Back In The Days

Veröffentlicht September 15, 2011

BANGER!

 
 

On My Level

Veröffentlicht August 2, 2011

Ich mache es mir zur Lebensaufgabe alle Videos gut zu finden, die nicht von der GEMA-YouTube-Affäre behindert werden.

On My Level · Kategorien: Musik · Ein Kommentar
 
 

Ghostriders II

Veröffentlicht July 14, 2011

Damn, wieso können meine Freunde nicht coole Leute sein, die nachts fette Bikes reiten, bombige Musik hören und geile Videos drehen?
… just kidding boys, I love you.

[via overkillblog & dt64]

 
 

DIRT

Veröffentlicht May 30, 2011

Wir brauchen wirklich mehr davon.

DIRT · Kategorien: Inspiration Musik · 5 Kommentare
 
 

French

Veröffentlicht March 20, 2011

Nach dem hochauflösendem Shiny-Scheiss wurde mir immer mehr nach Rohkost; nicht nur etwas, dass so aussieht, weil man es so aussehen lassen kann. Nach Glitzer und Make Up und Technik kommt Realität für mich. Realität, die mit einer einzigen Kamera, inmitten tobender Massen aufgenommen wird, und nicht in Mille Euro Produktionen für ein Riesenpublikum in einer Special DVD veröffentlicht wird.

Ja, auf sowas stehe ich gerade irgendwie.

 
 

Donald Trump

Veröffentlicht March 4, 2011

Donald Trump · Kategorien: Musik · 2 Kommentare
 
 

Ferias no Brasil

Veröffentlicht March 2, 2011

Ich hatte ja überlegt, meine Reisevideos zu einem lamen Urlaubsvideo zusammenzuschneiden, aber nachdem ich das hier gesehen habe, verzichte ich dann doch auf die Blamage.

 
 

The Blue Lagoon

Veröffentlicht December 14, 2010

Ich weiss nicht, was creepier ist, der Film selbst oder dieser absolut furchtbare Trailer. In jedem Fall musste ich vor Kurzem an The Blue Lagoon denken und wie ich ihn heimlich (also, was heisst heimlich – lazy Saturday afternoon at the S-Headquarters ohne elterliche Aufmerksamkeit) zum ersten Mal geguckt habe und nichts davon verstanden habe. Ausser dass ich bei den Kuss- und Fickifickiszenen nicht weggeschaltet habe, wie es mir meine Eltern sonst auferlegt haetten, und ich mit grossen Augen davor sass und meine kriminellen Aktivitaeten als grossartige Gefuehlsebene interpretierte fuer ein Leben voller Wahnsinn und Abenteuer.

Irgendwann fiel mir dann auf dass ich keine Ahnung hatte worum es in dem Film ueberhaupt geht.

The Blue Lagoon · Kategorien: Uncategorized · Comments Off
 
 

The Fear Inside

Veröffentlicht December 9, 2010

The Fear Inside · Kategorien: Musik · Comments Off
 
 

Hanoi Hustle

Veröffentlicht October 31, 2010

In Hanoi haben wir dann zum ersten Mal seit Langem wieder Deutsche Touristen getroffen. Das sind übrigens die schlimmsten: die arbeiten den Reiseführer regelrecht ab, von Frommers bis Lonely Planet wird nichts unangetastet gelassen. Das sind die, die an völlig nichtigen und uninteressanten Stellen der Stadt stehen bleiben und nachlesen, dass an just diesem Ort mal irgendwas so unwichtiges war, dass selbst die Vietnamesen keinen Bock mehr drauf hatten. Für die ist das kein Urlaub, für die ist das Studium! Und bloß kein Kapitel auslassen! Alles mit Fähnchen und verschiedenen Farben markieren! Wir müssen alles sehen hop hop hop hop hop.

Spaß haben die jedenfalls nicht, zeee Dschermans. Die sind auch definitiv Schuld daran, dass wir immer mit den tempelgeilen Brillenschlangenopfern in einem Zimmer landen, weil die stilvollen Spanier, die easy-going Franzosen und die coolen Schweden nämlich sehr viel Abstand von den überkorrekten, humorlosen und biederen Deutschen nehmen. Deshalb sage ich auch nicht, dass ich aus Deutschland komme. Ich sage immer, ich hätte mein Gedächtnis verloren und suchte jetzt meine Vorfahren (mein südostasiatischer Look spricht eindeutig für diese Ecke der Welt). Im Notfall tu ich so, als käme ich aus der Schweiz. Neutraler geht es nicht mehr.

Aber wenigstens sind die Deutschen harmlos. Sie mögen mich auf die Palme bringen, aber sind im Nervfaktor nicht zu vergleichen mit anderen Nationen. Amerikaner sind zwar seltener in diesen Gefilden anzufinden, aber wenn sie kommen, dann direkt in einem Rudel von sechs bis fünfzehn Mann und Frau die alle laut rumkreischen, “like, uh, like” stottern und eigentlich immer alles falsch machen, was es falsch zu machen gibt. Es ist zwar immer lustig, aber nur, weil man über sie und nicht mit ihnen lacht. Gott, wie naiv diese Kids sind, und in welche Fallen die immer tappen, kein Wunder, dass die den Krieg verloren haben, da musste ja nur ne pralle Vietnamesin drüberrutschen damit die alle mal keinen Bock mehr auf Geballer hatten.

