"Girl gone wide."


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Visueller Schnickschnack für die späte Abendstunde darf nicht fehlen, vor allem, wenn sich hier eine Reihe großartiger Videos zusammengestaut hat, für die ich bisher noch kein geeignetes Ventil finde (wo sie auch gesehen werden. Guckt sie euch an!). Die Songs sind übrigens auch ziemlich gut (außer der von Lil Boosie, aber ich hab halt keinen Geschmack).

Chromeo – Night By Night

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Ich liebe Kanye West. Der Typ hat einen fetten Schaden in der Birne, hat wahrscheinlich schon als Kleinkind aus Whiskeytits gesoffen und schwebt momentan bei 9000 auf der Megalomaniac-Skala. Ich sehe mich da ein bisschen wieder, auch wenn mein Teint da noch nicht ganz mitspielt.

Kanye West hat niemals nur seine Musik verkauft, sondern sich selbst, als Brand. Und das ist ein verdammt harter Brand. Mittlerweile ist der Typ steinreich mit mittelmäßigem Rap, hat Massen-PR für Umme erschaffen und kriegt jeden Tag einen Arsch voll von Menschen, die das mit der Wirtschaft nicht so ganz gerafft haben (um nicht damit zu sagen, dass ER es großartigerweise gerafft hätte, aber dumm verdient ja bekanntlicherweise ganz gut).

Anyway. Und dann gibt’s da noch Spike Jonze. Und wenn man den irren Kanye und den völlig zerstörten Jonze zusammenführt, bekommt man ein ehrliches Stück Kunst geschaffen, was nicht nur Hype-Potenzial hat, sondern was ich persönlich auch als “gut” befinden würde. “We Were Once A Fairytale” ist ein Kurzfilm, in dem Kanye West erkennt, was für ein Arsch er ist und sein Ego schließlich ermeuchelt. Hell fucking yeah.

Update: Ok, strange. Ich hatte hier gestern doch ein Vimeo-Video eingefügt, oder? Stattdessen finde ich heute ein YouTube Video wieder, dass nicht mal funktioniert, weil Kanye gegen die Urheberrechtsverletzungen anstößt. Ich werde langsam entweder alt oder die Zersetzung beginnt schneller als gedacht. Hm.

by yeahs in (Pop)Kultur


Gute Musikvideos sind schwer zu finden, ganz besonders deshalb, weil ich überhaupt kein MTV mehr gucke und PutPat.tv leider noch ein bisschen zu Beta für meinen Geschmack ist. Aber nur, weil Fernsehen zum Hartz 4 Prestige geworden ist, heisst das noch lange nicht, dass Videoart tot ist. Es wurde lediglich ins Netz verlegt.

Hier einige großartige Videos, die von Flava Flav und Tila Tequila verdrängt wurden:

The Fray – Heartless

Boy Crisis – The Fountain Of Youth (via Amy&Pink)

Modest Mouse – Whale Song

Simian Mobile Disco – Audacity Of Huge

Air – Sing Sang Sung

Röyksopp – This Must Be It

Cinnamon Chasers – Luv Deluxe

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Tilt-Shift is the new black– oder so. Ich gebe offen zu das mein Verstand sich immer noch selbst verprügeln will beim Anblick dieser Miniaturfotografie oder -videografie, aber das ändert nichts an der Tatsache dass ich es trotzdem/deshalb gut finde. Spätestens seit Beached weiß auch jeder, was Tilt-Shift ist und wieso es so abgefahren wirken kann, wenn man noch gute Musik hinterher wirft.

Zum Geburtstag des Magic Kingdom, meinem KINDERTRAUM, hat sich Disney was schönes einfallen lassen: EIN TILT SHIFT VIDEO! Fuck Yeah ((darf man Fuck sagen, wenn man über Disney schreibt? Ich spüre eine Abmahnung ins Haus flattern))!

Magic Kingdom

Die Vollpfosten der Online-Welt, wie könnte es anders sein, erlauben kein Embedding. Deshalb geht es hier lang für das Video.

Und obwohl ich Beached immer noch besser und cooler und schöner gemacht finde, ist das doch auch nicht schlecht gewesen. Außerdem will ich wieder zurück ins Disney Land, wo ich den größten Spaß meines Lebens hatte. Auch wenn ich Angst vor Goofy hatte.

Foto © Joe Penniston

by yeahs in (Pop)Kultur


Ameisen gehören zwar nicht zu meinen Lieblingstieren, aber die Technologie der Makroaufnahmen ist faszinierend genug, um mir auch das mal aus der Nähe anzugucken. Und wenn ich “Nähe” sage, dann meine ich auch motherfucking Nähe.

ant-views from Jörg Brönnimann on Vimeo.

Sweet! Die musikalische Untermalung befriedigt mich auch rundum. Vimeo ist echt eine Goldgrube.

by yeahs in (Pop)Kultur

Sehr cool: Das Berlin International Video Art Festival 2009 lädt ab dem 26. August ein, Teil großartiger Kunst zu werden. Zumindest setze ich da hohe Ansprüche, man nimmt sich ja nicht jeden Tag Zeit für Kultur.

Das ganze verspricht sehr cool zu werden: Videoinstallationen, Videokunst, diverse Experimente und vor allem gute Musik zu dem ganzen. Ich bin nächste Woche auf jeden Fall dabei. Das beste? Das ganze findet im Stattbad Wedding statt. Ich meine, in Wedding zu wohnen hat eigentlich nur Nachteile (bis auf die günstigen Mietpreise und die perfekte Anbindung überall hin), aber verdammt nochmal, diese Venue ist einfach mal bei mir um die Ecke. Ich könnte theoretisch aus meinem Fenster direkt auf den Videoart-Bildschirm spucken. ICH KANN DA HINLAUFEN, scheisse! Normalerweise muss ich sechs verschiedene U-Bahn Linien nehmen und dann noch zweiunddreißig Minuten auf irgendeinen Bus warten, um von A nach B zu kommen. Kann ja nicht jeder in Kreuzkölln wohnen, nech.

Anyway, wer in der Nähe ist sollte unbedingt mal auf ein Bier vorbei kommen. Heute abend ist die Opening Party, mal sehen, ob ich da kurz auftauche um zu winken. Krank sein ist ziemlich langweilig.

videokills

by yeahs in Berlin