"Girl gone wide."


Info

Posts tagged sport

Choose another tag?

Status: Diät Lifestyelchange. Die hochchemische Zementmischung aus Hundescheisse, Laub und Silvesterböllerüberresten auf der Straße, die über die letzten Tage täglich mit frischer Regenspucke angereichert wurde, hindert mich am Fitnessplan. Statt wie eine Gazelle durch Berlin zu laufen und dabei den anderen Sportfreaks lässige High Fives zu klatschen, schaue ich jeden Tag wie ein eingesperrter Windhund aus dem Fenster und bete dafür, dass die Straßen wieder trocken sind. Stattdessen schneit es jetzt.  Gott möchte, dass ich fett werde.  Mag sein, dass es sportlicher kommt, wenn meine Nike Frees aussehen als wären sie im Kuhstall ausgeführt worden. Immerhin sind Schuhe auch nur Gebrauchsgegenstände. Aber spätestens, wenn auch die Klamotten und das Gesicht voll von braunen Spritzern sind und man nach eitrigen Hoden stinkt, hat der sportliche Geist – gerade zu Anfang der Gewöhnungsphase – in royalem Stil abgekackt.

(more…)

by yeahs in Crystal Meth State of Mind


Ich bin ja sonst nicht so der funktional-pragmatische Mensch, der sein Geld überlegt investiert. Ich bin der Typ Frau, die bei Ebay mehr für ein Produkt bezahlt als bei Amazon, einfach nur um die Auktion zu gewinnen. Meistens für Dinge, die ich nach der Paketübergabe auch direkt wieder wegschmeisse.

Bei den Nike Free Run Schuhen ergab sich so etwas wie eine spontane Liebe, die auch zweifellos schnell hätte enden können. Doch die Tragödie blieb aus. Es war die beste fußbezogene Entscheidung meines Lebens. In diesen Schuhen ist alles wie wattiert. Joggen, Tanzen, Reisen. Ich bin so erstaunt darüber dass ich nach einigen Wochen der Überlegung jetzt aber diese Empfehlung auch öffentlich ausspreche. Übrigens liegt man aber auch nur noch ein paar Monate im Trend, wenn man sich die jetzt besorgt: sie werden schon bald nur noch der einzige Laufschuh sein, den man ernst nehmen kann. An den Look gewöhnt man sich, auch wenn es durchaus einige Farbkombos gibt, die Gehirnkrebs hervorrufen. Noch nie hat Cellulite so viel Spaß gemacht wie mit dieser geeigneten Kampfausrüstung.

by yeahs in Konsumbehindert


Das mit dem Trekken durch den Dschungel war mir ja bereits vor der Reise sehr suspekt. Möchten sich Menschen wirklich in ihrem Urlaub aktiv, gar sportlich betätigen? Ich gebe mir hier redlich Mühe, sogar vom Reis noch Fett zu werden. Dazu kommt mein derzeitiger Anblick: behaart von Kopf bis Fuß inklusive Medusahaaren, zerstochen und zugeschwollen von wütenden Mücken, halb verbrannte, sich abpellende Schlangenhaut in chamäleonartig sich ändernden Farbtönen, Bangkokschmockpickel im Gesicht, ständig sonnenbedingt schielende Augen, ein kauerndes Humpeln vom tonnenschweren Rucksack und der ewige Gestank, der sich nicht mehr abwaschen lässt. Zu groß also die Gefahr, im Urwald für einen selten hässlichen Big Foot gehalten zu werden. Scheisse, sogar die Ameisen machen mittlerweile einen Umweg, wenn sie mich rollen hören.

