Friends With Benefits: The Sweetest Taboo

Friends With Benefits: The Sweetest Taboo

Mal wieder in eigener Angelegenheit (als wäre nicht sowieso alles irgendwie in eigener Angelegenheit): morgen gibt’s ‘ne Solo-Session für alle da draußen, die auf schmusige Musik stehen und keinen Bock auf knutschen haben. Stellt euch bitte an dieser Stelle einen depressiven Trauer-Emojicon vor. Die Friends With Benefits Party (Arbeitstitel: Fell in Love With A Stripper) wird uns fertig machen.

Anyway, DT64 und ich werde mal wieder alles dafür tun, um euch auf der Tanzfläche fertig zu machen. Auf Wunsch habe ich die Titel “Don’t Cha” von den Pussycat Dolls und alle Britney Spears Songs vorbereitet. Werde mich passenderweise als Cracknutte verkleiden und zwischendurch zum heulen auf die Toilette gehen. Ich brauche kein Date zum Valentinstag, ich brauche acht Millionen Euro und einen schnelleren Stoffwechsel.

Natürlich wäre es schöner, das Chesters ganz für uns alleine zu haben – Intimität und so weiter – aber wir müssen den Ring auch mal den Profis überlassen und treten deshalb vor den eigentlich DJs ein wenig zurück. Immerhin: das Line-Up enthält auch Flaschendrehen. Morgen ist der Tag, um mit mir und allen anderen also auf Tuchfühlung zu gehen. Hashtag Herpes!

Wer auf die Gästeliste will sollte sich unbedingt bei mir melden damit ich NEIN schreien kann.

Who needs a Valentine if you’ve got Friends with Benefits and the finest R&B, HIP HOP & DANCEHALL JAMZ of the last 30 years ?!

Come together and rock the boat all night long with liveDEMOA Million,Image Ctrl3 feet hi & WEBOOGIE and SMOOTH OPERATORS:

♋ DJ San Gabriel
♋ Dj Boogie Dan & Disco CTRL
♋ Charlee Brown
♋ DT64 & Yeah Sara

Chesters will be turned into your Sweetest Taboo:

♋ Meet a F-Buddy in the FRIEND ZONE mattress lounge

♋ SPINN A BOTTLE at the bar

♋ Fall in LUV with a Stripper on the Pole

♋ receive free hugs in the Kuschelecke

♋ take the Love Slide

♋ or just BUMP ‘n GRIND on the dance floor

;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

www.live-demo.com
www.3feethi.com
www.imagectrl.bandcamp.com
www.amillion.tumblr.com
www.weboogie.tumblr.com

February 13th, 2014 Posted in Berlin | Comments Off

A’MILLION & WEBOOGIE & FRIENDS: CHRISTMAS PARTY

A’MILLION & WEBOOGIE & FRIENDS: CHRISTMAS PARTY

Ja, wir sind alle zugezogene Parasiten, die sich pünktlich zur Weihnachtszeit aus der Hauptstadt verpissen. Die seltenen Originale haben endlich den Raum, den sie brauchen, um die Stadt zu genießen, fahren an Heiligabend alleine in der U-Bahn und setzen sich in die ganzen fancy Hipster-Bars, in die sie normalerweise nicht gehen würden, “weil die Druffi-Spanier und Asi-Schwaben” drin sitzen. Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der die echten Berliner auch glücklich sein dürfen, weil alle anderen zu Mama und Papa in den Süden gefahren sind. Berlin: leer, atemlos schön, ruhig und leise, und im Berghain ist die Schlange ganz kurz und der Club wahrscheinlich tot.

Anyway. Und weil wir alle nach Hause fahren, wir hässlichen Ausländer, gibt es noch mal eine kleine Abschiedsparty am Freitag in einem Keller in Neukölln. Die Anlage wird schon kaputt sein, bevor die Party startet, die DJs besoffen, bevor 21 Uhr ist, die Kasse geklaut, die Veranstalter verschuldet, der Weihnachtsbaum abgefackelt, die Feiertage versaut. Garantiert auch: alle DJs spielen das neue Beyoncé-Album von Anfang bis Ende durch, because, you know, WE CAN.

Ich freue mich schon sehr auf diese Party, denn unsere allerbesten und bestaussehndsten Freunde von WeBoogie machen das mit uns, und das Line-Up ist – auch wenn wir alle hässliche Muggel sind – sozusagen der Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres der Zerstörung. Kommt alle, kommt zahlreich, bringt Eierlikör, grüne Zweige und Weihnachtsmänner mit langen Bärten und zahlreichen Hoe Hoe Hoes mit.

