"Girl gone wide."


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Mehr als eine Woche nach unserer Rückkehr aus Südafrika kann ich wohl behaupten (und damit auch für den Rest unserer wunderbaren Reisegruppe sprechen): das schlimmste an diesem Trip war es, wieder zurück in Berlin zu sein. Dabei war durchaus unerwartet, dass uns Mini – diese Reise gibt es übrigens auch ab sofort zu gewinnen, kann ich nur wärmstens empfehlen – und Südafrika direkt die Luxus-Tour  vorführten. Wir wurden in jedem Hotel empfangen wie Zaren und beinahe hätte ich mir auch ein kleines Krönchen aufgesetzt, um mein Fake-Rich-Dasein zu unterstreichen (als ob Hoodie und durchlöcherte Leggins nicht gereicht hätten. HALLO, MEIN NAME IST SARA, ICH KOMM AUS DEM DORF, HABE MEINE ELLENBOGEN AUF DEM TISCH WÄHREND ICH MIT DEM SCHWABBEL AUS DER AUSTER SPIELE UND FURZE HEIMLICH WENN ICH DURCH DIE LOBBY SCHLEICHE). Ich hatte kurz überlegt den Verantwortlichen mitzuteilen dass auch eine Betonpritsche, wie damals im Knast, voll gereicht hätte für meinen asketischen Lebensstandard. Aber hey – umso besser!

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by yeahs in Urlaub


Schlamm, Regen, Kotzlachen, Schweißflecken, Sonnenbrände, Bierpfützen, Blutspuren: kein Wunder, dass unser Gastgeber AXE sich mal ein Herz fasste und auf dem Festivalgelände des Hurricane 2011, irgendwo im Nirgendwo situiert, einige Luxusduschen installieren ließ. Dort konnten die halbtoten Konzertbesucher sich mal so richtig schön warm duschen, um dann fit für die nächste Runde “Zeltplatz Krieg” zu sein.

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by yeahs in Gangster Musik


Ich bin nach Berlin gezogen für Freiheit und Kultur und Kunst und Inspiration und was ich bekam war ein T-Shirt auf dem draufstand “viel Spaß beim Arbeiten!”, dang, Hauptgewinn in der Lotterie für’s langweiligste Leben dass man so in der Blüte seiner Jugend haben kann.

by Chris.Jeriko

Der harte Winter hat allerdings gezeigt, wie wahnsinnig es mich  in den Füßen juckt, und auch, wie sehr ich Berlin (bei Sonnenschein) vermisse. Zurecht hatte ich die Befürchtung, dass der Sommer im Jahre 2010 abgeschafft wurde und deshalb fängt mein Abenteuer durch die Stadt und seine verwinkelten Ecken jetzt schon an, bei Sturm und Eis und Regen und Schnee.

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by yeahs in (Pop)Kultur Berlin