"Girl gone wide."


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Posts tagged tumblr

Es gibt wieder einen Grund zum träumen: während der Rest der Welt nämlich im fiskalen Dystopie-Denken stecken geblieben ist, liefern uns die sozialen Medien hautnahe Inspiration aus dem Planeten “Geld”. Ghetto-Superstars und ihre Allüren – das alles nun gebündelt auf einem einzigen, wahrscheinlich dem wichtigsten Tumblr unserer Zeit. RAPPERZ ON INSTAGRAM.

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by yeahs in (Pop)Kultur Gangster


Was ist Fotografie? Ist es ein Handwerk, ist es Kunst? Ist es eine Profession oder ein Hobby? Kann man damit Geld verdienen? Braucht man krasses Werkzeug, krasse, teure Teile? Welche Kamera ist der beste, welcher Film ist der coolste, analog oder digital? Warum fotografieren wir, was will ich mit diesem Foto sagen, oder will ich überhaupt irgendetwas sagen?

Ich fotografiere unglaublich gerne, von den artsy-fartsy Regentropfen, die nachts das Licht einer roten Ampel reflektieren, bishin zu den alkoholvergifteten Partyschnappschüssen, bei denen die Handykamera herhalten muss. Makro hier, Linse da. Es ist mir relativ egal. Ich sehe etwas, dass ich schön finde, mache ein Foto davon, und meistens gucke ich es mir für Jahre danach nicht mehr an. Andere Male gehe ich jedes einzelne Bild durch, um für meine tausend und zwei Projekte eine gerechte Zusammenstellung zu finden. Berlin macht es mir da leicht, und meine wunderschönen Freunde ebenso. Ich frage mich schon lange nicht mehr, ob ich “gut” bin; das ist eine unfaire Frage. Ich will nicht gut sein, für wen, oder für was? Wenn jemand meine Fotos gut findet, freue ich mich, aber das ist nicht das Ziel.

Ich beschäftige mich nicht mit dem neuesten Technikschnickschnack, manchmal will ich eine Wegwerfkamera, manchmal eine DSLR, manchmal auch gar nichts benutzen, um Fotos zu machen. Manchmal tue ich so, als würde ich fotografieren, um mich ganz besonders auf einen Moment aufmerksam zu machen, den ich in Erinnerung behalten will. Und das ist der Punkt: die Fotos ersetzen Erinnerungen, die verblassen oder sich auf festgefahrene Bilder versteifen. Sie erzählen eine Geschichte, nämlich die meines Lebens. Dementsprechend sind es auch diese Art von Bilder – Schnappschüsse, Momentaufnahmen, zusammenhängende Bilder, die ich am interessantesten oder aufregendsten finde. Ich will Menschen durch die Bilder durch entdecken, kennen lernen, mich wundern, was sie dort, wo sie waren, gemacht haben, wie sie heißen, wer sie sind. Wie man einen Roman liest, oder einen Film guckt. Ich will eine Story. Das ist alles. Und ich will eine Story erzählen – das bin ich.

Vielleicht gefällt mir deshalb der Just Missed Us Tumblr; weil es um Serien geht. Um Geschichten. Weil ich die Personen auf den Bildern irgendwie kennen lerne. Weil wir zusammen auf eine Reise durch Erinnerungen gehen. So ist das manchmal. Ich hoffe, dass ich eines Tages auf genau so eine Sammlung zurückblicken kann.

by yeahs in (Pop)Kultur


Ich habe da etwas entdeckt, dass ich eigentlich für mich behalten wollte. Ein kleines, glitzerndes Geheimnis- ein Geheimnis, wie es der erste Kuss war, von dem man noch nie jemandem erzählt hat. Ein Geheimnis, so wie den ersten Liebesbrief, den man nach zwanzig Jahren immer noch besitzt. Ein kleiner Schatz, der ein Lächeln erzeugt.

Aber natürlich kann ich es nicht für mich behalten. Es wäre nicht fair ((ok, abgesehen davon, wahrscheinlich kennt den eh schon jeder)).

Es heisst Le Love, ein TumblR, der sich als Blogspot verkleidet hat. Ein Scrapbook voller Geschichten, Bilder, Erfahrungen- gut und schlecht. Es ist kitschig, ja. Vor allem für einen Eisblock wie mich sehr waghalsig. Und trotzdem: wunderschön. Ein Thema, das so oft durchgekaut wurde, dass man nichts mehr damit zu tun haben möchte. Und trotzdem: fesselnd. Ich habe mich noch nie bis auf den Grund eines Blogs durchgeklickt. Bis jetzt.

Hier liegt noch ein Brief herum, der niemals verschickt wird- überflüssige Worte. Nichts, was ein bloßer Augenblick nicht auch vermitteln könnte. Aber vielleicht ist es wichtig, diese Dinge einmal auszusprechen. Nur um mal zugegeben zu haben, dass der Eisblock schmelzen kann. Nur um mal sich selbst zu erlauben, dass es sich gut anfühlt. Um einmal einfach zu sagen: das stimmt schon so.

Z. Thank you.

Thank you for inspiring me to do what I have always dreamed of. Thank you for your amazing and huge smile that warmed up my heart in the cold snowy weather. Thank you for being the most pleasant guy I have met in a long time. Thank you for being, not simple as you like to call yourself, but for being satisfied.

From all my heart, I mean it when I say: I hope you’ll always be happy.

Missing you already.
S.

by yeahs in Ohne Worte