Chabos Wissen Wer Der Babo Ist (Remix)

Lasse ich unkommentiert stehen. Ich habe gestern abend beim hören des Liedes den größten Spaß meines Lebens gehabt. Wo ist eigentlich Schwesta Eva? Was ist mit diesem Typen, der seine Zähne nicht auseinander kriegt beim Rappen? In other news: ich kenne keinen widerlicheren Typen als Abdi, und doch ist meine Liebe zu ihm so groß wie tausend alles. Nächste Hausarbeit dann doch wieder in Linguistik, dann über die kulturellen Eigenheiten verschiedener Rap-Szenen und ihrer sprachlichen Finesse.

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December 14th, 2012 Posted in Musik | 6 Comments »

Chester French // Drop

Man hat das Gefühl, jeden Moment könnte dieses Musikvideo sich in einen Softporno der 90er Jahre verwandeln. Die Art, die man früher heimlich auf VOX nach 22 Uhr geschaut hat, wenn Mama und Papa schon geschlafen haben. Keine Sorge; das einzige, was man fürchten muss, ist zu sehr an die schmerzliche Erfahrung schlechter Popmusik erinnert zu werden.
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November 15th, 2012 Posted in Musik | 2 Comments »

Any Given Saturday

Man möchte meinen, dass man sich ja irgendwann mal von Berlin auch langweilt und raus möchte und so weiter, aber je nächer mein Abflugdatum rückt, desto eher frage ich mich, wieso ich diese Stadt eigentlich je verlassen wollte. Mittlerweile rede ich mir ein, dass ich unbedingt gehen muss, damit ich es bei meiner Rückkehr auf jeden Fall noch doppelt genießen werde.

Mit genießen meine ich unter anderem Spasti Aktionen von irgendwelchen Expats die die Berliner Öffis huldigen möchten und einen Contest für die Miss U-Bahn 2010 machen, wo so ziemlich alles (inklusive Wetter) schief läuft und man mit einem Gefühl von “WTF IS THIS SHIT” zurück bleibt. Großartig im Mittelpunkt waren vor allem die Fotografen, die wahrscheinlich von jedem noch so kleinem Presseblättchen der Stadt ausgesandt wurden um dieses Happening für immer und ewig festzuhalten. Was auch gut so ist, denn (ein Teufelskreis!), wenn man da war, hat man ja sowieso nix gesehen, also muss man sich am Ende Videos und Bilder angucken. So machen diese Pappnasen also ihre Kohle ((und ich war wirklich froh, nur meine kleine Kamera mitgenommen zu haben, so konnte ich mich nämlich voller Inbrunst über diesen Medienmissbrauch lustig machen ohne direkt dazu zu gehören. Heuchlerisch, aber gutanfühlend)).

Und dann gibt’s auch so Boote auf der Spree, von denen man den absolut wunderschönsten Ausblick hat, und sich von absolut unschlagbarer Achtziger Jahre Mukke berieseln lassen kann. Ein Tag, an dem man sich einfach partout nicht ernst nehmen kann oder will, hat das prädikat “perfekt” verdient. Kommt nicht oft vor. Umso besser.

August 16th, 2010 Posted in Berlin, Gangster | Comments Off

I N C E P T I O N

Christopher Nolan hat in 180 Minuten Inception das ganze Medium Film gerechtfertigt. Und das, nachdem ich die Hoffnung längst aufgegeben hatte, heutzutage noch einmal ins Kino gehen zu können ohne ein Sequel/Prequel/Abklatsch/Remake/Remix/Adaption/Verfilmung zu sehen.

Es hat im Kino auch keinen gestört, wenn einer laut gefurzt hat, weil alle so konzentriert waren. Oder anders ausgedrückt: stell dir vor es wäre Furz, und keiner geht hin. Da lief der Schweiß. In der Pause bewegte sich kaum einer vom Platz aus lauter Angst, etwas wichtiges zu verpassen. Wir waren so gebannt, dass wir nicht mal aufgestanden sind um in die Mitte des Kinos zu rücken. Wir blieben ganz links außen und verrenkten uns die Hälser. Ich versuchte, so wenig wie möglich zu blinzeln.

Keine elenden, unrealistischen Twists, die den Zuschauer verwirren sollen; nur eine stringente, spannende Geschichte, in der ich genau so viel oder genau so wenig weiß wie die Protagonisten. Ein Ende, dass mich mit Gänsehaut benetzt. Inception: das größte künstlerische WHAT THE FUCK, dass mir dieses Jahr (und wahrscheinlich auch nächstes) begegnet ist. Roger Ebert bringt auf den Punkt, was mich so fasziniert:

Here is a movie immune to spoilers: If you knew how it ended, that would tell you nothing unless you knew how it got there. And telling you how it got there would produce bafflement. The movie is all about process, about fighting our way through enveloping sheets of reality and dream, reality within dreams, dreams without reality. – zum Review

Und ich so: “Fuck. YEAH!”
(By the way, ich verbringe seit 3 Tagen mein Leben damit Filme zu gucken. Alles, was ich verpasst habe. wozu ich nie Lust hatte. Nicht, weil ich mich plötzlich als Cineasten sehe, sondern weil man mit einem kaputten Gesicht und einem blutenden Kiefer nicht viel Möglichkeit hat, andere Dinge zu tun. Da ich dank Verbandswechsel und Entzündungen noch einige Tage in Isolation verbringen darf, nehme ich gerne weitere Vorschläge an)

July 31st, 2010 Posted in Uncategorized | 7 Comments »

Jogging

Das ist zu gut, um nur für Twitter verballert zu werden: “Fuck My Life” auf einer ganz neuen Dimension.

I’m just gonna jog across the street while the light OOOOOHHHHH SHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIITTTT!!!!!!!!!!!!

(via)

October 20th, 2009 Posted in Uncategorized | 5 Comments »

Horny MILF

Ich möchte hier zum Wochenende noch mal ein Video mit euch teilen (denn “sharing is caring” und so), das zwei Fragen aufwirft, die mich persönlich interessieren:

1. Wieso kriegen die Deutschen einen Günther Jauch serviert, der in seinen besten Tagen maximal noch als Lustknabe für latent homosexuelle Knastwächter diente? ((Nichts gegen Günther Jauch, ich mag ihn. Aber wer bei seinem Anblick nicht an latent homosexuelle Knastwächter denken muss, der hat wohl noch nicht so viele Fetischpornos wie ich gesehen))

2. Wieso kann niemand der guten Frau bei ihrer Verzweiflung abhelfen? WIESO?!

October 9th, 2009 Posted in Uncategorized | 5 Comments »