Anyway. Trekking. Wenn man denn schon mal in der Nähe von Käfern, Spinnen, Moskitos und anderen wilden Viechern ist und sich noch nicht verausgabt genug fühlt, dann ist es ja nur selbstverständlich, dass man das bequeme Hotel für eine Holzpritsche und akuter Verstopfung aufgibt. Zumindest ist das der allgemeingültige Konsens wenn man Backpacker vom Fach fragt. Das sind übrigens die gleichen Typen, die auch damals in der Schule gefragt haben, ob man denn jetzt endlich die Hausaufgaben abgeben könne, und damit alle anderen in die Scheisse ritten, die sie nicht gemacht hatten. Scheiss CDU-Wähler sind das, elendige.

Zudem kommt, dass “Trekking”, der Begriff selbst, in Thailand verschiedenen Interpretationen geläufig ist. Es kann bedeuten, dass man im Dschungel mit dem Auto durchgekarrt wird, zwischendrin anhält, um einen besonders langweiligen Baum zu betrachten um dann ins hässliche Hotel verfrachtet zu werden oder die strunzdumme Bootsfahrt zu machen. Trekking kann bedeuten, dass man zwanzig Minuten von A nach B läuft um dort seltene Tiere zu sehen, Tiger oder Affen oder Spiderschwein, also irgendwie eine Art Safari in anstrengend. In unserem (gebuchten) Fall hieß Trekking tatsächlich Wandern und wir sahen uns plötzlich mit Schlamm, Bergen und gefühlten zweihundert Kilo auf dem Rücken konfrontiert.

Kurze Story: Hoch und runter, durch Matsch, durch Lehm, wir sind ausgerutscht und haben uns gegenseitig angefaucht und das Wasser in unsere Rachen gekippt, darauf wartend, dass sich diese Qual lohnen würde. Leider blieb der ersehnte Moment aus. Bei so einer verdammten Anstrengung bleibt nicht viel Zeit, sich der Natur zu erfreuen, und wenn man nicht gerade in der Vogel- oder Gekrabbelkunde bewandt ist, kann man mit der Flora und Fauna auch nicht viel anfangen. Die Szenerie wiederholt sich nach wenigen Stunden bereits. Die Wasserfälle sind zwar schön und angenehm kühl, wenn einem die Brühe gerade den Arsch langläuft, aber in diesem speziellen Fall hätte ich mich auch in Elefantenpisse gewälzt und es wäre gut gewesen.

Weiter im Trekkfieber erwartet einen im Dorf auf dem höchsten Berg, den sich die bekloppten Nomaden je aussuchen konnten, das völlig ausgeleierte und bereits zerfressene Moskitonetz über der Knastpritsche, Streunerhunde mit Krätze und lauwarmes Bier. Und dann betankt man sich mit dem Dorfobersten, weil es nichts anderes zu tun gibt, wenn es um 6 Uhr stockeduster wird und man wirklich keine einzige andere Quelle der Unterhaltung findet. Der Dorfoberste ist ein alter Mann in kulturell relevantem Gewand und einer Pfeife im Maul. Ich bin mir nicht sicher, ob die wirklich so rumlaufen (immerhin fahren die auch Roller), oder ob das nur für uns so aufgemacht wurde. Und da fängt für mich die ganze Problematik auch schon an. Man soll die Ureinwohner kennen lernen und verstehen, man kriegt viele Geschichten erzählt, wieso und weshalb und am Ende darf man sogar (!) dem ehrenwerten Herren eloquente Fragen stellen, wie etwa “wieso wohnen Sie eigentlich auf dem Dorf am Sack von Herkules und nicht in der Stadt”? Dabei fällt mir leider bisher immer noch keine gute Begründung dafür ein. ER geht ja auch nicht runter in die Stadt und begafft den modernen Homo Behindertus bei seinem täglichen Kampf gegen das Leben selbst. Der Tourismus spült nötiges Geld ins Dorf, aber ich frage mich, welche Lehre ich für mein persönliches Seelenheil daraus ziehen soll. Mein Gott, ich frage ja auch nicht Frau Hildebrandt aus Villingen-Schwennigen, wieso sie lieber mit Neandertalern zusammenlebt als mit den feschen Leuten aus der Metropole. Ich wander auch nicht durch den Schwarzwald und sammel auf dem Weg interessante Steine. Nennt mich einen Kulturbanause; aber wieso ich das alles jetzt auf einmal in Thailand machen muss, das kommt mir nicht in den Schädel. Ungeachtet dessen war es natürlich eine interessante Erfahrung. Und immerhin weiß ich jetzt, dass ich nicht im Dschungel leben werde. Wenn ich da mal nichts über mich selbst gelernt habe, dann weiß ich auch nicht.

