"Girl gone wide."


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Ich hab ja die Malediven früher immer mit Moldawien verwechselt. Ist aber egal jetzt. Welche größenwahnsinnigen Vorstellungen auch immer man von der königlichen Natur auf den Malediven haben mag – sie liegen mit Sicherheit alle immer noch sehr weit entfernt von der Realität. In meinem kurzen Leben bin ich an vielen Orten gewesen, die man durchaus mit dem Adjektiven “traumhaft” oder “paradiesisch” behaften kann, aber noch nie war ich so verbannt in eine Trance der Schönheit wie auf diesen wirklichkeitsfremden Atollen. Die Sterne, das Wasser, die Luft, der Sand, die Palmen, die Früchte – ach, whatever. Ich sag euch was: das war alles professionell gephotoshopped. Selbst bei stürmischem Wetter in der Regenzeit.

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by yeahs in Urlaub


Ich brauche Urlaub. Um diesen Anlass zu feiern, wurde ich freundlicherweise gebeten, auf die Malediven zu reisen. Wie ihr sicher wisst, ist mir das Unterwasser lieber als das Drüber, und deshalb ist diese Destination quasi wie die Verwirklichung meiner ganz persönlichen Flitterwochen mit mir Selbst. Im glasklaren Wasser an heiligen Standstränden mit erbarmungslos schönen Korallenriffen werde ich fünf Tage Herbst für Rafaello-Sommer tauschen und euch zudem beweisen, dass “Malle” nicht immer unbedingt Ballermann 6 bedeutet.

Der Witz an meinem Schicksal ist allerdings, dass für die gesamte Zeit meiner Anwesenheit Tropenstürme und Megaschlechtwetterlage angesagt ist. Natürlich, bei 30 Grad Tagestemperatur im Schatten macht einem das bisschen Regen nichts aus. Ich wollte das aber trotzdem betonen – die Wettervorhersage, meine ich – um euch zu verdeutlichen, dass nicht ALLES an meinem Leben echt richtig geil und beneidenswert ist. Und bevor ihr euch jetzt mit “FIRST WORLD PROBLEMS!” Ansagen auf mich stürzt, bedenkt bitte dabei wie es den Leuten gehen muss, die jetzt tatsächlich dort ihre Flitterwochen verbringen müssen. Stürmisches Wetter auf einer Insel: richtig geil. Wenigstens habe ich die perfekten Menschen mit dabei, deren Namen ich nicht nennen werde, damit ihr nicht gleich ausrastet. Ich sag nur so: zwei unglaubliche Männer und drei unglaubliche Frauen werden mein Händchen halten, wenn ich beim Tiefseetauchen vor Aufregung in meinen Beatmungsschlauch kotzen muss. Sorry, boys & girls.

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by yeahs in Urlaub


Ich bin nicht hart in meinem Urteil, ich bin nur ein bisschen beschäftigt. Entsprechend ist es logisch und sinnvoll, dass manchmal jemand wegfallen muss, um einen Platz für neues frei zu machen. Das kennt man nicht nur von Freundschaften – neuen und alten – sondern auch aus Beziehungen und komplizierten Liebesgeschichten. Doch in allen Fällen fällt auf, dass sich niemand mehr bemüht. Entweder die Dinge entstehen aus der Leichtigkeit der Gemeinsamkeiten heraus, oder man resigniert vor der Tatsache, dass das Gegenüber kein immanentes Interesse an einer ausufernden Beziehung hat.

Niemand bewirbt sich mehr selbst. In Social Media Manier kann nur noch empfohlen/weitergeleitet/vorgestellt werden. Dabei braucht es manchmal einfach nur ein bisschen mehr Mühe, um Aufmerksamkeit zu erlangen. In einem Meer voller Individualisten schwimmen doch so viele interessante Menschen, dass sie wieder zu einem Einheitsbreit von bunten Farben und Kulturen verschwimmen. Wenn unsere Blicke sich entgegen aller Wahrscheinlichkeit trotzdem treffen, dann lächle wenigstens. Du wirst deine Zeit nicht verschwenden. Du musst nur einen Schritt mehr als alle anderen machen.

by yeahs in Crystal Meth State of Mind Gangster


Der Sommer hat sich im Herbst versteckt, fast so wie jedes Jahr, möchte man monieren. Wir halten aber ganz fest an den Glauben, dass er sich doch bald per Sonnenbrand und Pommes im Freibad meldet. Das dachten sich auch die netten Menschen vom Café Zero° Summer Boat: die haben mich nämlich, zusammen mit einigen anderen Bloggern, auf eine kleine Spree-Reise eingeladen. Dort soll, dem Hedonismus ergiebig, dann eine von Seifenblasen und Liebe umgebene Party stattfinden. Ordentlich Flüssigkeitsverlust und Speichelaustausch vorprogrammiert.

