"Girl gone wide."


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Wer mit dem Rauchen aufhören will, kann sich ja mal an Kautabak versuchen. Wer auch das nicht möchte, kann ja mal das Zeug antun, was die Einheimischen in Malé gerne kauen. Ein Do-It-Yourself Bastelset Zahnweiß Karbonit Gemisch, welches dafür sorgt, dass man a) in sozialen Situationen nicht an seinem Handy herumfummeln muss und b) so furchtbar und doch irgendwie gut schmeckt.

Mehr zur Hauptstadt der Malediven, Malé, gibt es auf FindingBerlin. Und damit zurück zum Alltag.

by yeahs in Urlaub

Ich bin ja sonst nicht so der funktional-pragmatische Mensch, der sein Geld überlegt investiert. Ich bin der Typ Frau, die bei Ebay mehr für ein Produkt bezahlt als bei Amazon, einfach nur um die Auktion zu gewinnen. Meistens für Dinge, die ich nach der Paketübergabe auch direkt wieder wegschmeisse.

Bei den Nike Free Run Schuhen ergab sich so etwas wie eine spontane Liebe, die auch zweifellos schnell hätte enden können. Doch die Tragödie blieb aus. Es war die beste fußbezogene Entscheidung meines Lebens. In diesen Schuhen ist alles wie wattiert. Joggen, Tanzen, Reisen. Ich bin so erstaunt darüber dass ich nach einigen Wochen der Überlegung jetzt aber diese Empfehlung auch öffentlich ausspreche. Übrigens liegt man aber auch nur noch ein paar Monate im Trend, wenn man sich die jetzt besorgt: sie werden schon bald nur noch der einzige Laufschuh sein, den man ernst nehmen kann. An den Look gewöhnt man sich, auch wenn es durchaus einige Farbkombos gibt, die Gehirnkrebs hervorrufen. Noch nie hat Cellulite so viel Spaß gemacht wie mit dieser geeigneten Kampfausrüstung.

by yeahs in Konsumbehindert


Ich habe auf der Reise mit Sicherheit mehr Geld für Bücher als für Zigaretten ausgegeben, was zwar gut ist, weil es bedeutet, dass ich immer noch (finanziell gesehen) mich eher weiterbilde als umbringe, allerdings auch, dass gefühlte 1000 Euro für Print draufgegangen sind. Ich habe Wörter und Texte und Romane von Klassikern bishin zu Contemporary Literature verschlungen, alle gängigen Reisetaschenbücher in Bangkok gekauft (Fear & Loathing, The Beach, Into The Wild) und vearbeitet und mich dann weiterbewegt zu potenziell lebensverändernden Werken (American Psycho, Life of Pi, The Alchemist). Ich habe Lieblingsbücher und -romane, wie etwa Stephen Frys “The Stars’ Tennisballs” oder John Nivens “Kill Your Friends”, die vielleicht keine internationale Anerkennung gefunden haben, die ich on the road einfach noch einmal verschlungen habe, weil es irgendwie gepasst hat.

Und jetzt ist diese Zeit vorbei, irgendwie. Nicht nur das Unterwegs sein, sondern auch das Lesen hat sich zu einer sozialen Aktivität entwickelt. Man setzt sich mit seinr Packung Kippen auf die Terrasse, den Balkon, Bürgersteig, in die Hostellobby, egal wohin, zündet sich eine an und fängt an zu lesen. Fünf Minuten später sitzt jemand neben dir und unterhält sich über das Werk, dass du gerade in der Hand hälst, mit dir und irgendwie hat das nichts mehr mit entspanntem Aufnehmen zu tun, sondern nur noch mit einer Jagd nach Menschen, mit denen man sich verstehen könnte. Mit dem Laptop ist das nicht so einfach.

