Evol
Ich liebe Berlin, aber hey, wer hätte es gedacht. Aber weil ich mich immer noch sehr fremd fühle und mich erst noch mit dieser Vielfalt an Möglichkeiten auseinandersetzen muss, mache ich mir momentan Freizeitstress und erkunde die Stadt auf eigene Faust.
Erst vor einigen Wochen habe ich eine Tour durch die Street Art Ecken des dicken B gemacht, um meinen Touristenstatus etwas zu verfestigen (nicht, dass ich schon seit mehr als einem Jahr hier wohnen würde oder so). Anyway: irgendwie bin ich auch ganz lokalpatriotisch geworden, was die Berliner Street Art Szene angeht und freue mich immer wenn ich im internationalen WWW etwas Tolles entdecke um dann festzustellen: oha, der kommt ja aus Berlin, HAB ICH’S DOCH GEWUSST!
So heute auch passiert mit Evol: großartig, großartig, großartig. Noch ist mir keines seiner Werke begegnet (wahrscheinlich hab ich schon tausende dieser Teile gesehen, sind mir aber nie aufgefallen. Das ist halt so bei mir. Man muss mich schon mit dem Gesicht in die Scheisse drücken damit ich merke dass es hier irgendwie stinkt), was auch daran liegen kann, dass solch Zeug ja immer in F-Hain oder X-Berg passiert und ich die meiste Zeit im Wedding schimmel oder am Gendarmenmarkt pimmel (nicht, weil ich dahin gehöre, sondern weil ich da arbeite, ihr Penners!).