Damit hat sich das allerdings noch nicht, denn auf dem Boot soll ein Song ausgewählt werden, der den Sommer sozusagen definiert. Der beste Sommer-Song. Ich bereite mich ja glücklicherweise das ganze Jahr schon auf den mentalen Zusammenbruch vor, den der ausbleibende Sommer herbeiführt, indem ich immer eine akkurate Sommer-Playlist zur Hand habe. Zehn Tracks, die mich in schnuffige Schäfchenwolken katapultieren. Allerdings darf nur einer von denen auf dem Boot gespielt werden, deshalb müsst ihr, werte, treue Geschöpfe des Internets, mir dabei helfen, einen auszusuchen.

Ihr dürftet auch ein Interesse daran haben, denn der Blog, der den besten Song mitbringt, darf am Ende eine ordentliche, tüchtig fahrende Vespa LXV Beige Siena verlosen. Hach, diese Italiener und ihr von Leichtigkeit dominiertes Lebensgefühl, wie man sie lieben muss! Ich sage: lasst uns die Sache mit den Rennrädern vergessen und mit Stil durch die Stadt düsen!

Also, noch mal kurz gefasst: Café Zero°, das ist ein Eis-Kaffee-Shake, der seinen Glanzmoment vor allem dann hat, wenn auch mal in der Bundesrepublik die Sonne herausblitzt. Der italienische Erfrischungsspender ist seit 2006 auf dem Markt und ist auf Mobilität getrimmt: Café-Geschmack zum Mitnehmen. Kann man sich reinlegen, wa? Um das zu unterstreichen gibt es einen Contest: der beste Song gewinnt. Welcher Song das ist, sucht ihr aus meiner Auswahl aus (ich bin allerdings auch offen für neue Vorschläge). Wenn ihr richtig getippt habt und die Meute auf dem Boot einverstanden ist, dann gibt’s eine Vespa für den Blog zu verlosen.

Und hier, jetzt, meine Playlist. Welcher davon der fetteste Sonnenschein-Banger ist könnt ihr in den Kommentaren entscheiden. Zweifelsfrei könnt ihr auch selber Songs vorschlagen, aber ihr wisst ja, ich bin eher ein kleiner Kommandant. Mein Geschmack ist fehlerfrei, mofo.

1. Lupe Fiasco – Sunshine

Natürlich darf meine derzeitige Anti-Love-Song Haltung nicht der Schönheit eines Gefühls versperren, dass so immanent mit dem Sommer zusammenhängt. Lupe Fiasco hat das damals auch verstanden und schenkte uns einen der schönsten Stimmungs-Tracks, der mit dem Sonnenschein zusammenhängt.

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by yeahs in Berlin Musik


Aus gegebenem Anlass, und weil CALIFORNICATION hier gerade groß geschrieben wird: 2012 ist das Jahr des endlosen Road Trips. Es geht nicht um LAX, es geht auch nicht um Kalifornien oder den American Dream. Es geht darum, den eigenen Traum wahr zu machen, an seine Grenzen zu kommen und die Herausforderung anzunehmen. Ja, der Weg ist das Ziel. Und wie ich es schon von meiner lang ersehnten semi-Weltreise erfahren habe ist der Traum letztendlich nicht das, worauf es ankommt, sondern die Verwirklichung dessen. In dem Sinne: dieses Jahr werden meine Entourage und ich in Los Angeles aufschlagen und dort die Sonne und die Wüste und die Sommerstürme küssen. Wir werden den Topmodels in widerlicher Manier Drinks ausgeben und die Hollywood Hills auf mongo Longboards herunterdüsen (und Longboards dann heimlich doch ganz schön cool finden, obwohl sie die Dance Aerobic Version aller Skateformen ist). Ich will nach Kalifornien und mich mit Lucky Charms und In’N'Out Burger vollstopfen, ich will mir eine alte Karre kaufen und den Highway rauf und runter düsen. Und egal, ob es wahr wird oder nicht: dieses Jahr gibt es nunmal einen neuen Traum, willkürlich und dekadent, aber ein Traum. Das ist mehr, als viele andere haben, wie ich voller Weltschmerz und Mitleid feststellen muss.

