New York, New York

Dieser New York Trip, man. Der kriecht mir immer noch aus den Knochen hoch bis ins Rückenmark, so in manchen Momenten. Ich stand gestern zum Beispiel auf der Tanzfläche eines Raves und bewegte meinen unförmigen Puddingkörper zum Boogie der KeineMusik Menschen und ließ mich von der Sonne an diversen Geschlechtsteilen kitzeln und dachte mir so: hey, das gibt es nur in Berlin. Du hast alles richtig gemacht!

Und kurz darauf sehnte ich mich dann wieder nach dieser ultimativen New York Überforderung. Man hat in dieser Stadt immer das Gefühl, unreif zu sein, sich noch weiter nach vorne treiben lassen zu müssen, auch mal über die Absperrung zu klettern, Hals hochrecken, nicht untergehen. Ich verstehe aus eigener Erfahrung in Berlin, wie anstrengend das ist, sich unter so viel Druck zu setzen und sich gegen alles und jeden stemmen zu wollen; but on the other hand.. that’s how we roll… und es ist auch Motivation, und Neugierde, und Begierde, und Leidenschaft.

Und Shake Shack, natürlich. Shake Shack war fantastisch. Hier noch einige Bilder in schwarzweiß, die ich eigentlich löschen wollte. Dachte mir aber so: fuck it. We’ll do it in Black and White!

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May 30th, 2011 Posted in Urlaub | 10 Comments »

Freunde auf Reisen

Vom engen NYC wieder ins gefühlt riesige Berlin einreisen… eine Mischung aus Freude und Reisewehmut stellt sich ein. Aber nicht so große Gefühlsexplosionen, dass die Müdigkeit darunter verschwinden würde. Leider.

Nur ist die Hood nicht Hood ohne ein vollständiges Crew-Set; meine allerliebsten Jungs, Maggi und Nico, die die Video-Welt zum Erzittern bringen und sich vor nichts fürchten, sind gerade mit dem Freunde von Freunden Team unterwegs und weisen den Planeten ein. Guckt euch ihre Freizeitdokumentationen auf dem FvF-Tumblr an und schwärmt ein bisschen mit.

May 26th, 2011 Posted in Urlaub | Comments Off

Stromergesellschaft

Ich stehe gerade voll auf Urban Exploration. Räume und Orte in den hintersten Ecken einer Stadt entdecken, die im Alltag ignoriert werden. Das sind vergessene Orte, verlorene Orte, die im Alltag hinter riesigen Häuserfassaden, sechsspurigen Straßen und dem Flanieren auf den Bürgersteigen untergehen. Ich finde es spannend, mal über einen Zaun zu klettern und abzuchecken, was die Zeit mit verlassenen Gebäuden angestellt hat, oder mit liegengelassenen Baustellen. Ganze Serien über Geisterstädte sind entstanden, aber was, wenn es nicht um eine Geisterstadt geht, sondern um etwas, dass unter der Oberfläche, aber hautnah ist?

In Berlin gibt es viele solcher Orte, die einen auch magisch anziehen können – stinkende Lagerhalle bieten einen nährreichen Grund für Graffiti, hohe Dächer einen fantastischen Ausblick, und die Schächte unter der Stadt immerhin ein ganz neues Gefühl für Gerüche und visuelle Reize (Eltern haften für ihre Kinder und so weiter). Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, und mit jedem bisschen urbaner Neugier, der man aktiv nachgeht, lernt man etwas über die Stadt in der man lebt und über ihre Geschichte und Entwicklung. Das, meine lieben Kinder, ist der Unterricht des Lebens.

Dazu ganz passend ist die Exploration Reihe von VBS/Palladium, die ich glaube ich schon mal irgendwo hier gebracht habe. Davon gibt es eine neue Ausgabe – Hidden Gems of LA – die genau dieses Rumstromern beschreibt (wenn auch im Normalfall keine Tour daraus gemacht wird und die Protagonisten nicht die Schönheitsskala explodieren lassen, aber hey, Realität vs Internet). So was würde ich gerne auf großerer Ebene machen. Einen Guide für die vergessenen Orte einer Stadt schreiben und fotografieren. Nur dass dann die Orte nicht mehr in Vergessenheit geraten würden… und was passiert dann?

April 30th, 2011 Posted in (Pop)Kultur | Comments Off