DPS/SYD – Run Away

Es ist schwierig, sich in der Welt zu verlieren. Es ist anders als den Nat Geo Adventure Channel einzuschalten und den Abenteurern bei ihren Abenteuern zuzusehen. Ich beschwere mich nicht darüber; nicht mehr. Ich bin ein einfacher Tourist mit CO2 Fußabdrücken, einer dicken Kreditkartenrechnung und freue mich über kostenlose Business Class Upgrades und vielleicht werde ich niemals die Gelegenheit haben, in einen Zug ohne Final Destination zu steigen. Vielleicht werde ich nie das Gefühl haben, verloren zu sein, nie umgeben von der Unsicherheit der Wüste. Vielleicht war das mal so. Vielleicht gibt es Menschen, deren Leben daraus bestehen, von Kathmandu nach Bondi Beach zu jetten um zu surfen, zu tauchen, zu skydiven, zu fotografieren, zu skateboarden, zu leben und zu entdecken. Ich kann mit Sicherheit für die Existenz absolut hirnverstümmelter Goa-Spasten attestieren, klebengebliebene Insekten mit furchtbaren Frisuren und einem Faible für schlechtgedröhnten Psy-Jungle-Trance und ebenso schlechten Mushroomdröhnungen. Aber das sind keine Abenteurer, das sind Hobbyphilosophen, deren Wichtigtuerei auch Ghandi noch zum Genozid herausfordern könnten. Nukleare Wegbombung von 95% abrasierten Dreadlocks, eine neue Petition in meinem Namen, und glaubt mir, ich unterschreibe drei Mal.

Meine Reisehelden sind verrostet; meine idyllischen Reiseträume und -erwartungen und -illusionen verstaubt. Ich bin zu müde um mich darüber aufzuregen, denn ich habe jetzt schon sechs Tage am Stück damit verbracht, genauso flüssig zu scheissen wie zu trinken und ich bin zu paralysiert um mich darüber aufzuregen, weil ich nicht mehr an das Reisen glaube. Nicht mehr an die Romantik des Reisens. Ich glaube daran, dass es mir Spaß macht, Menschen an lauen Abenden bei rumgehenden Spliffs kennen zu lernen und meine Jokes zu formulieren. Ich glaube daran, dass ich es liebe, nicht zu wissen, was ich am nächsten Tag machen werde (insofern ich nicht tatsächlich reise). Ich muss nicht arbeiten und für die nächsten 2-3 Monate werde ich auch weiterhin nicht über das große Geld (oder eher die große Geldverlustigkeit) nachdenken müssen. Ich glaube daran, dass das Reisen ein inflationäres, aber auch selbstverständliches Angebot unserer Jugend geworden ist, brought to you by Ryan Air und wirtschaftlichem Erwartungsdruck was den Lebenslauf angeht. Wie, du hast mit fünf Jahren noch keinen Abschluss einer anerkannten Elite-Privat-Windelschule gehabt? Na dann auf auf, ins Ausland! Und, natürlich, danke auch der Militärtechnologie, ohne welche unsere Welt wohl noch im Mittelalter stecken würde. Krieg (Macht, Verteidigung, Schutz, politische Wahrung seiner Selbst, oder eben Krieg) ist der Antrieb in unsere Zukunft, und ich bin mitten in reingeboren worden. Nur, weil ich mir gerne die Rolling Stones anhöre und Bob Dylan nicht aufhört in meinem Kopf zu spucken, heisst das nicht, dass ich die Zeit zurückdrehen kann. Zeiten, wo man nicht alles über jeden Ort wusste. Wo jeder Schritt durch die nasse Pampa irgendwo in Balabuga einen epischen Moment im Leben eines Niemanden spielte, der dann zum Held gekürt wurde. Meinem verstaubten Held.

