The Lost Art Of Pickpocketing

Veröffentlicht February 25, 2011

Als ich klein war, wollte ich viele Dinge werden, deshalb bringt es jetzt nichts in nostalgische Wege zu verfallen. Hervorheben kann man aber den intensiven Wunsch, eines Tages eine unglaublich intelligente (und verdammt gutaussehende) Diebin oder mindestens Spionin zu werden, zwei Berufe, die sich lediglich in ihrer Moral unterscheiden.

Nicht Geldgier oder Armut haben mich zu solchen verwerflichen Träumen animiert, lediglich die Herausforderung eines Jobs, der viel Smartheit verlangt und ein hohes Risiko bedarf. Ja, das sind die Dinge, die mich am Leben halten, so tragisch es auch klingen mag. Ich hatte mir das Training in einem rumänischen Zigeunerlager so vorgestellt wie die Schulung eines Ninjas: unfassbar schwierig, harte Aufnahmeprüfung, und so weiter, und so fort. Eine romantische Vorstellung, die aber scheinbar nicht nur meine ist, wie ich heute in diesem (traurigen) Artikel von Slate feststellen konnte.

But even if Fagins abounded in the United States, it’s unclear whether today’s shrinking pool of criminally minded American kids would be willing to put in the time to properly develop the skill. “Pickpocketing is a subtle theft,” says Jay Albenese, a criminologist at Virginia Commonwealth University. “It requires a certain amount of skill, finesse, cleverness, and planning, and the patience to do all that isn’t there” among American young people. This is “a reflection of what’s going on in the wider culture,” Albenese says. If you’re not averse to confrontation, it’s much easier to get a gun in the United States than it is in Europe (though the penalties for armed robbery are stiffer). Those who have no stomach for violence can eke out a living snatching cell phones on the subway, which are much easier to convert to cash than stolen credit cards, or get into the more lucrative fields of credit card fraud or identity theft, which require highly refined skills that people find neither charming nor admirable in the least. Being outwitted mano a mano by a pickpocket in a crowded subway car is one thing; being relieved of your savings by an anonymous hacker is quite another.

Meine eigene Motivation, diesen unglaublichen Beruf am Leben zu erhalten, beschränkt sich auf eine leicht kleptomantische Ader im zarten Alter von zehn Jahren. Ich habe damals herausgefunden dass die meisten Kindermagazine und -comics zu schlecht für mein Charles Dickens gewöhntes Niveau waren, und professionalisierte mich darin, lediglich die Überraschungen aus den Heften zu klauen. Jede Micky Maus Ausgabe in meinem Dorf musste regelmäßig dran glauben. Später brach diese kriminelle Ader wieder aus, wenn die Schlangen bei H&M zu lang waren, um eine halbe Stunde für Ohrringe zu verschwenden, aber ach, was soll ich sagen. Aus mir ist nichts geworden, und mein Talent beschränkte sich auf wertlosen Ramsch. Weshalb ich aufhörte.

Auch wenn ich diejenige sein werde, die abgezockt wird: ich bin froh, dass es die talentierten Pickpockets wenigstens in Europa noch gibt. Wir sollten manche Traditionen, so negativ sie sich auf das Individuum auch auswirken, einfach am Leben erhalten – für die Romantik.

 
 

Decorate

Veröffentlicht February 15, 2011

Das ist jetzt ungefähr vier Männer her, dass ich in meinem Leben die Bremse gezogen und gesagt habe “okay, vergiss es, das wird nichts, konzentriere dich auf andere Dinge”, und seit dem passiert nichts anderes als eine emotionale Achterbahn, die mich von einem zum nächsten schmeisst und ich das immer erst bemerke wenn es schon viel zu spät ist.

Es gibt da diesen einen, der mich nicht in Ruhe lässt. Physisch. Den ich mehr will als alles andere gerade — der aber nicht da ist. Und es gibt den anderen, der eine Mensch, der mich unter tausenden von Menschen so ungefragt berührt hat, mit dem ich Zeit verbringen will — aber nicht darf. Und dann gibt es da noch den Typen, der mich aus diesen unschuldigen Augen anguckt und nicht weiß, was er falsch gemacht hat, und ich blicke zurück und hoffe auf der Stelle tot umzufallen weil ich es ihm nicht sagen kann.

Die einzige Moral, die ich bezüglich Männern aus den vergangenen 12 Monaten für den Rest meines Lebens mitnehmen darf, ist dass ich ein Beziehungskiller für alle Beziehungen um mich herum bin, dass ich es selbst nicht schaffe zu formulieren, was ich überhaupt möchte, dass ich immer erst merke, dass mich jemand will, wenn es schon viel zu spät ist, dass ich immer erst jemanden will, wenn es schon viel zu spät ist, dass ich in all meinem Elan darin ein guter Freund zu sein manchmal vergesse, dass ich Brüste habe und kein kleines Kind mehr bin das sich nach Wärme und Streicheleinheiten sehnt.

Als wäre es so schwer, einfach mal den Kopf auszuschalten und nicht darüber nachzudenken.

Decorate · Kategorien: Chaosplanet · 8 Kommentare
 
 

Here Comes The Sun

Veröffentlicht September 23, 2009

Solche Bilder, wie Stacie & Geoff sie zu ihrem Hochzeitstag machen durften, solche Bilder sehen Frauen den ganzen Tag in ihren Köpfen. Das ist Romantik-Porno. Die perfekte Gefühlswelt, sozusagen, in ein paar kleinen Pixeln zusammengeschoben. Bei solchen Bildern müssen doch aber auch Männer verstehen können, wieso wir so gestört sind:

Stacie & Geoff

Stacie & Geoff

Stacie & Geoff

[via]

Sloan Photographers dürfen definitiv auch auf meiner Hochzeit die Fotos schießen. Und bei meiner Scheidung auch.

Here Comes The Sun · Kategorien: Inspiration · Comments Off
 
 
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