Erwähnenswert ist auch der Ritt auf Elefanten, den wir dank falscher Buchung nun schon zum zweiten Mal machen durften. Lasst euch eines gesagt sein: Elefanten sind keine Gazellen, und bequem sind sie auch nicht, und wenn man auf einem Elefant schon mal geritten ist, hat man alle Elefanten schon mal geritten. Und Kamele, und andere Packtiere. Zumal die Tour nicht gemacht wurde, um als Teil des Trekks von A nach B zu kommen, sondern um halt mal auf Elefanten im Kreis zu reiten. Wie authentisch. Instant-Eingeborene, ein voyeuristischer Einblick in ein Leben, das es nicht gibt, das nur angelehnt an die Vergangenheit konstruiert wurde, um als Abenteuer auf meiner Lebens-To-Do-Liste abgehakt werden zu können. Nicht traurig… aber irgendwie eine sehr nüchterne Erkenntnis.

Um dem ganzen doch noch etwas Positives abzugewinnen (ich habe mich übrigens entschieden, diese Reise durchweg negativ darzustellen, damit ihr nicht so neidisch werdet): zwei Nächte in absoluter Hilflosigkeit zu verbringen schweisst sogar die fremdesten und verfeindetsten Menschen, wie etwa Deutsche und Engländer, zusammen. Und so wundert man gemeinsam bei Trunk und Tabak, wieso man sich freiwillig durch die Pampa führen lässt (und sogar dafür bezahlt). Man schmiedet gemeinsame Reisepläne, bewundert sich gegenseitig für die Ekelresistenz und hat am Ende der Nacht, wenn auch die letzte Dose ausgetrunken wurde, sogar Blutsbrüderschaft geschworen. Best Friends Forever. Das Leben ist schön.

If real life hit her she wouldn’t know what it was…

by yeahs in Urlaub


Ich halte nichts von dem Mythos der sexuellen Entlastung bei sportlicher Betätigung. Der gute Sigmund mag mit seiner These vielleicht einigen Frauen einen Gefallen getan haben, damit sie keine Vergewaltigung mehr fürchten müssen, wenn sie mal wieder eine Migräne vortäuschen; allerdings kann man ja nur allzu gut beobachten, wie sich Männer abreagieren. Kriege, Amokläufe und Filesharing. Und das alles nur wegen unzureichender Geschlechtsverkehrsversorgung.

Deshalb kann ich auf eine Historie der Sport-Ablehnung meinerseits zurückblicken. Meine Faulheit überzeugte mich schon in meinen jungen Jahren davon, dass Hungern um einiges angenehmer ist als Bewegung; das geht sowieso Hand in Hand, eine Mahlzeit bereitet sich ja auch nicht selbst zu. Mama hatte auch nicht jeden Tag Zeit, sich um ihre verwöhnten Kinder zu kümmern. Anders ausgedrückt: Es muss etwas Schreckliches passiert sein, damit ich mich dazu entschließe, Sport zu machen.

Die Fettschwarte, die sich um meine Organe gelegt hat, ist wohl Grund genug geworden. Und das, obwohl ich mich sogar gesünder ernähre als noch vor 1,5 Jahren. Damals, als ich jeden Tag zu Mäcces anstatt zur Schule gefahren bin. Aber so ist es halt. Das Arbeitsleben verändert mich und zerstört mein tief verankertes Prinzip: “Was du heute kannst besorgen, das sollte in Armlänge erreichbar sein.”