Sich in der Welt zu verlieren ist schwierig, weil es keinen Ort mehr gibt, an dem man sich verlieren kann. Oder, wenn man kann, will (denn es gibt auch für Verloren-Sein gewisse Grenzen, das mit den Schlagen und Spinnen, das haben wir ja schon ausführlich besprochen, das ist nichts für mich). Also irren von Thailand nach Kuta Beach auf dem ganzen Weg Backpacker umher und flüstern sich im Stille-Post-Verfahren ihre sogenannten „Geheimtipps“ ins Ohr, doch jedes Mal, wenn man diesen Tipps folgte, jedes Mal wenn man seine Sachen aufgeregt packte und weiterzog und auf etwas mehr Verlustgefühl hoffen durfte, jedes Mal traf man ein weiteres Pack Gleichgesinnter, alle wieder im selben Prozess des Austausches, „ich habe gehört, Burma ist noch ziemlich jungfräulich, da muss man mal mit der Machete durchgehen, das muss man sich mal trauen“. Aber, ganz im Ernst, ich will nicht nach Burma und mit einer Machete den Wald bekämpfen um mich dort dann wider meiner urbanen Natur niederzulassen um ein Buch darüber zu schreiben wie ich mich mit wilden Pilzen selbst vergiftet habe. In Alaska. Mit Eddie Vedder im Hintergrund. Ich will das nicht, ich will das nicht, ich will das nicht. Ich will keinen Ed-Hardy-Strass-Steine-Resort-Urlaub auf Ibiza mit furchtbaren Pop-Medleys und Schlager-House-Remixen, und nach all meinen Beschwerden und nach meinem ganzen Rummosern und dem ständigen Suchen nach irgendetwas, was mir diese Reise bringen soll, fällt es mir wie Schuppen vor die Augen, wie ein dicker Pickel, der darauf pochte, seinen Eiter an den Spiegel zu spritzen: ich kann mich nicht in der Welt verlieren. Ich kann mich nur in Menschen verlieren. Oder mit ihnen. Oder um sie herum oder vor ihnen, aber die Welt ist völlig egal.

Jetzt ist es zum ersten Mal so weit: kein Plan. Absolut keine Richtung. Niemand, der mich begleitet. Ich bin völlig frei (wenn auch zerfickt vom Jetlag und 300 Euro leichter dank überteurer Hostels) in Sydney angekommen und es gibt nichts, was ich mir für diesen Tag erdacht habe. Nichts, was ich vor 8 Monaten schon mal auf eine Excel Liste geschrieben habe. Ich kann nicht in mein Dorm, weil gefühlte 30 Leute dort noch schlafen. Es regnet. Alles ist anders als gedacht. Aber alles ist gleichzeitig viel besser. Und so geht es einfach weiter.

Chile, Hawaii, Libanon, Deutschland, Vietnam, egal ob es die Reisenden oder die Natives sind, Indien, Nepal, China, scheiss drauf; und wenn ich eines Tages auf dem Mond lande und meinen Namen in Stein ritze, „Sara war hier und hatte Dünnschiss, vielen Dank, Thailand!“, dann hat das alles meine Helden nicht mehr zum Leben erweckt. Egal wie viele Länder ich bereise, egal was ich sehe oder nicht sehe oder mache, egal ob ich aus einem Flugzeug springe oder mir die Wirbelsäule beim Surfen anknacke, nichts davon wird The Beach sein. Nichts davon wird das sein, was meine Helden verkörpern. Aber manchmal muss man eben sein eigener Held sein. Und genau das einzige genießen, was einen so völlig aus der Bahn geworfen hatte: das man auf dieser ganzen weiten Welt niemals verloren sein wird.


(By the way, Weihnachten zog an mir vorbei wie der D-Zug an Bielefeld. Nicht, dass es mich je großartig interessiert hätte, als Moslem besteht mein einziges Weihnachtsritual daraus an Heiligabend mit meinen Brüdern bei McDonalds vorbeizufahren und mit den anderen Kanacken rumzuhängen. Diesmal lag ich den ganzen Tag am Pool und habe Shroomies gefüttert und bin letztendlich wieder bei McDonalds gelandet. Wie jedes Jahr also).

December 27th, 2010 Posted in Ohne Worte, Urlaub | Comments Off

You Got Me

Somebody told me that this planet was small / we used to live in the same building on the same floor / and never met before / until I’m overseas on tour

October 29th, 2010 Posted in Musik | 2 Comments »

Spinning Away


Ich sitze gerade im Restaurant unserer Unterkunft. Es gibt W-Lan, das halbwegs schnell läuft, und im Hintergrund dudelt ein Thai mit einer schönen Stimme Bob Dylan Klassiker auf der Gitarre für drei anwesende Leute herunter. Meine Haut schält sich endlich vom Sonnenbrand; ich sehe aus wie unser neues Haustier, der Gecko Mustafa aus unserem Bad, dem anscheinend die diversen Enddarmausscheidungen gefallen, denn abhauen will er nicht.