Am penetrantesten dürften dafür die Engländer versus die Australier sein (ich kann mich wirklich nicht entscheiden, wer schlimmer ist, obwohl es auf beiden Seiten bisher auch angenehme Ausnahmen gab). Auf einer einsamen Insel von allen kulturellen Einflüssen abgeschottet aufzuwachsen muss schwierig sein, denn alles, was die machen, ist saufen. Saufen saufen saufen saufen saufen. Saufen saufen. Drölftausend Trinkspiele kann man mit denen spielen, und alle enden damit, dass man nackt ist. Und betrunken. Und überhaupt: ich habe auf dieser Reise mehr Engländer getroffen, als in meinem ganzen Leben zuvor in Europa, inklusive Kurztrip nach jolly britain. Und die zwanzig Australier, die es einst mal im fernen Pazifik gab, haben sich auch in Rotation mit ihren Vorfahren auf dem Restplaneten verteilt. Was wird mich dort eigentlich erwarten, eine Horde deutscher Work&Travel Besucher, alle auf der Suche nach dem letzten Australier? Gibt es überhaupt noch Engländer und Australier in ihren respektiven Ländern? Sind noch welche da geblieben, oder begnügen die sich jetzt alle damit, thailändisches Billigbier zu saufen und Ladyboys abzuschleppen?

Am unentschlossensten bin ich immer noch bei Holländern und Israelis. Holländer sind ganz ganz fantastische Menschen, aber ich spüre immer ein starkes Verlangen, denen in einen Becher zu pinkeln, wenn sie nach Heineken fragen. Noeken in de Koekn. Israelis sind einfach nur schwierig, weil bisher zwar alle nett waren, aber jeder direkt die Politikschiene mit meinem arabischen Hintergrund einfahren wollte, und dann bin ich ja auch noch Deutsche, eigentlich geht es gar nicht schlimmer, und dann reden die den ganzen Tag auch über nichts anderes mehr außer das und wenn man abhauen will verfolgen sie einen. Aber wenigstens sehen sie meistens sehr, sehr gut aus. Auf einer Skala von Eins bis “Er darf ihn auch mal reinhalten” im Durchschnitt auf dem besten Platz.

Also, ich weiß nicht wie eure Weltreise so ist, aber meine schürt die Vorurteile sehr gut. Jeder tolerante Mensch sollte so eine Reise machen, wenn er mal öfter in Schubladen denken möchte! Wenigstens kommen die armen Vietnamesen bei meiner Abrechnung ganz gut weg. Im Prinzip tun die keinem was Böses, aber das Essen, das kann man nicht mehr retten, das ist ein absoluter Horrortrip und ganz weit weg von den kulinarischen Genüssen, die unsere Gaumen aus Thailand gewohnt waren. Überall Schweinefleisch, Schweinefleisch, Schweinefleisch, ODER Rindfleischsuppe, und egal wie gut die sein mag, ich kann es nicht mehr sehen. Gott, dieses Schweinefleisch macht mich fertig.

Im Übrigen merkt man den Vietnamesen an, dass sie Freude am Aufbau haben. Alle arbeiten, aber wirklich alle, ich habe noch nie so ein arbeitswütiges Volk gesehen. Jeder ackert sich Tag und Nacht den Arsch ab. Die einen verdienen ihr Geld vor allem durch mich, weil ich zu blöd bin, die 10.000 Dong von den 100.000 Dong zu unterscheiden, und die anderen verdienen ihr Geld damit, Schweinefleisch zu verkaufen. Und dann gibt’s ja auch noch die Moskitostämme, die ich ganz alleine mit meinem Körper durch den harten Winter gebracht habe, ja, ich alleine bin verantwortlich für eine Horde wilder Moskitobabies…

Alle haben gesagt, wir sollen uns vor dem Verkehr in Acht nehmen. Und zugegeben ist er ein bisschen anstrengender als in anderen Städten, aber wer sein halbes Leben in Damaskus verbracht hat ohne draufzugehen, der hat’s auch in Hanoi nicht schwer. Nur dass es in Damaskus den Durchfall für weniger Geld gibt, verhurter Wechselkurs. Zurück zum Verkehr: es ist wirklich nicht so schlimm, wie alle immer rumheulen. Hier ein Beweisvideo.

Es wurde auch schon öfter angesprochen, dass ich mich hier sehr oft beschwere und damit diese vom Tourismus abhängigen Länder nicht gerade schön darstelle. Aber oh meine Fresse, wer einen ausgeglichenen Reisebericht lesen möchte, der kann ja Donnerstags und Samstags VoxTours einschalten, oder Die Auswanderer, Top-Qualitätsfernsehen, und wem das auch nicht reicht, der kann sich ja das Lonely Planet Forum zu Herzen nehmen, das macht auch ganz ganz viel Spaß, und wenn das immer noch nicht genug ist, dann spart euch die paar Cent selbst zusammen, schießt euren eigenen Fotos und spritzt am Ende schön auf euren wunderbaren Erfahrungen ab. HABT IHR MEINEN BLOG ÜBERHAUPT SCHON MAL GELESEN? WENN ICH MICH HIER NICHT BEKLAGEN KANN, JA WO DENN DANN? LECKT MICH DOCH AN MEINER HAARIGEN VOLUMINÖSEN RECHTEN TITTE IHR GEIER.

 
 
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