Obwohl ich mit einigen Büchern zurück gekommen bin, und auch nur krank im Bett rumliege und sonst nichts besseres zu tun hätte, fällt es mir unglaublich schwer, mich zum Lesen zu motivieren. Der Laptop raucht, der Fernseher läuft und wenn ich mich auch nur kurz nicht beschäftige schlafe ich direkt ein. Das ist ein Relikt des Jetlags, der Krankheit und der Hostelzeit: einfach schlafen, wenn die Augen zu sind, es kann nämlich sein dass diese Gelegenheit so schnell nicht wieder kommt.

Und irgendwie fühlt es sich jetzt auch einsam an, zu Hause, in meinem Bett, oder in der Badewanne (sprich: auf dem Klo) zu lesen. Die Sonne scheint nicht, keiner setzt sich zu mir um mich in meiner ganzen Intellektualität kennen zu lernen, ich kann mit niemandem darüber diskutieren, wie faszinierend dieses Buch ist, kann dann auch nicht mit anderen Reisenden die Lektüren tauschen, wenn wir fertig sind und außerdem kann ich keine Kippen quarzen als wäre morgen mein Todestag. Ich kann auch keine Filme alleine gucken, weil mich das langweilt, und Serien waren früher auch irgendwie ansteckender.

Jeder, der mehr als zwei Stunden am Tag chillen kann ohne im Selbstmitleid zu versinken, hat meinen größten Respekt. Ich gehe dann mal weiterjammern und mir für Twitter lustige Sprüche ausdenken. So werden Politiker und Amokläufer geboren.

by yeahs in Gangster


Das absolute Highlight meiner Südostasienreise bisher waren die wunderschönen Tage auf Koh Tao. Tauchen, chillen, und mit der provisorischen Auslandscrew ein paar verdammt gute Tage verbringen. Auch, wenn das Tauchen einen unglaublich großen Teil dieser Woche einnahm, darf man dabei nicht vergessen, wieso es so gut war. Ich wünschte, ich könnte euch die Bilder und die Videos zeigen, aber mich im Bikini oder gar im Wetsuit zu sehen könnte dramatisch für all diejenigen enden, die ihr Augenlicht zu Weihnachten gerne noch behalten hätten. Abgesehen davon ist das Video auf DVD gebrannt worden und ich habe kein Laufwerk und überhaupt ist die DVD schon auf dem Weg ins kalte Deutschland. Ich kann also sowieso nichts machen, braucht jetzt keiner zu betteln.

Der nächstbeste Teil der Reise folgte nur ein paar Tage später, als wir uns zu fünft oder zu sechst in einem wie aus Berlin nach Bangkok implantierten Underground Club verirrten und nach so langer Zeit endlich mal wieder geliebte elektronische Klänge genießen durften, die nicht auf Black Eyed Peas Remixen basierten. Meine musikalischen Ansprüche wurden dank Thailand erheblich heruntergeschraubt. Ich bin schon dankbar, wenn Deep House läuft, denn nach Dauerschleife Nickelback, Akon, Tiesto und Modern Talking (get fucked, Vietnam!), ist das wie als würde endlich mal jemand Sinn in die DJs prügeln. Aber die können ja nichts dafür. Die Nachfrage der unausstehlichen Teenager-Briten ist zu hoch, als das man den schlechten Geschmack ignorieren könnte. Too bad.

Mittlerweile sind wir wieder in Chiang Mai angelangt, wieder im Norden, wieder da, wo alles (mehr oder weniger) anfing. Chiang Mai ist soetwas wie mein Urlaubsort geworden. Ich weiß, ich weiß. TGIF und ich hab schon seit drei Monaten Urlaub. Aber Reisen und Urlaub unterscheiden sich wesentlich. Thailändische Inseln befinden sich quasi nur auf der richtigen Seite der Prostiution, und Vietnam, Kambodscha und Laos laden eigentlich nicht zum entspannen, sondern nur zum begaffen ein (zumindest wenn man Zeitdruck hatte alles zu sehen. Wieso man sich das selber an tut, keine Ahnung). Jedenfalls ist der Druck, sich dem Sightseeing hinzugeben, in Chiang Mai komplett abseits unserer Gedanken, weil wir schon mal hier waren und alles gemacht haben, was man als Tourist so macht, von Trekken bis Party. Also haben wir quasi eine Woche damit verbracht, auf der Terrasse unseres Guesthouses zu sitzen, mit den wundervollen Besitzern zu schnattern (“Hello my name Tee come see me I am the boss”), das fantastische Essen zu essen und sechs Stunden am Tag zu lesen. Fight Club, Kill Your Friends, Mr. Nice, The Beach, Rant, Snuff, Fear and Loathing in Las Vegas, auch alles schon mal gehabt, genauso wie Chiang Mai, und deshalb umso angenehmer. Die Bücher gehen durch das Guesthouse rum, wenn sie fertig sind, und dann muss man sich am letzten Tag beeilen, denn der Sucker hat 30 Kilo Gewicht mehr im Backpack, wenn er sie nicht loswerden kann.

