I AMsterdam: Fotobuch

Veröffentlicht September 24, 2009

Vor kurzem habe ich ein FUJIFILM Fotobuch bestellt, um die Bilder aus meinem Amsterdam Urlaub vom letzten Monat mal ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe zwar keine Digitalkamera, weil ich irgendwann wieder auf Analog umgestiegen bin, um GENAU dieses Problem (“was mache ich jetzt eigentlich mit den ganzen virtuellen Bildern, ich will die mir doch an die Wand kleben können!”) zu beheben, aber meine Freunde hatten nichts besseres zu tun, als ständig irgendwelche Schnappschüsse zu machen.

Und ja, ich sehe auf jedem Bild verdammt noch mal fett aus.

iamsterdam fotos

(Die Qualität des obigen Bildes bestätigt wieder, wie dringend ich eine Digitalkamera brauche und wie beschissen meine Webcam ist.)

Das ist aber nicht die Schuld vom Fotobuch, was gestern endlich dann ankam. Es ist extrem nice geworden. Liebevoll eingebunden und natürlich mit meiner Kreativität gesegnet, wird es ab sofort auf meinem Nachttisch rumliegen, als hätte ich es dort vergessen (tatsächlich soll jeder, der in mein Zimmer kommt, einfach sofort den Blick darauf richten, während ich cool mit den Achseln zucke, meine Sonnenbrille aufsetze und sage: Yeah, man, Fotobuch, hat doch jeder und so..).

Generell mal zum Ablauf: Das mit der Software ist ziemlich easy. Die ist nicht nur für die Fotobücher da, es gehen auch Poster und ganz einfache Bilderentwicklung. Aber hey, Fotobuch. Nach dem Download der Software sucht man sich erstmal aus, welches Format das Teil am Ende denn haben soll. Panorama ist nicht so langweilig wie Hochkant und Standard, und 24 Seiten kann man sich ja leisten, also war’s bei mir das. Danach geht es in das UI für die Buchbearbeitung, die meiner Meinung nach etwas schlanker sein könnte. Aber immerhin ist mir die Software nicht die ganze Zeit abgestürzt, wie es mir bei einem anderen Fotobuchanbieter ständig passiert ist…

FUJIFILM Software

Es ist sehr intuitiv gehalten, ähnlich dem Windows Explorer- links Auswahl zwischen verschiedenen Gestaltungspunkten und einem Browser für Dateien, rechts dann das Bildbearbeitungsfenster. Apropos Bildbearbeitung: gibt’s auch in das Tool integriert, falls man mal schnell was machen will. Die Ergebnisse sind in Photoshop aber definitiv besser.

Der Umgang mit der Software war also ganz ok- wie gesagt, ein bisschen überladen mit kitschigem Zeug, das maximal Oma Traude benutzen würde, aber man kann halt nicht jeden glücklich machen. Generell sollte es von jeder Software auf dem Markt eine “Light”-Version geben, damit ich mir nicht immer vor Frust die Faust in den Mund stecken muss. iTunes, I’m looking at you right now.

Man kann natürlich auch komplett das Tool die Anordnung übernehmen lassen, aber dann kann man auch genauso gut einem dreijährigen ein leeres Fotoalbum und ein bisschen Kleber in die Hand geben und darauf warten, dass das nächste große Kunstwerk entsteht. Ja, es funktioniert. Aber das war auch das Maximum der Gefühle.

Nun ist das Buch also angekommen: es ist wirklich stabil und die Qualität der Fotos genau so gut wie On-Screen. Schade ist nur, dass im Schnitt an den Rändern einige Fehler entstanden sind, die wohl mit meinem Software-Umgang zusammenhängen. Die Lieferzeit war auch in Ordnung, aber es waren definitiv mehr als sieben Tage, die vorbeigezogen sind.

(Ich hatte vorhin die wahnsinnige Idee, mal das Buch per Video vorzustellen. Aber im letzten Moment konnte ich mich besinnen, das Video werde ich nicht posten. Das würde meine Karriere als Rockstar gefährden. Für eine Digicam überlege ich es mir aber sogar nochmal.)

Alles in allem: sehr awesome! Ich denke, ich werde genau dieses Buch (mit einigen Korrekturen) noch einmal nachbestellen und dann an die Person verschenken, die die Fotos gemacht hat, die ich benutzt habe. Ja, ich weiß, Copyright und so, aber egal, ich bin ja Pirat.