Facebook-Event.

December 18th, 2013 Posted in Berlin | Comments Off

BARNT

BARNT

Ein Typ, dessen Musik sich genauso anhört, wie er aussieht. Barnt ist irgendwie gruselig. Und der Techno, den er produziert, auch. Aber nicht gruselig wie ein Splatter-Film, sondern anspannend wie ein Thriller mit unsichtbarem Mörder und psychischen Mindfucks. Ich kann das jetzt aber auch nicht so richtig in House- und Technovokabular beschreiben, irgendwas mit MIDI-Geräuschen und intensiven Melodien, die von einem Hypnotiseur zum Töten angestiftet wurden. Ist ja auch egal.

Barnt ist hart und zart und ich steh drauf.

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November 27th, 2013 Posted in Berlin, Musik | Comments Off

SoulFutureBass: Tanzbar Miami

SoulFutureBass: Tanzbar Miami

Trallalala. Heute wieder mal peinlich berührt vom Digital-Auflegen und Elite-Verärgern: DT64 und YEAHSARA (ich) beim katastrophalen Niedergang einer neuen und noch jungfräulichen Club-Location. Ihr wollt euch? Dann drüben bei dem FinDing mitmachen und definitiv nicht gewinnen. SoulFutureBass heisst die Veranstaltung, die euch in Erinnerung bleiben wird, das bedeutet SeeleZukunftBass und reiht sich damit bei A’MILLION in die sinnlose Brand-Ökonomie ein. I love it.

Wir werden diesmal nur Hausmannskost servieren, also alles, was der belgische Gabber herzugeben hat (in Originaltempo) und hier und da noch ein paar Schmankerl aus dem letzten Schlümpfe-Techno Album. Welcome To Miami ist das Motto, also alle bitte in ausreichend Hawaii-Hemd-Kostümierung ankommen.

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November 22nd, 2013 Posted in Berlin | Comments Off

Blame It On The Molly

Dass Rapper auf Verballerung stehen ist keine Neuigkeit: wie weit sie sich aber in den Themenkomplex der Lifestyledrogen vorgewagt haben, sieht man erst seit dem EDM wie ein überfüllter Wasserballon über den großen Teich explodiert und die Rap-Renaissance im Minutentakt neue leichtfüßige Partymonster aus den Projects gebärt. Wo die Jungs aus dem Gangsters Paradise bisher nur SELBSTGEZÜCHTES OG KUSH oder reines kolumbianisches Puderzucker in ihren durchdachten Lyriks bewarben, sind es mittlerweile vor allem gefühls- und bewusstseinserweiternde Substanzen wie MDMA und LSD, die immerwährend in den Partyzeilen angesagter Popsongs dominieren (mal ganz abgesehen von erfrischenden Codeingetränken oder den unschicklichen Pennerdrogen wie Hero und Crack, die immer mal wieder gewisse Hypes haben um dann wieder dank Todesopfern abzuflachen).

In der NEW YORK TIMES GAB ES EINEN ARTIKEL, DER GENAU DIESES PHÄNOMEN – DROGEN ALS KIND DER ZEIT, ABER INSBESONDERE DEN NEUEN RUN AUF MDMA - beschreibt und erklärt, wieso MDMA fälschlicherweise als “pur” durch die Clubszene gereicht wird und eigentlich nur ein Sinnbild für gewisse Entwicklungen ist. Die Clubszene im Wandel und mit ihr die Drogen.

Liegt der vermehrte Konsum bestimmter Substanzen im Zeichen der Zeit? Sind LSD und “Molly”, der Rufname von MDMA/Ecstacy, nun beliebter, weil die Welt so viel kälter geworden ist und Kokain oder Amphetamine dieses Gefühl nur verstärken würde?

Rick Doblin, the founder of the Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, which has helped finance MDMA studies since the drug first entered the club scene, put Molly in the context of past drug trends: in the 1960s, he suggested, people searched for deeper spirituality and found LSD; in the ’70s, as hippie culture became mainstream, marijuana entered the suburban household; in the ’80s, COCAINE complemented the extravagance and selfishness of the greed decade; and by the early ’90s, youths dropped out of reality, dancing all night on Ecstasy or slumping in the corner on heroin. MDMA, which in addition to acting as a stimulant also promotes feelings of bonding and human connection, just might be what people are looking for right now.