Morgen geht die Reise weiter in das Hippiekaff Pai, vier Stunden von Chiang Mai entfernt und wohl der letzte Ort Thailands, der für uns unerkundet blieb (und das sage ich in voller Wahrnehmung dessen, dass wir uns nicht mal 20% von Thailand angeguckt haben). Ich sage hervor, dass der Kiff rumgehen wird, weitere Bücher gelesen werden und mindestens ein Rollerunfall auf unsere Kosten geht. Danach zurück nach Bangkok, eine Stadt, die mir immer besser gefällt (vielleicht, weil sich die Hipsterlocations unserer Coolness geöffnet haben und wir nicht mehr dazu gezwungen sind, mit den Touris auf einer Ebene zu schweben. Elite ist halt international, bitches), und von da in den Flieger nach Bali. Wir wissen irgendwie nicht mehr wirklich, warum wir das damals gebucht haben. Weihnachten auf Bali ist ungefähr dreimal so teuer wie Weihnachten in Paris, und abgesehen davon nicht wirklich lohnenswert, wenn man für Silvester weiterfliegen muss (nach Sydney, nur damit wir endgültig pleite sind, wenn wir ankommen). Ich habe ja die Hoffnung auf eine weitere Runde Tauchen, diesmal inklusive Schildkröten, aber ansonsten ist es wieder nur eine Insel mit Kreaturen die ich ungerne in meinem Bett liegen hätte.

Einige hatten übrigens mal gefragt, was die Reise so kostet, und ich kann darauf ganz ehrlich nach sehr viel Erfahrung sagen: zu viel. Selbst wenn man sich nicht jeden Abend besäuft ist es zu viel. Selbst wenn man nicht die ganze Welt totkauft weil es so billig erscheint: zu viel. Gott, alles, was ich hier gekauft habe, wird nach der Reise endgültig in der Ramschschublade neben den Batterien und dem anderen Zeug landen, dass man alle vier Jahre mal rauskramt und dann überlegt, ob man es behält oder weg schmeisst. Inklusive aller T-Shirts. Ich trage nicht mal T-Shirts. Ich hab schon Sachen hier gekauft die ich nach 2 Tagen weggeschmissen habe und weiß noch nicht mal, wieso (also weder, wieso ich sie gekauft habe, noch, wieso ich sie weggeschmissen habe). Man wird zum Monster, wenn man erst mal hier ist.

Ich habe in nicht mal 3 Monaten ungefähr 3000 Euro ausgegeben, hurra, hurra, ich habe eigenhändig dafür gesorgt dass ich entweder nur einen Monat in Australien verbringen kann und dann wieder abhauen, oder tatsächlich länger bleiben und arbeiten muss. Farmarbeit, ich komme.

by yeahs in Urlaub

Katschunk am dritten Tag. Immer wieder Katschunk. Der Zug rauscht geräuschlos durch grüne nasse Felder, an den Gleisen tauchen kleine Waldstücke auf, verschlammte Trampelpfade, dunkle, flache und kleine Staubecken, wahrscheinlich mit Kies am Grund und über die ich nicht nachdenke, weil der Zug es so eilig hat.