So, und weil ich diesen Produkttest als Onlinebotschafter machen durfte, gibt es für alle, die Interesse haben, auch einen Gutschein á 10 € zu verschenken. Zehn gibt’s, wer sich also zuerst in den Kommentaren oder per Twitter meldet, kann einen abgreifen.

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Eyes on Malta: Videowettbewerb

Veröffentlicht September 13, 2009

Update: Der Wettbewerb wurde noch bis zum 31. 12. verlängert! Also wer noch nicht mitgemacht hat, jetzt ran an die Kameras!
Der Sommer zieht vorbei und der Winter bricht ein. Zeit also, mal die Perspektive zu wechseln und ein bisschen von anderen Orten zu träumen, wo man zumindest noch bis Oktober eine knackige Bräune erlangen kann..

Fischerdorf in Malta

Und zwar geht es um Malta, die liebste Insel für alle, die gerne einen Englischsprachkurs machen wollen. Aber weil da auch noch mehr geht als Reisegruppe und Klassenfahrt, will die Malta Tourism Authority mit einem Kreativ-Wettbewerb mal alle dazu auffordern zu zeigen, dass Malta ein wunderschöner Ort zum Chillaxen ist. Kurzgesagt geht es um einen Videowettbewerb auf YouTube. Bis zum 31. Oktober haben alle Teilnehmer (gerne auch Profis) Zeit, ein Video aufzunehmen das beweist, dass Malta ein großartiger Urlaubsort ist.

Ich persönlich war ja noch nie auf Malta. Ich war mal auf Zypern, aber das zählt ja leider nicht. Und, ich gebe zu, mein Wissen über Malta ist erschreckend gering. Ich weiß immerhin, dass Malta im Mittelmeer liegt, zur EU gehört und irgendwann mal eine britische Kolonie war. Daher lasse ich mich durch die Videos gerne belehren. Im Übrigen darf bei dem Wettbewerb auch jeder mitmachen, der genauso eingeschränkt in seinen Erfahrungen ist wie ich… manchmal braucht man ja auch einfach nur einen Grund, um zur Kamera zu greifen.

Im Eyes On Malta Channel auf YoutTube kann man sich die fertigen Kreationen dann anschauen und bewerten. Die Videos mit den meisten Klicks und besten Bewertungen werden schon mal mit einer VisitMalta-Tasche beglückt. Der Gewinner darf sich in einem 5-Sterne-Hotel auf Malta mit zwei Freunden und tausend Euro in der Tasche sechs Tage lang verwöhnen lassen. Schlecht ist doch was anders…

Wer bei dem Contest mitmachen möchte, der sollte sich schleunigst ein cooles Video ausdenken und bei www.mein-malta-video.de hochladen. Der Film sollte mindestens eine halbe Minute und bis zu 15 Minuten lang sein. Ich hätte ja schon Lust drauf, nach Malta zu kommen, hab aber immer noch nicht für ein technisch einwandfreies Gerät gesorgt, dass zu Videoaufnahmen in der Lage ist… (ernsthaft. Ich besitze eine 2 Megapixel Kamera in meinem Handy und eine analoge Spiegelreflex, die man durchaus auch als Kreuzfahrtschiff-Anker benutzen könnte). Jedenfalls würde ich persönlich ein Video darüber drehen, wie ich mir Malta vorstelle. Irgendwie ein bisschen wie Italien, aber ohne die Hektik. Und ein bisschen mehr wie in Frankreich, wenn auch freundlicher. Und das Essen? Hauptsache nicht britisch! ;)

Genaueres gibt es noch im Videoclip zur ganzen Aktion zu sehen, viel Spaß:

Ich muss sagen, ich finde solche Aktionen generell echt in Ordnung. Wenn Agenturen endlich begreifen, dass man das Internet durchaus als neues Marketingmedium nutzen kann und damit eine bestimmte Zielgruppe anspricht, dann erblüht mein Herz ein bisschen. Durch solche Incentives wird nicht nur die Reichweite der Kampagne gesteigert, sondern auch die Nachhaltigkeit. Und wenn sich da jemand nach Lust und Laune austoben kann und noch was dazu verdient- hey, warum nicht? Und am Ende gibt’s eine schöne Reise..

Dieses Posting ist übrigens mein Beitrag als Mitglied der Onlinebotschafter.

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