Die Zeiten der gefühlskalten Banker sind vorbei! Wie THE WEEKND ja schon mit Gefühl, Pein und Leidenschaft besungen hat, geht es auch in der wertentleertesten Partynacht noch um die Verbundenheit zum anderen (wobei der andere in diesem Zusammenhang eine bis drei vollbusige Frauen sind, die verdammt gut aussehen, fast unzurechnungsfähig sind und hauptsächlich vor Extase schreien). Die stellt man dann dank MDMA und Doggystyle-Orgie problemlos hin.

Was so plakativ erscheint ist ja tatsächlich – wie immer – die poetische Suche nach Liebe und Geborgenheit. Erschreckend, oder nur eine neue Perspektive auf ein altbekanntes Ding? Ist doch egal, wer den Konsum proklamiert – ob LCD Soundsystem, Your Favorite Techno DJ oder eben, so ganz nebenbei, irgendwelche Rapper (der wesentliche Unterschied dürfte wohl sein, dass erstere Werbeträger niemals offiziell verlautet haben lassen, dass Drogen dazu gehören, auch wenn es jeder wusste und generell Akzeptanz fand. Letztere hingegen sprechen ein Imperativ aus, das an die Fans raus geht).

Je früher der Konsum ausgereizt wird, desto eher wird keiner mehr Spaß auf dem Dancefloor haben (meine ganz persönliche Prognose). Es wird ja lediglich die Möglichkeit dieser Form von Affekten damit gelebt. Wer immer in relativer Nähe zu diesen Möglichkeiten sein kann – für ein paar Euro, no less – der wird es auch sein. Wer immer friedvoll einschlummern kann, der wird auf die Gelegenheit nicht verzichten – wie etwa beim exzessiven Cannabiskonsum. “Ist ja nur halb so schlimm”, aber es ist eben nicht die komplette Wahrheit. Nur eine Möglichkeit. Und die Gefühle auf dem Floor? Auch nur Möglichkeiten. Sobald die Beschaffungsmaßnahmen zurückgehen und “this molly is currently not available” auf dem Smartphone diktiert wird, versiegt die Party wieder. Ein Trauerspiel für die Oberfläche, ein Aufatmen für all diejenigen, die sich ihre intime Clubatmosphäre zurückwünschen (never ever).

So dient aber die Musikszene, nicht alleine durch die Rapper (aber mit besonderem Verdienst) vor allem als Vermarktungsplattform der angesagten Szenedrogen. Was es macht, wenn nicht mehr lediglich die eingeschworenen Restrealität-Besucher das Zeug nehmen, sieht man dann an seiner kleinen Schwester oder so. Ist ja auch billiger als Koks. Und dann ist es plötzlich in einem ganz neuen Bereich Mainstream und ich frage mich, wann die Pharmakonzerne genug Lobbydruck machen um die Gesetze zu lockern und den Stuff selber zu verbreiten. Ich kann mir da einige gute Werbespots einfallen lassen.

Ein neu gelernter Begriff ist in diesem Zusammenhang besonders interessant: der Wook, ein verwahrloster Hippie-Festivalbesucher, der sich durch die Städte und Drogen schnorrt. Diese oberkörperfreien Typen mit halbabrasierten Dreadlocks die auf Skateboards durch die Gegend pullern und im Sommer niemals Schuhe tragen und manchmal ein bisschen müffeln. Und mit müffeln meine ich: fies abstinken. Jeder hatte mal einen in seiner Klasse, der heute ein Wook ist, ein Wanderer und Streuner. Find ich eigentlich eine recht gut Betitelung, weil sie unabhängig von der Musik zu sein scheint. Sie scheinen sich auch oft in Thailand aufzuhalten.

In jedem Fall wird es langsam aber auch ein bisschen langweilig – STIMMT’S, K.DOt? Bis eine Epidemie der falsch betitelten Pillen ein paar Berghaindruffis umhaut, wird es noch dauern, aber mich würde es nicht wundern wenn beim Splash! ‘n paar Fünfzehnjährige statt Berentzen Apfel lieber 2C-B geknallt haben und umgefallen sind. Und dann schreien wieder alle: That’s why we can’t have nice things!

(By the way: mich würde es nicht wundern, wenn die nächste lyrische Reaktion darauf eine Art Straight Edge Bewegung im Sinne von ODD FUTURE ist; aber eben ein bisschen missionarischer. Zielgruppenmarketing, hallo!)