Nun ist es also soweit. Ich bin im Fitnessstudio angemeldet und darf Markus Kavka und Till Lindemann beim Pumpen zugucken. Das beschränkt sich meistens auch wirklich nur darauf, da Aktivitäten meinerseits in Schweißbädern und Atemnot,  Schlaganfall und Herzinfarkt enden. Die lässigen Kippen, die mir seit knapp fünf Jahren aus dem Mundwinkel hingen und es ab und zu immer noch tun, sind nicht mehr ganz so lässig, wenn ich rückwärts vom Laufband fliege und den dritten Stock runterkrache. Die Fettflecken kommen dann auch nicht mehr so schnell raus. Dabei grunzen sich die Latte Machiatto Muttis, die gerade ihren achten Wurf Kinder hinter sich haben, mehrere Stunden den Stepper belegen und dabei genüsslich die Gala verzehren, zustimmend zu, weil sie sich in ihrer Fitness bestätigt wurden. Ich werde von Sabine und Michaela ausgelacht. SABINE UND MICHAELA!!

Man kann richtig sehen, wie die Muttis nach so-und-so vielen Jahren endlich wieder soziale Kontakte knüpfen, Gott Dank dem Fitnessstudio! Yoga Kurse mit gleichgesinnten Frauen, die ihre Männer leider nicht den ganzen Tag lang in den Hobbykeller verbannen können und selbst eine Flucht vor Kind und Haushalt suchen, Pilates, und abschließend werden die übrigen Zelluliteringe gezählt. Best. Friends. Forever.

Ich kriege schon den übelsten Achselterror und fange an auf 45 Kilometer gegen den Wind nach Angstschweiß zu riechen, wenn ich das Wort “Crosstrainer” nur höre. Nach einer Stunde auf so ‘ner Maschine brauche ich erstmal Nachkriegs-Reha, glaubt mir. Und ich meine, der Widerstand bei den Geräten steht auf 0.

Aber die sind ja nicht dumm. Die blicken komplett durch, diese Gebärmaschinen, die sich gegenseitig Tipps für das aktuelle Brot-Angebot beim Bäcker nebenan geben. Die signalisieren sich in einer mir unverständlichen Muttersprache, dass sie die Konkurrenz (“junge Hüpfer”) nicht fürchten müssen. Das tut mir irgendwie fast schon Leid, dass ich diesen Frauen etwas vormache, nur weil ich ein wirklich ganz schlechtes Exemplar für die holde und geile Weiblichkeit bin, die ihre Männer so anziehend finden. Wenn die wüssten, was sonst noch so auf den Straßen rumläuft, die würden gleich mal schneller steppen.

Wo wir gerade bei Männern sind: Ich hatte mir fest vorgenommen, mich als vollständig Sex-Neutrales Wesen zu betrachten, wenn ich in der Foltergerätekammer bin, und zwar nur, um mir nicht ständig Sorgen um die fettigen Haare und die exorbitanten Achselschweißflecken zu machen. Das ist allerdings wirklich schwer, wenn ein gutaussehender Typ nach dem anderen den Raum betritt, sich mit seinem Herkules-Oberkörper erstmal einen Überblick über die Geräte verschafft und dann fast zusammenbricht vor lachen, wenn er Schweinchen Babe beim Sterben zusieht. Übertrumpft wird das nur noch davon, dass man entweder laut loslachen muss, weil die Olympia-Blooper gerade gezeigt werden, oder davon, dass man die ganze Zeit leise Knoblauchrülpser loslässt, weil man den ganzen Tag schon Wasser mit Kohlensäure säuft.

Was für mich furchtbar ist, kann für die anderen nur unerträglich sein.

