We Were Once A Fairytale…
Ich liebe Kanye West. Der Typ hat einen fetten Schaden in der Birne, hat wahrscheinlich schon als Kleinkind aus Whiskeytits gesoffen und schwebt momentan bei 9000 auf der Megalomaniac-Skala. Ich sehe mich da ein bisschen wieder, auch wenn mein Teint da noch nicht ganz mitspielt.
Kanye West hat niemals nur seine Musik verkauft, sondern sich selbst, als Brand. Und das ist ein verdammt harter Brand. Mittlerweile ist der Typ steinreich mit mittelmäßigem Rap, hat Massen-PR für Umme erschaffen und kriegt jeden Tag einen Arsch voll von Menschen, die das mit der Wirtschaft nicht so ganz gerafft haben (um nicht damit zu sagen, dass ER es großartigerweise gerafft hätte, aber dumm verdient ja bekanntlicherweise ganz gut).
Anyway. Und dann gibt’s da noch Spike Jonze. Und wenn man den irren Kanye und den völlig zerstörten Jonze zusammenführt, bekommt man ein ehrliches Stück Kunst geschaffen, was nicht nur Hype-Potenzial hat, sondern was ich persönlich auch als “gut” befinden würde. “We Were Once A Fairytale” ist ein Kurzfilm, in dem Kanye West erkennt, was für ein Arsch er ist und sein Ego schließlich ermeuchelt. Hell fucking yeah.
Update: Ok, strange. Ich hatte hier gestern doch ein Vimeo-Video eingefügt, oder? Stattdessen finde ich heute ein YouTube Video wieder, dass nicht mal funktioniert, weil Kanye gegen die Urheberrechtsverletzungen anstößt. Ich werde langsam entweder alt oder die Zersetzung beginnt schneller als gedacht. Hm.

