"Girl gone wide."


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Serien-Tipp à la carte. Newsroom. Catchy und funky. Nicht unbedingt das beste, was ich je gesehen habe, aber gut genug um derzeit meinen Nummer 1 Spot zu belegen. Nachdem ich jetzt genug Serien über Mädchen und Mädchenprobleme gesoffen habe, reicht es mal damit. Newsroom kommt mit charmantem Cast, spannenden Stories und einer gewissen amerikanischen Aufarbeitung der Nachrichten der letzten zwei Jahre. Aaron Sorkin hat da was Feines rausgehauen. Und wieder einmal hänge ich wöchentlich jeden Montag-Abend am Netz, um auf dem Laufenden zu sein. Good lifing.

(Auch gut: Girls, 30 Rock, New Girl, 2 Broke Girls)

by yeahs in (Pop)Kultur


Ab sofort findet ihr mich auf dem neuen adidas Projekt “News For Original Girls” als Berliner Außenstelle. Ich weise explizit darauf hin, dass vor allem viele meiner Kolleginnen großartige Persönlichkeiten verkörpern und ein drüber lesen wert sind. Danke für diese Gelegenheit, die immerhin schon alte Freundschaften hat wieder aufleben lassen (“Ey! Kennste mich noch? Wir haben mal zusammen studiert! Ich hab dein Bild auf dem Blog von Palina gefunden! Schön dich wieder zu sehen!”).

Unser Netzwerk an Autorinnen, die aufmerksam und kreativ durchʼs Leben gehen, ermöglicht uns, täglich frische News, herausragende Artikel und einzigartige Reportagen zu servieren. Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen von Events, Festivals und Shootings, sorgen für authentische Looks und sprechen mit jungen Künstlern, die etwas zu sagen haben. Dazu zeigen wir die schicksten Pieces aus der aktuellen adidas Originals Women Kollektion, kombinieren Tagesoutfits und setzen sie in stilvollen Fashion-Shoots in einen neuen Kontext. Wir haben keine Angst vor Ironie und das im Auge, was andere übersehen.

Die Macher der Plattform haben sich auf jeden Fall hohe Ansprüche auf die Stirn geschrieben – ich hoffe, durch meine Teilnahme genau dazu beitragen zu können. Ich freue mich über euer Feedback dazu. Dieser Versuch meinerseits hat mich auch lange ins Grübeln darüber gebracht, inwiefern man seinen Namen auf einem gebrandeten Vertikal zur Verfügung stellen sollte, aber die Gedanken darüber möchte ich an einer anderen Stelle noch mal betonen. Hebt euch also was das betrifft euer Feedback erst mal auf. Erst Mal muss ich nämlich noch mal in diesem Leben dazu kommen, für anstehende Klausuren zu lernen…

by yeahs in Ohne Worte


Ab heute tritt in Mexiko ein neues Gesetz in Kraft, dass den persönlichen Besitz von Drogen (bis zu einer bestimmten Menge) legalisiert. Das gilt für so ziemlich jede vorstellbare Droge: Kokain, Heroine, Gras, LSD und sogar Meth. (An dieser Stelle ignorieren wir auch bitte den Typo, der zwar im Titel korrigiert wurde, in der URL aber noch steht)

Drogen in Mexiko

Leute, die in Besitz dieser Drogen gefunden werden, müssen sich nicht mehr vor Gericht erscheinen, sondern werden zu einer Entzugstherapie aufgefordert (die sie freundlicherweise auch ablehnen können). Erst ab der dritten “Festnahme” (wie soll man das denn sonst nennen) muss der Entzug absolviert werden.

Mexican authorities said the change only recognized the longstanding practice here of not prosecuting people caught with small amounts of drugs. ((NYTimes))

Das gleiche (bzw. ein ähnliches) Gesetz wird schon seit 2001 in Portugal praktiziert. Drogentouristen aufgepasst… Spaß beiseite. In Portugal gibt es auch schon einige ansehnliche Statistiken zur Entwicklung des Drogenkonsums.

The Cato paper reports that between 2001 and 2006 in Portugal, rates of lifetime use of any illegal drug among seventh through ninth graders fell from 14.1% to 10.6%; drug use in older teens also declined. Lifetime heroin use among 16-to-18-year-olds fell from 2.5% to 1.8% (although there was a slight increase in marijuana use in that age group). New HIV infections in drug users fell by 17% between 1999 and 2003, and deaths related to heroin and similar drugs were cut by more than half. In addition, the number of people on methadone and buprenorphine treatment for drug addiction rose to 14,877 from 6,040, after decriminalization, and money saved on enforcement allowed for increased funding of drug-free treatment as well. ((Time))

Crazy, oder? Das Geld, das für den Knast gespart wird, hilft nun beim Drogenentzug. In Mexiko, wo die “Drug Wars” anscheinend überhand nehmen, soll das nun eingetretene Gesetz dabei helfen, die Zahl der Drogentoten zu senken. Ich weiß nicht, was ich über so ein Gesetz in Deutschland halten sollte. Nicht, das es überhaupt zur Debatte steht; die anstehenden Wahlen sind auch so schon prädestiniert für Chaos und Meuterei. Aber angenommen, man würde das in Frage stellen? Marihuana ist ein no-brainer, auch wenn ich kein Kiffer bin (ahem, im Gegensatz zu den Teenager-Jahren), ist das Zeug für mich jetzt schon legal. Ich sag nur: Alkohol. Aber die Diskussion ist ewig alt.

Trotzdem wäre es seltsam zu wissen: Hey, ich darf jetzt Heroin besitzen ohne in den Knast zu kommen.  Und auch wenn Deutschland da nicht an der Spitze der Staaten steht mit den meisten Drogenopfern, sind die Zahlen (angeblich) wieder gestiegen.

Der erneute Anstieg der Drogentodeszahlen im Jahr 2008 auf 1.449 Drogentote zeigt, wie wichtig es ist, die gesundheitliche Versorgung von Drogenabhängigen durch verschiedene Angebote sicher zu stellen. Eine bewährte Säule in der Behandlung Opiatabhängiger ist die medikamentengestützte Behandlung Opiatabhängiger mit Methadon, Buprenorphin oder mit Diamorphin. ((Suchtmittel.de))

Das Gesetz, wie es in Portugal und nun auch in Mexiko in Kraft getreten ist, ist also immerhin gut genug, um einige Statistiken zu verschönern (wobei auch hier das Interesse des jeweiligen Auftraggebers – in diesem Fall das Land Portugal – wahrscheinlich einen großen Einfluss hatte. Wenn man die richtigen Fragen stellt, bekommt man auch die richtigen Antworten). Und wenn man diesen Zahlen glauben darf, dann ist diese radikale Maßnahme für ein Land mit massiven Drogenproblemen (wie Mexiko oder die USA) vielleicht genau das richtige.

Ich bin gespannt, wie das Ganze sich in Zukunft für Mexiko auswirken wird.

by yeahs in (Pop)Kultur