Dennoch ist das (wie ich mir ständig wieder in den Kopf rufe) wirklich das kleinere Übel. Schlimmer ist nur, wenn der Schwabbel keine Intimrasur mehr zulässt und die Oberschenkel sich trotz Grätsche an jeder Stelle berühren, weil sie so fett geworden sind. Das würde dann in etwa auch die Frage klären, warum der Sex ausbleibt. Freud kann mich mal. Sport ist kein Sexkompensator, sondern Vorraussetzung für Geschlechtsverkehr außerhalb von Fett-Fetisch-Pornos.

… übrigens soll das alles jetzt nichts über mein Sexleben aussagen. Wirklich.

by yeahs in Crystal Meth State of Mind


Auch wenn ihm ein großer Teil meines Kinderherzens gehört: Karate Kid war nicht der beste Kampfsport-Film seiner Zeit, HURR! Allerdings ist er durchaus ein Teil der Top 3 der trashigen Jean Claude Van Damme Filme (ich weiß, der spielt nur in Karate Tiger mit, aber das tut nichts zur Sache, in meinem Kopf ist er in allen drei Filmen dabei und teilt schön in die Fresse aus).

Also aus gegebenem Anlass (dieses Wochenende durfte ich nochmal jung sein), und weil ich bald hoffentlich auf den Bauchmuskeln bekannter Blogger Trampolin springen darf (eine Aussage, die ausnahmsweise nicht sexuell gemeint ist), hier also ein kleines Stück “Papa darf ich bitte bitte länger aufbleiben” Erinnerung:

Karate Tiger, 1986

Karate Kid, 1984

American Shaolin, 1991

Wer diese Filme nicht kennt hat keine schöne Kindheit gehabt. Diese Filme und die Ninja Turtles und Cornflakes Samstagsmorgens und Nutella auf Fladenbrot. Hah.

Marcel, die alte Fettbacke, will es mir nachmachen und ein paar Kilo verlieren. Sein Ziel: bis nächsten Sommer (haha, wurde wohl doch zu heiß unter’m Sweatshirt) den Babyspeck loswerden und weiteren Fressattacken vorbeugen. Und wer kann da besser helfen als Dr. S? Richtig, niemand. Vor allem, weil ich in drei Monaten Hardcore-Sport und Hungerstreiks ungefähr sechs Gramm verloren habe. Oh shit, meine Vulkanpizza ist da.

Marcel

Jedenfalls, Marcel hat mit seinen dicken Wurstfingern eine klägliche E-Mail, die geradezu nach Hilfe schreit, an mich verfasst. Und weil ich mich ja gerne über dicke Menschen lustig mache (haha, Büffelhüfte!) ((ok ernsthaft, ich darf das auch, ich kann meinen rechten Oberschenkel zu Sumo-Weltmeisterschaften schicken und der kommt als Sieger wieder her)), hier ein kleiner Ausschnitt aus unserer etwas bizarren Konversation:

Harald,

Ausdauer und Bewegung.. dann sollte ich sobald ich wieder gesund bin doch endlich mal mein scheiß Rad richten lassen und joggen gehen. Keinen Plan wieso mir das so schwer fällt. Wahhh.. bin ich wirklich so scheiße faul?!

Du darfst nur 1000 Kalorien futtern? Krass.. man jetzt sag mal: Wie hältst du das durch? Ne jetzt mal ernsthaft, hopp sags mir. Und jaaa genau das wollt ich noch wissen: Hast du n gutes Workout-Mixtape?

Daaankeee.

Pascal,

Joggen ist scheisse anstrengend und die ersten 10-20 Wochen wirst du jeden Tag hechelnd nach Hause kriechen während dich die fetten Muttis mit ihren Kinderwagen überholen. Aber dann! Dann kommt der Tag (irgendwann im Jahre 2014) an dem du mit gestählter Brust und mit zusätzlichen Gewichten an den Hoden so schnell bist wie der Rote Blitz.

Hey Marci: This is why you’re fat.