Weil aber jeder Traum überladen von Bedeutung ist und sich schnell in ein Horrorszenario verwandeln kann, muss man sich doch mit der Realität auseinandersetzen. Auch, wenn die “nur” in medialer Form daherkommt, und auch, wenn wir in Zeiten der Globalisierung nicht mehr schockiert von fremden Kulturen sein können (oder wollen): die Augen sollte man nicht vor den Tatsachen verschließen. Auch nicht, wenn man sowieso tief as fuck schläft und seinen Traum nicht unterbrechen will. In dem Sinne: Die Mädchenbanden von L.A. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort hätte ich das vollgeschissene Opfer sein können. Oder die Täterin, die gleichzeitig wie ein Opfer wirkt. Wer weiß, welches das verbittertere Schicksal erleiden muss.

by yeahs in (Pop)Kultur Gangster


Früher war das so, dass ich mir eine Liste mit Dingen gemacht habe, die ich mir leisten wollte. Ich würde nicht direkt sagen, dass ich daraufhin gespart habe; aber es war so, dass diese Liste priorisiert werden musste, irgendetwas war immer wichtiger als das andere. Mehr als einmal im Monat etwas “teures”, also etwas für ungefähr 50 Euro, das war nicht drin. Also gab es Listen. Und manchmal hat die Geldlosigkeit die Punkte auf der Liste überlebt. Dann stand da an erster Stelle ein iPod. Und nach einigen Monaten hatte ich das Geld für den iPod immer noch nicht zusammen; da gab’s dann aber irgendwas neues auf der Liste. Man blieb bescheiden. Mehr als 200 Euro kamen nicht zusammen, wenn man alle Dinge zusammenrechnete. 200 utopische Euro, für die man sich eine Jeans, neue Schuhe, einen iPod, vielleicht Unterwäsche kaufen wollte. Das waren große Investitionen. Konzerttickets waren nicht drin. Für ein Eis im Sommer wurden die Eltern wahlweise beklaut oder angeschnorrt.

Irgendwie ist es schade, dass ich das nicht mehr mache, sondern nur noch dringend etwas brauche (Unterwäsche) (und wie dringend, kann man jetzt auch einfach mal so stehen lassen. Wer es nicht schafft, seine Wäsche öfter mal zu waschen, muss halt mit quantitativen Maßnahmen entgegen steuern) oder dringend etwas möchte (iPhone, neue Schuhe, neue Jacke, am besten einfach alles wollen und alles kaufen was man sich leisten kann und immer noch nicht auf die teuren Investitionen hinsparen).

Ich weiß ja auch nicht so genau, was ich sagen will. Vielleicht, dass es auch einfach nicht mehr so spannend ist ohne eine Liste. Vielleicht, dass es sowieso egal ist, was ich brauche oder nicht brauche; ich kaufe immer genau das, worauf ich gerade Lust habe und das erklärt dann auch, wieso ich im Sommer zum Straßenkind werde, dass sich um nichts kümmert und nur von Weed & Auswärtsessen & Sonnenschein lebt. Ist, wie gesagt, aber auch ziemlich egal. Ich brauche dringend eine perfekt sitzende Jeans, gute Laufschuhe, eine Frisur, Unterwäsche und mehr Geld, meine ich.

 

 

 

 

by yeahs in Gangster


Eigentlich wollte ich ja nach meinem letzten Festival-Trauma (s.a. “das Hurricane ist eine Beleidigung an alle Musikfans dieser Welt” – Barack Obama) nur noch im Schutze der Geschlossenen weilen, die nächsten Jahre in Vegetation und sicherer Einöde verbringen und nie wieder das Zimmer oder gar die Zwangsjacke verlassen.

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by yeahs in Gangster Musik


Es wird definitiv Zeit für Sommer, oder mindestens Frühling. Ich sehe diesen Song übrigens demnächst in einigen Serien oder sogar in einem US-College-Film im Hintergrund dudeln… das letzte Mal, dass ich das gesagt habe, war das bei Harlem Shakes’ “Strictly Game” und hey, ich hatte recht.

by yeahs in Musik


via dt64

A Berlin Summer by DT64

We all knew that this was special. The time was magic. We lived a dream. We knew that this will finish. We knew that we have to move on. What lasts are our memories on that summer 2010 in Berlin. We were there, together. These moments got part of our lives, you got part of me. Thank you for that. This is for the Crew.

DT64 is my man. This is my mix. Finding Berlin.

by yeahs in Berlin Musik