Alles in allem eine sehr beruhigte Stimmung. Ich reise mit zwei alten Bekannten – Cat, mit der ich schon im Kindergarten war und in unserer Jugend eine intensive on/off Beziehung führte, und JJ, der damals mit meinem großen Bruder in die Klasse ging und mittlerweile einen Freundeskreis in meinem Alter aus meiner Heimat bequemt. Als ich nach Berlin ging, flüchtet ich genau vor diesen Leuten: Menschen, deren Horizont nicht über ihr Kaff hinaus ging, die Art von Typen, die nur einen Club kennen, sich dort 3 Tage Tony Montana einbuchten und denn wieder ihrem ewig öden Drama vs Arbeitsleben nachgehen, wo jeder jeden betrügt. Hier werden Soaps geschrieben. Und dennoch ist es gut, mit ihnen unterwegs zu sein- einerseits für mich, weil ich das niemals mit guten Freunden hätte machen können, ohne mich grundtief für meine alltägliche Scheisse zu schämen (inkl. meine iTunes Shuffle Liste, die absolut unerträglich ist, wenn man mit coolen Leuten rumhängt, haha), andererseits, weil ey, Menschen können sich ändern. Und auf Reisen ändert man sich. Und so ist das gerade für uns: wir verändern uns zusammen, einerseits zum Positiven, andererseits so, wie es keiner hätte erwarten können.

Aber ich kann es nicht verleugnen. Es ist schwieriger, viel, viel schwieriger, als ich es mir hätte vorstellen können, einfach komplett loszulassen. Die Zeit bleibt für einen gewissen Augenblick stehen, und spätestens, wenn man dann einen Song hört oder kurz online geht– stellt man fest, dass man für ein Jahr weg sein wird. Und das die Zeit nur für einen selbst stehen geblieben ist, und nicht für den Rest der Welt. Nicht für Berlin, nicht für die Crew, nicht für die Eltern, da geht alles weiter. Alle sagen “S, man, das ist so cool, dass du das machst!”, aber ich frage mich hauptsächlich, wieso man weg geht, wenn alles gut ist, und wieso man Entscheidungen, die in gänzlich anderen Lebenssituationen getroffen wurden, eigentlich nicht einfach genauso spontan über den Haufen wirft wie man sie gemeißelt hat um nicht einen riesigen Riss in seiner Zeitleiste zu verursachen?

Nach zwei Wochen voller Abenteuer und geflasht sein sind solche Momente wohl selbstverständlich für jeden Reisenden. Ich warte noch auf den Augenblick, an dem ich mich voll im Momentum wiederfinde und vergesse, dass es jemals soetwas wie ein zu Hause gab. Vielleicht ist das dann auch der Moment, an dem ich nie wieder zurückkehren möchte. Vielleicht einer, wo ich nicht mehr mit soetwas wie einem zu Hause umgehen kann, wo das Reisen mich einfach mittreibt, weil man es gewohnt ist. Vielleicht ist das dann der Augenblick, an dem ich zurückkehre und feststelle, dass nichts mehr für mich übrig geblieben ist. Vielleicht passiert das auch nie, und ich kehre bereits in wenigen Monaten zufrieden zurück, in dem Wissen, das es nichts auf der Welt gibt, was mich mehr bewegen kann als das, was ich eh schon habe.

Vielleicht werde ich mit der Zeit an einen ganz anderen Horizont gespült- da, wo es keinen Anfang und kein Ende gibt, wo ich mir nicht mehr vorstellen kann, jemals wieder ein Teil vom Alltag zu sein. So wie es damals war, das was vor einem Monat war, das was mir jetzt schon wie vor tausend Jahren vorkommt. Vielleicht ist es auch genau jetzt Zeit, sich einmal davon zu lösen, und sich davon zu distanzieren, was mal war. Nur das “warum”, das erschließt sich mir jetzt noch nicht genau. Warum man weggeht, wenn alles gut ist. Und warum es so lange dauert, bis das Momentum kommt.

