kommenden Winter. Whatever. Ein furchtbares Video, übrigens, in dem Lyrics wie “I’ve got you inside me” gekürzt werden. Entschuldigung? Ich empfehle jedem einen Trip zu eurem örtlichen Abfixxer, der kann euch den Track dann vollständig übermitteln.

by yeahs in Musik

Gute Musikvideos sind schwer zu finden, ganz besonders deshalb, weil ich überhaupt kein MTV mehr gucke und PutPat.tv leider noch ein bisschen zu Beta für meinen Geschmack ist. Aber nur, weil Fernsehen zum Hartz 4 Prestige geworden ist, heisst das noch lange nicht, dass Videoart tot ist. Es wurde lediglich ins Netz verlegt.

Hier einige großartige Videos, die von Flava Flav und Tila Tequila verdrängt wurden:

The Fray – Heartless

Boy Crisis – The Fountain Of Youth (via Amy&Pink)

Modest Mouse – Whale Song

Simian Mobile Disco – Audacity Of Huge

Air – Sing Sang Sung

Röyksopp – This Must Be It

Cinnamon Chasers – Luv Deluxe

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Die Leute kommen zu mir und fragen mich, warum ich nicht mitgehen will- zur dicksten Party aller Zeiten, wie jedes Wochenende. “Hey S, das ist die dickste Party aller Zeiten!“, und ich denk mir nur, “Jaja, die dicksten Partys hab ich schon gesehen”. Mit einundzwanzig Jahren und gefühlten 500 Stunden Arbeit die Woche hat man für solche Kinkerlitzchen eben keine Zeit mehr, und ganz ehrlich? Ich komm vom Dorf. Wir haben noch im Krankenhaus Party gemacht, weil es nichts anderes zu machen gab.

Eine ganze Jugend im Zeitraffer, gefilmt von den grandiosen RADIO ACTIVE Kids. Alles echt, nix gestellt. Grandioses visuelles Kurzpanorama des IST-Zustandes. Das haben American Apparel, die Vice, die Medien, das billige Bier, die vielen Kippen, die gute Musik und unsere Eltern nun aus uns gemacht. So schaut das aus.

Meine Zeit ist definitiv noch nicht vorbei, aber ich lege gerade eine kleine Verschnaufpause ein. Die ganzen schäbigen Studenten können es sich vielleicht leisten, von flüssig Brot zu leben und tagsüber zu schlafen- aber solange ich hier noch einen Job habe, gibt’s für mich nur Gähnorgien und eine kleine Erinnerung an das, was noch bis vor kurzem auf dem Tagesprogramm stand. Prinz Pi und die RADIO ACTIVE Kids haben es echt geschafft, mich in eine Zeitmaschine zu setzen.

Fuck, wir sind schon echt abartig.

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Was sehen meine alten und müden Augen da? Uffie, die Vorzeigeschickse des französischen Elektro-House-Whatever Labels Ed Banger (ihr erinnert euch, das waren die Typen von Justice, und wo wir gerade dabei sind: wo sind Justice eigentlich geblieben und wieso machen die keine gute Musik mehr?), hat es nach gefühlten tausend Singles endlich geschafft, tatsächlich ein Video rauszubringen. Pop The Glock (nicht Hot Chick? Nicht Ready To Uff? Wirklich, Uffie? Wirklich?)

Uffie Pop The Glock from Uffie on Vimeo.

Ich finde es übrigens großartig, dass das Video so auf Softporno gemacht ist.

Wenn man bedenkt, dass ich an meinem 19. Geburtstag auf dem Uffie Konzert zur Levis Party im Hafen 2 (Offenbach) war, und das jetzt schon irgendwie genau zwei Jahre her ist, dann macht mir das ein bisschen Angst– wieso zur Hölle bringt die jetzt erst ein Video raus? Ich dachte ja, die wäre tot! Und ich wette, dass mir das jetzt wieder die Ohren vollbluten wird, weil die ganzen MTV-Idioten und Radio-Loyalisten das jetzt erst entdecken. Den Song, meine ich. Und ich darf den ganzen Hype auf Dauer-Rotation nochmal mitmachen. Großartig.

On another note, weil wir es eben von zwei Jahren hatten: Ich bin genau gestern vor einem Jahr nach Berlin gezogen. Also, ich bin jetzt quasi Berlinerin. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die meisten nicht länger als sechs Monate in Berlin bleiben, wenn sie zum Studieren hinziehen. Ich geh hier jedenfalls nicht mehr so schnell weg.

by yeahs in Musik


Oh man, die Franzi, die macht hier Sachen.. die haut irgendwelchen alten Songs raus, die man echt vergessen wollte.. beziehungsweise die von Menschen gemacht wurden, die damals die Stars an meinen Mädchenzimmerwänden waren… boah, THE MOFFATS. Ich kann dazu ja echt nicht viel mehr sagen außer:

1. Kinderporno

2. Mädchenschwarm:

by yeahs in Musik