Ich fand das schon ziemlich motivierend von meiner Seite. Aber darum soll es gar nicht gehen. Marcel wollte vor allem wissen, zu welchen Beats man am besten Fett abbaut. Ein Mixtape wollte die Fettgondel also! Und dachte ich mir: na gut, wenn ich da jetzt eh etwas zusammenstellen muss, wieso dann nicht gleich für alle? Richtig.

work-it-out

Eins vorweg: Nur weil ich dazu trainiere, heißt das nicht, dass es unbedingt für jeden das passende ist. Ich stehe auf verschiedene Geschwindigkeiten und habe kein Problem damit, mich denen auch anzupassen (für Sprints oder harte Strecken). Die größte Schwierigkeit besteht darin, Musik zu finden, die mich nicht ablenkt, langsamer macht oder großartig zum Nachdenken anregt. Deshalb möchte ich euch bitten, bei der Qualität des Tapes mal ein Auge zuzudrücken… es sind einfach nur ein paar Tracks, die ich gerne auf dem Crosstrainer reinhaue oder beim Laufen hochdrehe. Hier gibt es nichts zu sehen, weitergehen.

  1. Codec & Flexor – Crazy Girls (Make My Heart Go Boom Boom)
  2. The Kills – Sour Cherry
  3. Orson – Ain’t No Party
  4. Chromeo – Bonafied Lovin’
  5. Cut Copy – Lights & Music (Boys Noize Happy Birthday Remix)
  6. The Dance Party – Sasha Don’t Sleep
  7. Fatboy Slim – The Rockafeller Skank
  8. Michael Jackson – Beat It
  9. Tittsworth – Almond Joy
  10. Yelle – Je Veux Te Voir
  11. The Black Eyed Peas – Boom Boom Pow
  12. Chemical Brothers – Galvanize
  13. Justice – D.A.N.C.E (Benny Blanco Remix ft. Mos Def & Spank Rock)
  14. Katy Perry – Waking Up In Vegas (Calvin Harris Remix)
  15. Major Lazer – Pon De Floor (Diplo Rap Remix) ft. Ninjasonik
  16. The Moffats – Bang Bang Boom
  17. Nelly Furtado – Man Eater
  18. Q-Tip vs. Michael Jackson – Breathe and Stop vs. Don’t Stop Till You Get Enough (White Label Mix)
  19. The Sonics – Have Love Will Travel
  20. Lady Gaga – Just Dance

Hashtag ist diesmal #mt05workitout und beeilt euch, das liegt nicht lange da rum. Und mit dem Risiko, dass es sich bei meinen Lesern nur um Pommespanzer handelt, frage ich trotzdem mal so in die Runde: Was hört ihr beim Pumpen so? Helft Fleischballon-Marcel dabei, nächstes Jahr in einen Bikini zu passen!

by yeahs in Musik


Ich bin ja auch ohne großes Trarara ein Riesenfan von Typen, die ihren Vorfahren Respekt zollen und durch die Gegend klettern. Das ganze wird noch um einiges sympathischer, wenn die Jungs gut aussehen und muskulös sind ((ich finde, wir sollten eine Frau genauso portraitieren, wie sie ist: oberflächlich und nutzlos)).

Anyway, vor einiger Zeit (ungefähr 2-3 Monate ist es her), sind Traceurs im Hinterhof unseres Quatiers am Gendarmenmarkt rumgeturnt und haben funky Sachen gemacht. Wir saßen ziemlich gebannt im Büro rum und haben aus dem Fenster geglotzt wie die Vollpfosten. Es wurden grausame Wetten auf das Leben der mutigen Männer abgeschlossen. …

Twitter Käuferportal Parcour

Ich erwähne das jetzt nur, weil ein Video von besagten Freerunnern aufgetaucht ist, das genau diese Szenen zeigt. Man kann sich das Video aber auch gerne ganz ansehen, es lohnt sich (auch wenn die ihren ausländischen Kollegen absolut nichts vormachen können und die Musik ein bisschen nach Ostblock-DJ namens Sergej-Trance klingt).

by yeahs in (Pop)Kultur Berlin