July 30th, 2013 Posted in (Pop)Kultur | Comments Off

KINGDOM / CHESTERS

Abkühlung gefällig? Mehr heiße Musik hören. Kingdom war bereits im Horst Kreuzberg letztes Jahr (oder vorletztes Jahr? Time goes by…) wie ein Segen für das geschädigte Gehör, beansprucht von schlechter Radiomusik und noch schlechteren DJs. Wer auf Sex, Bass und tanzbar-aggressiven Bump&Grind steht (Claps, Claps, Claps!) der darf das Spektakel nicht schon wieder verpassen. Weil’s sonst so langweilig wäre, kommt der neueste (mindestens auch 35 Grad heisse) Act vom hauseigenen Label Fade To Mind mit zur Show: Kelela (ist das neue Aaliyah). Limited Edition Sünde.

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July 25th, 2013 Posted in Berlin, Musik | Comments Off

LUZIA SIX

Guess who’s back? Als hätte jemand quer durch’s Don Xuan Center “einmal Ente Kross” gerufen, so watschel ich völlig zerballert von einem 10-Stunden-Flug zurück in mein geliebtes Kreuzberg und stelle fest, dass die Arbeit leider genauso auf mich gewartet hat wie ihr auf die Sonne. Wie sehr sich meine abgebrannte Haut von meinen Knochen schälen lässt, dürft ihr aber alle morgen in ganz nah miterleben, wenn ich am Rande der Ohnmacht und vom Jetlag gefickt an den “Turntables” (hahaha) stehe und mit meinen Lieblingsboys ein Set spiele, von dem wir noch keine Ahnung haben, was es beinhalten wird. Beim sechsten Luzia-Geburtstag wird 36 für eine Nacht ins Ghetto verlegt. Die einen kennen es als ranziges Schwimmbad, die anderen als Austragungsort für die Boiler Room Afterparty, ich kenne es nur als Nachbar zur naheliegenden Superkneipe “Magendoktor”; dort habe ich mal gewohnt. Für die Groupies unter euch: wir sind erst spät dran und wer will sich eigentlich Koze anhören, ich meine, SCHON WIEDER?! Geht also zeitig ins Bett und steht zum Sonnenaufgang auf, fahrt zum Stattbad und lasst euch zum Sektfrühstück ein bisschen Bass in die Ohren brettern. Immerhin bin ich der Diplo unter den Amateuren.

Mehr zu den Abenteuern meines Lebens gibt’s dann, wenn ich wieder mehr kann als nur in der Ecke liegen und leise vor mich hin wimmern.

April 5th, 2013 Posted in Berlin | 5 Comments »

WEBOOGIE AT CHESTERS

Wer wieder zappelige Füße hat, der kann nach dem Kendrick Lamar Konzert in heimeliger Columbiahallen-Stimmung seine epileptischen Anfälle mal wieder zu fetten Tunes im Chesters praktizieren. Und falls du dachtest, dass DAS ein langer Satz war, solltest du den nächsten lesen: wie immer hat die ultra-talentierte WEBOOGIE Crew keine Kosten und Mühen gescheut um den audiophilen next-gen Partygängern der deutschen Hauptstadt die Creme de la Creme elektronischer Tanz- und Bassmusik zu bringen, die kein anspruchsvoller Mensch verpassen sollte.

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February 1st, 2013 Posted in Berlin | Comments Off

WEBOOGIE AT SWANGERS PARADISE

Es gibt mal wieder ein Leckerli für alle, die auf derbe Musik stehen: die WEBOOGIE Crew ist zurück mit ihrer monatlichen SwingSwangSwungSwag-Partyreihe im Chester’s Inn bei mir um die Ecke. Letzteres ist besonders wichtig für alle, die einen Schlafplatz in meiner hotten Crib wollen: kriegt ihr nicht.

Das letzte Mal haben die Veranstalter mit den zwölfjährigen Bass-Typen aus Litauen bereits dafür gesorgt, dass der Partyszene kollektiv der Schweiß aus den Achseln triefte. Die einen mögen mit Karl Lagerfeld abhängen, wir verzichten auf den Inhalt unseres Lebens, ziehen uns Joggen an und grinden booty-to-booty zum R’n’Bass. Wenn Usher schon nichts mehr drauf hat, dann doch wenigstens diese Hip Hop Ingenieure.

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November 23rd, 2012 Posted in Berlin, Musik | Comments Off