1. Mir schräg gegenüber sitzt ein rothaariger Junge, etwas jünger als ich, der den ICE-Waggon, in dem wir sitzen, mit penetranten Schweißgeruch tränkt. Er trägt eine Brille, löst ein Kreuzworträtsel in der BILD (oder einem Blatt, das so aussieht wie die BILD) und schlingt gierig an einem Salat in Einschweißtüte. Sein Handy klingelt und er redet Belangloses. Ich schaue aus dem Fenster und überspringe mit meinen Augen jeden erkennbaren Gegenstand, der sich in der bayrischen, verregneten Landschaft bemerkbar macht.

Hob mior n Guglschreibor von dir geklaut, hehe“, sagt der rothaarige Junge, der etwas laut im Wagon in sein Handy spricht. Sein Unterkiefer ragt leicht unter seinem Oberkiefer hervor. Er wischt sich die Nase an seinem Pullover ab, ich erkenne ihn in der Fensterspiegelung deutlich.

„Norr. In so vier Stunden“, sagt er. Er muss aus Naumburg kommen. Auf Wiedersehen, München.

2. Am Hauptbahnhof sitze ich in der Coca-Cola-Bar in der ersten Etage, gleich neben dem Kaffeehaus und dem Burger King. Man darf hier rauchen. Ich warte auf den Zug und trinke Coca Cola. Und rauche. Über der Bar hängt ein Fernseher, in dem in Endlosschleife alle Coca-Cola-Werbespots laufen, die anscheinend jemals gedreht wurden. Mir ist kalt, die letzten beiden Tage liegen mir in den Knochen.

Ich trinke aus, bezahle und habe einen kurzen Augenkontakt mit einer blonden, hübschen Frau, die Mitte Dreißig sein muss. Wir lächeln beide. Auf dem Weg zum Zug stelle ich fest, dass ich es mir noch immer nicht abgewöhnt habe, 15 Minuten für einen einminütigen Weg einzuplanen und so stehe ich mit meiner Tasche noch mal am Haupteingang und rauche noch eine Zigarette. Und verschenke zwei an einen betrunken Typen, der mir fast in die Arme fällt, während er mir mit seinem Bayrisch versucht zu erklären, dass ich das Gleis 26 meiden solle, wegen der Bombengefahr. Ich will nach Hause.

3. Der ganze dritte Tag ist eine verworrene Mischung aus grauen Wolken, schlechten Witzen, viel Hunger und Durst und einer halben Schachtel Zigaretten. Ich schwanke über die Flure der Messe, rede da mit einem Vertriebler einer Agentur, dort mit einem Marketing-Angestellten. Ich habe nicht übel Lust, das Sechs-Euro-Lachsbaguette hinter den Tresen zu feuern. Unverschämt, einfach unverschämt. Eine halbe Stunde lang sitze ich auf einem freigewordenen Hocker zwischen Anzugsträgern, die smalltalken und Tweets in ihre iPhones hacken. In meinem krawattenlosen Hemd wage ich es nicht mein Netbook rauszuholen. Ich schweige, habe Durst, verdaue ein Lachsbrötchen und weiß einfach nicht, ob es schon spät oder noch früh ist. Die Zeit bremst so stark. Es regnet. Ich denke viel und habe noch ein bisschen Restalkohol von gestern.

4. Der Tag vor Tag 3 klingt äußerst schön aus. Caro wartet an der Messehalle München um mich abzuholen. Ich telefoniere mit Christian aus Jena und er erzählt mir, dass er sich auch endlich A Serious Man von den Coen-Brüdern im Kino angesehen hat und das er ihn nochmal sehen muss um ein Urteil fällen zu können. Ich erzähle ihm, dass ich gerade in einem Vortrag saß, in dem drei leitende Angestellte aus drei Unternehmen ihre Penisse verglichen. Bis auf den letzten Referent, der sich kokserisch gab, wirres Zeug erzählte, während sich alle im Saal nach einer Weile anblickten und kicherten oder die Augen verdrehten. Mitten im Satz bricht er ab, blickt an die Decke, es ist muxmäuschenstill, alle starren ihn an. Es ist so awkward. Er saß schon bevor er ans Rednerpult ging auf seinem Platz und wischte sich mit einem Stofftaschentuch aus seiner Blazertasche die schweißnassen Geheimratsecken trocken. Dann setzte er wieder ein und redete wirr weiter. Ich verstand kein Wort, wie alle anderen. Immer mehr gingen und ich spielte am Ende mit dem Gedanken einfach aufzustehen und langsam immer schneller werdend zu klatschen. Er hat den sonst sehr interessanten Tag gut auf den Punkt gebracht.