October 13th, 2010 Posted in Urlaub | 5 Comments »

wahlheimat

Ich hätte jetzt gerne dolle Arschkirmes, anstatt hier wie ein grenzdebiler Kern-Asi alleine am PC zu chillen, eine Nacht, bevor ich fliege, eine Nacht, bevor sich Deutschland zum lächerlichsten Mal wieder einigt um doch wieder woanders Mauern zu erlauben, eine Nacht, bevor ich mich von allen möglichen Menschen für sehr, sehr lange Zeit endgültig verabschieden muss. Ich skommer hier rum wie Hartz 4 in Meck-Pomm, und ich habe jegliche Motivation verloren etwas anderes zu machen außer mich mit Mauwi Wauwi vollzudröhnen. Ich konsultiere in solchen Fällen ja gerne meine Vagina für eine professionelle Hormon-Meinung, aber alles, was die gerade kann, ist sich über einen Hefescheidepilz aufzuregen (nicht ihr eigener).

Die letzten Wochen waren verdammt anstrengend. Ich habe so viele Leute um meinen Abgang getröstet und mich selbst wieder in tausend Teile gesprengt, da sind die aufmunternden Worte und Unterstützungsrufe aus der Ferne (vor allem die, die vor 9 Monaten noch aktuell waren) nicht mehr ganz so eindringlich und intensiv. Ich bin wie geleert, und alle Vorfreude ist in den Wind geschossen worden. An Party, Dröhnung, Urlaub gar nicht zu denken. Meine Mutter bietet mir Geld an, um hier zu bleiben, mein Vater macht mir Vorwürfe, weil ich seine Beerdigung angeblich verpassen könnte. My Gucci Boyfriend muss den Winter alleine überleben, meine Crew hat keinen Joker mehr, meine Heimat keine Berlin-Geschichten. Ich bin so scharf auf Backpacking wie fette Kinder auf Sellerie. Sellerie ist scheisse.

Ich weiß, in dem Augenblick, wo ich das Flugzeug betrete und diejenige bin, die sich den neuen Eindrücken ergeben kann, wird alles anders. Ich weiß es – a), weil ich Erfahrungsberichte in diversen Foren gelesen habe, und b), weil ich mich selbst ganz gut einschätzen kann. Für euch wird das etwas härter, und das tut mir leid. Ihr werdet das nicht vergessen, meine Mom wird das nicht vergessen, dass ich auf unbestimmte Zeit woanders bin. I’m sorry. Aber ich mache mir jetzt nichts mehr vor: dieses Leben ist meins. Das ist mein Ding. Und während ich noch sehr lange versuchte, Großstadt, Vorort, Lokalpatriotismus, Zugehörigkeit, Herkunft, Migrantenhintergrund, Wahlheimat in meinem Leben einordnen zu können, breitete sich genau eine Erkenntnis aus: ich gehöre nicht in physische Grenzen gesteckt. Ich gehöre überall hin. Wenn ich mich auf dem Weg verliere, habe ich euch, um in kleinen Schritten wieder zurückzukehren. Aber ich flüchte nicht, und ich bin auch nicht auf der Suche. Das ist mein Normalzustand. Ich will, das ihr alle ein Teil davon seid, und das werdet ihr auch. Home is where my laptop is. Wir sehen uns.

October 2nd, 2010 Posted in Urlaub | 3 Comments »

My Big Fat Wrong Rechnung

Nachdem mein psychologischer Zustand gerade zwischen labil und extrem soziopathisch schwankt und das nächtliche Zähneknirschen für die schönsten Augenringe seit Benicio Del Toro sorgt, werde ich nun davon absehen euch von meinen mentalen Zusammenbrüchen zu erzählen und hole lieber meine saftige Fleischpeitsche heraus um sie euch in den Allerwertesten zu führen, da, wo sie hingehört, denn ihr seid ja ihr und ihr lest dies und ihr wollt euch für mich bücken, lalalala.

… ja, der Wahnsinn ist jetzt auch endlich angekommen.

