Primer

Primer ist ein durchweg unspektakulärer und dennoch fesselnder Film. Kompliziert, abstrakt, hautnah, wissenschaftlich, irritierend, fesselnd. Physisch. Philosophisch. Ich habe meinen größten Spaß an Mindfuck-Filmen und bin in diesen faulen Momenten gerade daran eine vollständige Liste zu erstellen, Filme die mir Spaß machen, die sich von der normalen Hollywood-Formel abheben (was nicht zwangsweise bedeutet, dass sie Low-Budget oder nicht aus Hollywood sind, siehe Inception).

Whether it involved the history of the number zero or the invention of the transistor, two things stood out to me. First is that the discovery that turns out to be the most valuable is usually dismissed as a side-effect. Second is that prototypes almost never include neon lights and chrome. I wanted to see a story play out that was more in line with the way real innovation takes place than I had seen on film before.[3]

- Wikipedia

Ich umgebe mich derzeit sehr stark mit naturwissenschaftlichen Dingen… und wenn auch nur, weil ich einen Drang verspüre, die Welt zu verstehen, und außerdem weil mir langweilig ist. Ich verstehe fast nichts von dem, was mir in so vielen Büchern und Sendungen erklärt wird, aber das macht überhaupt nichts, denn es ist immer noch unterhaltsamer als mir im Internet wunderschön gedrehte Videos im Zeitraffer von der nächsten Stadt anzugucken. Alles verschwimmt. Ich halte mich an Dingen fest, die nicht verschwimmen. Uncoole Sachen. Wie koche ich Ketamin? Schüttet der Körper eines Mannes nach dem Sex wirklich Bindungshormone aus? Dinge, die ihr nie verstehen würdet.

Primer ist ein fantastischer Film.

February 16th, 2011 Posted in Uncategorized | 3 Comments »