Crave You

Und wenn wir schon dabei sind können wir ja auch die anderen Kategorien mal etwas besser darstellen… mhm, You, Me, Fuck Fuck sag ich dazu nur. Kristina Rose, Hauptdarstellerin, ist übrigens nach Sasha Grey mein absoluter Favorite. Not Safe For Work, Leute. Und das dürfte ja dann wohl auch für meinen Zuckertörtchenausbruch entschuldigen.

Ganz, ganz furchtbar; danach muss man eigentlich duschen gehen, so furchtbar ist das, was jetzt kommt. Ich bin ja nur im Herzen so ein Zuckertörtchen, ich muss mich gleich mal selber verprügeln.

What? Was geht ab? Wieso ist auf einmal so viel Hip Hop am Start, wo kommt dieser Oldskool Flash her, wieso finde ich echt jeden Track gut, der mir von It’s Rap durchgefiltert wird? Fragen über Fragen.
Aber irgendwie hat guter Hip Hop für mich mehr als ein Techno Track. Ich hab maximal eine handvoll elektronischer Songs, zu denen richtige Erinnerungen hoch kommen. Aber Hip Hop… das ist Skate Park, das ist Graffiti, das ist Kernasi-Abriss-Party, das sind alte Filme, runtergerauchte Blunts, Kindheit meets Erwachsenwerden und bis heute gibt’s nur Gänsehaut bei so viel Kunst und Gefühlsexplosion.
Schön zu sehen, dass die Gegenwart mithalten kann.

Kennt ihr das, wenn ihr einen Song hört, wenn ihr nur zwei Sekunden reinhören müsst und direkt wisst, SCHEISSE, das ist es, das wird der Beat für die nächsten vier Wochen oder sieben Monate oder achtunddreißig Jahre? Ich merke das immer daran, dass ich mich kurz hinsetzen muss, weil es mich komplett umreisst. Und wenn wir diese Analogie kurz fortsetzen möchte: gerade packt mich nur noch die Angst, dass ich nicht mehr aufstehen kann. Was für ein Track. Was für ein Video.


Man möchte meinen, dass man sich ja irgendwann mal von Berlin auch langweilt und raus möchte und so weiter, aber je nächer mein Abflugdatum rückt, desto eher frage ich mich, wieso ich diese Stadt eigentlich je verlassen wollte. Mittlerweile rede ich mir ein, dass ich unbedingt gehen muss, damit ich es bei meiner Rückkehr auf jeden Fall noch doppelt genießen werde.
Mit genießen meine ich unter anderem Spasti Aktionen von irgendwelchen Expats die die Berliner Öffis huldigen möchten und einen Contest für die Miss U-Bahn 2010 machen, wo so ziemlich alles (inklusive Wetter) schief läuft und man mit einem Gefühl von “WTF IS THIS SHIT” zurück bleibt. Großartig im Mittelpunkt waren vor allem die Fotografen, die wahrscheinlich von jedem noch so kleinem Presseblättchen der Stadt ausgesandt wurden um dieses Happening für immer und ewig festzuhalten. Was auch gut so ist, denn (ein Teufelskreis!), wenn man da war, hat man ja sowieso nix gesehen, also muss man sich am Ende Videos und Bilder angucken. So machen diese Pappnasen also ihre Kohle ((und ich war wirklich froh, nur meine kleine Kamera mitgenommen zu haben, so konnte ich mich nämlich voller Inbrunst über diesen Medienmissbrauch lustig machen ohne direkt dazu zu gehören. Heuchlerisch, aber gutanfühlend)).

Und dann gibt’s auch so Boote auf der Spree, von denen man den absolut wunderschönsten Ausblick hat, und sich von absolut unschlagbarer Achtziger Jahre Mukke berieseln lassen kann. Ein Tag, an dem man sich einfach partout nicht ernst nehmen kann oder will, hat das prädikat “perfekt” verdient. Kommt nicht oft vor. Umso besser.

Eher wegen den Visuals als wegen dem Song (obwohl der auch gut fett ist, wa) – hier habe ich meinen Sommer verbracht. So en Vogue bin ich schon.
(via)


Mein Leben ist ein absurder Traum geworden, der von glitzernden Belanglosigkeiten und Einhornfleisch angereichert wird; er trinkt Feenstaub-Diesel… das ist er, ein Ball aus eingebildetem Konfetti mit schönen Menschen und schöneren Illusionen…
Aber bei näherer Betrachtung findet sich ganz schnell ein IMPOSTOR– es ist nicht mein Traum. Ich gehöre hier nicht hin. Alle Türen sind verschlossen. Jede noch so kleine Bewegung, die ständige Erinnerung, die Nummer Zwei, ich gehöre nicht zu diesen Leuten, ich bin jemand anderes, ein verhallendes Echo, ein Nebel, aus dem ich nicht herauskomme, eine Suche, die nirgendwo endet, eine Geschichte ohne Höhepunkt.
Das, was so magisch wirkt, das ist eigentlich nur die Droge, die sich von meinen Fußzehen bis in meine Augenlieder streckt, ein ewiger Flug der gerade in ein Luftloch geraten ist, ein kleines Fenster nach draußen und eine Wolke auf der ein Schriftzug draufgepinkelt ist:
“Du gehörst nicht zu uns!”
Kein Konfetti, nur Sägespähne.
Aber nein, aber nein, ich will das nicht wahr haben, und sobald sich das Loch schließt, fliege ich wieder hoch oben mit den anderen mit und hoffe, dass sie mich niemals genauer anschauen, denn ich bin kein Adler, ich bin eine Taube, ich bin kein Drache, ich bin eine Eidechse, ich bin kein fliegendes Einhorn, ich bin ein gebrochenes Pony, das im Farbnebel seiner Gebärmutter wohnt, eingelullt von NICHTS, nur Luft, die so aussieht, als könnte sie etwas bewegen.