Was ich sagen wollte: es sind noch 5 Montage bis zur letzten Arbeitswoche, und es sind noch 50 Tage bis zum militärisch-korrekt ausgeführten Antritt der Reise mit Sack und Pack und Tränen der Erziehungsberechtigten und ein fettes Lachen der Flughafenangestellten, wenn ich mich nach fünf Minuten Eigenständigkeit das erste Mal der Fresse lang auf dem frisch gebohnerten Boden hinlege. Obwohl ich also vermutet hatte, die zehn Monate seit Anbeginn der Reise-Planung niemals überleben zu können, hat sich Berlin über mich getürmt und in Schutz genommen, sodass ich in der Obhut von Dreck und Sex und Drogen und Synapsensterben eine Art Delirium absolvierte. Zweihundert Tage später wache ich auf, und alles scheint in einem völlig anderen Licht.

Viele haben mich gefragt was mit meiner Online-Identität passiert, wenn ich weg bin. Have Love Will Travel sollte mein Abenteuer dokumentieren, von Anfang bis Ende, doch das war nicht, niemals mit Leidenschaft getrieben, und ist deshalb schnell wieder gestorben. Ich sehe mich auch nicht mehr als zwei Seiten betreuen, wenn ich erst einmal unterwegs bin, und ohne DragstripGirl hält auch mein eigenes Leben ein bisschen an- meine tägliche Dosis Glitter muss auch hier zu finden sein. Und dann ist da ja noch Finding Berlin, mein Herzblut, irgendwie, welches ja auf der Reise basiert. Bei meinem derzeitigen Karma-Stand werde ich zwar nach zwei Tagen jegliches elektronisches Gerät unabsichtlich zerstören – freut euch also nicht auf unterstützende visuelle Berichterstattung – aber immerhin werde ich penibel schriftlich festhalten, welche wunderschönen, befreienden Winde gerade durch mein Haar wehen – und wieso es nirgendswo schöner, und nirgendswo schlimmer ist, als hier in Berlin…

Weil ich so kurz vor Take-Off stehe, halte ich es nur für fair, euch ab sofort ab und zu hier und da in der Kategorie “Realwelt” ein bisschen etwas vom Trip (und den derzeitigen Vorbereitungen) zu erzählen. Und mit “erzählen” meine ich “euch auf den Sack gehen”. Ein interessanter Auftakt dürfte meine aktuelle Hochrechnung für die Kosten sein, die da anfallen. Ich hatte dafür mal ein interaktives (!!!) Sheet erstellt, welches jeder Mensch benutzen darf um seine eigene Rechnung aufzustellen. Leider habe ich bisher viel zu viel Geld für Extras und schnieke Sachen ausgegeben und jetzt fehlen mir 5000 €, die ich mir wohl entweder (schwarz) erarbeiten muss (auf Reise), oder ich schaue einfach, wohin es mich trägt. Angucken kann man sich das ganze hier, zum Bearbeiten muss man es nur runterladen. Easy Peasy 1-2-3. Und ja, meine Weltreise kostet 17000 €, und das katapultiert mich vom Backpacker zum Flashpacker. Und das, obwohl ich nicht mal ein neues Objektiv (ODER EINEN GREIFARM!) gekauft habe. Trauer ((wer sich das jetzt wirklich anguckt, wundert euch nicht um die ganzen Zahlen, die unter “Sum” stehen, das ist nur theoretisches Geschwafel und hat nichts mit dem Sheet zu tun und ist nicht mal wirklich aktuell)

All das, nur um euch eine Lektion zu erteilen: Wer eine Weltreise plant, sollte einfach nicht planen, sondern die Fresse halten und Geld sammeln. Das eignet sich nicht unbedingt für Schulbücher, aber ach, Vagina Penis. Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch das Wort “Ficken” hier reinwerfen, nur so, weil es gerade einen schönen Klang hat.

Shamone!
HEE HEE

August 11th, 2010 Posted in Gangster | 6 Comments »

Tombouctou

Amateurs In Africa

Ich fasse es immer noch nicht, das mein Ex-Mitbewohner, liebevoll “der Australier” genannt ((er heisst Ben, was jetzt auch nicht unbedingt für die Kreativität dieser Australier spricht… alle Australier heißen Ben. Es ist WIRKLICH so!)), noch nicht voll am Alkohol zergangen ist. Am Vorabend seiner Abreise nach Osteuropa hat er sich 36 Jägermeistershots (und hier und da ein Bier nebenbei) reingefahren und sich einen Rekordhelden nennen dürfen. Ich weiß nicht, ob das so gut sein kann für die Leber, aber er kann’s. Noch.
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May 7th, 2010 Posted in Uncategorized | 2 Comments »