5. Danach fuhren Caro und ich in die Innenstadt, ich musste nur an Essen denken. Mein Magen knurrte schon den ganzen Tag. In einer Bar oder einem Restaurant trinken wir Vodka-Lemon und ich esse eine übertrieben große Pizza, die so lächerlich groß ist, dass mir immer noch warm ums Herz wird – scheißegal wie komisch das jetzt klingen mag. Caro erzählt mir viel von sich und ich viel von mir. Und irgendwie habe ich permanent das Gefühl, dass wir beide uns verdammt gut verstehen und uns mögen und ich mich, ja, einfach nur wohl fühlte. Und dann gehen wir in die Favourit-Bar und keiner von uns wagte zu sagen, dass man schon im Großen und Ganzen total angetrunken ist, von dem Vodka-Lemon. Auf in die Favourit-Bar. Der Alkohol steht mir schwer im Kopf, Caro und ich lachen viel, während die kalte Luft und das Verlaufen in Gassen die Köpfe klarer zu machen versucht. DJ und noch einen Drink. Lallende Menschen, rotes Licht und wir betrunken, schweigend, lachend, erzählend, sitzend, dann wassertrinkend, wankend und dann zu Caro nach Hause. Der Tag vor Tag drei, heute, war schön und wir schlafen nach fünf Sekunden Liegen ein. Es hat Spaß gemacht. Der Kater wird kommen.

6. Der Tag vor dem Tag vor Tag drei endet abends, nach Feierabend im ICE nach München. Nur noch dreieinhalb Stunden fahren und dann München, dann Arbeit und vor allem Caro. Auf der Fahrt sitzen zwei Nerds neben mir, die in ihrem Gesicht geballtes Wissen über Web-2.0 und Videogames und Arroganz vereinen. Sie sind mir unsymphatisch und bilden eine Symmetrie mit dem rothaarigen, sächselnden Jungen, der mir jetzt während der Rückfaht schräg gegenüber sitzt. Sie reden nicht und spielen gegeneinander tragbare Videogames und schreien sich abwechselnd immer an, wenn der andere was Fieses gemacht hat. Ich möchte sie auf der Stelle ankotzen oder durchschütteln. In München wartet Caro am Hauptbahnhof auf mich und sie ist genauso cool, wie ich es mir dachte. Nett, ruhig, aber quasselnd. Ich mag sie sofort. In ihrer großen Wohnung sitzen wir in ihrer hellen Küche und lernen uns persönlich kennen. Ich sitze in einem abgespaceden, rotschwarzen Designer-Drehsessel aus den 60er Jahren und trinke erst Wodka mit Cola und dann Cola mit Wodka. Mir kommt es so vor, als sei ich hier auf Besuch anstatt aus beruflichen Gründen. Später schlafen wir viel zu spät für meine Planung des nächsten Tages ein und morgens quäle ich mich aus dem Schlaf. Es bleibt keine Zeit um noch bei Caro was essen zu können. Es wird bis zu der Pizza am Abend in der Bar so bleiben.

Es waren zwei, drei Tage in dem ich jemanden ein bisschen kennen lernen konnte, der voll auf meiner Wellenlänge liegt. Danke München, danke Caro. Und jetzt fahre ich heim. Müde und hungrig. Draußen dunkel. Katschunk. Immer wieder.

by B in Crystal Meth State of Mind