Light Bulb

Veröffentlicht May 31, 2011

It feels good to be a gangster.

Light Bulb · Kategorien: Musik · 3 Kommentare
 
 

The Dying Swan

Veröffentlicht April 15, 2011

 
 

Laundry Day

Veröffentlicht September 19, 2010

Laundry Day · Kategorien: Netzwelt · 5 Kommentare
 
 

Any Given Saturday

Veröffentlicht August 16, 2010

Man möchte meinen, dass man sich ja irgendwann mal von Berlin auch langweilt und raus möchte und so weiter, aber je nächer mein Abflugdatum rückt, desto eher frage ich mich, wieso ich diese Stadt eigentlich je verlassen wollte. Mittlerweile rede ich mir ein, dass ich unbedingt gehen muss, damit ich es bei meiner Rückkehr auf jeden Fall noch doppelt genießen werde.

Mit genießen meine ich unter anderem Spasti Aktionen von irgendwelchen Expats die die Berliner Öffis huldigen möchten und einen Contest für die Miss U-Bahn 2010 machen, wo so ziemlich alles (inklusive Wetter) schief läuft und man mit einem Gefühl von “WTF IS THIS SHIT” zurück bleibt. Großartig im Mittelpunkt waren vor allem die Fotografen, die wahrscheinlich von jedem noch so kleinem Presseblättchen der Stadt ausgesandt wurden um dieses Happening für immer und ewig festzuhalten. Was auch gut so ist, denn (ein Teufelskreis!), wenn man da war, hat man ja sowieso nix gesehen, also muss man sich am Ende Videos und Bilder angucken. So machen diese Pappnasen also ihre Kohle ((und ich war wirklich froh, nur meine kleine Kamera mitgenommen zu haben, so konnte ich mich nämlich voller Inbrunst über diesen Medienmissbrauch lustig machen ohne direkt dazu zu gehören. Heuchlerisch, aber gutanfühlend)).

Und dann gibt’s auch so Boote auf der Spree, von denen man den absolut wunderschönsten Ausblick hat, und sich von absolut unschlagbarer Achtziger Jahre Mukke berieseln lassen kann. Ein Tag, an dem man sich einfach partout nicht ernst nehmen kann oder will, hat das prädikat “perfekt” verdient. Kommt nicht oft vor. Umso besser.

Any Given Saturday · Kategorien: Berlin Realwelt · Comments Off
 
 

I N C E P T I O N

Veröffentlicht July 31, 2010

Christopher Nolan hat in 180 Minuten Inception das ganze Medium Film gerechtfertigt. Und das, nachdem ich die Hoffnung längst aufgegeben hatte, heutzutage noch einmal ins Kino gehen zu können ohne ein Sequel/Prequel/Abklatsch/Remake/Remix/Adaption/Verfilmung zu sehen.

Es hat im Kino auch keinen gestört, wenn einer laut gefurzt hat, weil alle so konzentriert waren. Oder anders ausgedrückt: stell dir vor es wäre Furz, und keiner geht hin. Da lief der Schweiß. In der Pause bewegte sich kaum einer vom Platz aus lauter Angst, etwas wichtiges zu verpassen. Wir waren so gebannt, dass wir nicht mal aufgestanden sind um in die Mitte des Kinos zu rücken. Wir blieben ganz links außen und verrenkten uns die Hälser. Ich versuchte, so wenig wie möglich zu blinzeln.

Keine elenden, unrealistischen Twists, die den Zuschauer verwirren sollen; nur eine stringente, spannende Geschichte, in der ich genau so viel oder genau so wenig weiß wie die Protagonisten. Ein Ende, dass mich mit Gänsehaut benetzt. Inception: das größte künstlerische WHAT THE FUCK, dass mir dieses Jahr (und wahrscheinlich auch nächstes) begegnet ist. Roger Ebert bringt auf den Punkt, was mich so fasziniert:

Here is a movie immune to spoilers: If you knew how it ended, that would tell you nothing unless you knew how it got there. And telling you how it got there would produce bafflement. The movie is all about process, about fighting our way through enveloping sheets of reality and dream, reality within dreams, dreams without reality. – zum Review

Und ich so: “Fuck. YEAH!”
(By the way, ich verbringe seit 3 Tagen mein Leben damit Filme zu gucken. Alles, was ich verpasst habe. wozu ich nie Lust hatte. Nicht, weil ich mich plötzlich als Cineasten sehe, sondern weil man mit einem kaputten Gesicht und einem blutenden Kiefer nicht viel Möglichkeit hat, andere Dinge zu tun. Da ich dank Verbandswechsel und Entzündungen noch einige Tage in Isolation verbringen darf, nehme ich gerne weitere Vorschläge an)

I N C E P T I O N · Kategorien: Uncategorized · 7 Kommentare
 
 

Viacom vs YouTube

Veröffentlicht March 19, 2010

Es gibt Dinge, die sind so absurd und lächerlich, die kann man einfach ohne weitere Worte so stehen lassen. Copyright, my ass.

Aus dem offiziellen YouTube Blog:

For years, Viacom continuously and secretly uploaded its content to YouTube, even while publicly complaining about its presence there. It hired no fewer than 18 different marketing agencies to upload its content to the site. It deliberately “roughed up” the videos to make them look stolen or leaked. It opened YouTube accounts using phony email addresses. It even sent employees to Kinko’s to upload clips from computers that couldn’t be traced to Viacom. And in an effort to promote its own shows, as a matter of company policy Viacom routinely left up clips from shows that had been uploaded to YouTube by ordinary users. Executives as high up as the president of Comedy Central and the head of MTV Networks felt “very strongly” that clips from shows like The Daily Show and The Colbert Report should remain on YouTube.

Viacom’s efforts to disguise its promotional use of YouTube worked so well that even its own employees could not keep track of everything it was posting or leaving up on the site. As a result, on countless occasions Viacom demanded the removal of clips that it had uploaded to YouTube, only to return later to sheepishly ask for their reinstatement. In fact, some of the very clips that Viacom is suing us over were actually uploaded by Viacom itself.

Update 11:35 Uhr, 19. März 2010

Kleines Update, habe auf Reddit eine interessante Diskussion dazu gefunden und dachte das könnte vielleicht zu einer halbwegs vernünftigen Erklärung des Viacom Super-GAUs führen:

from Reddit.com:

They obviously can see the benefit of sharing media but legally they are restricted from doing so.
permalinkreportreply
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This.
Broadcasting networks make a significant portion of their money from selling their shows to foreign broadcasting networks. These are usually sold with an exclusive distribution right for the region.
As an example, CTV has the exclusive distribution rights in Canada to many of the Fox and Comedy Central shows. If Fox or Comedy Central were to distribute the shows for free online and Canadians were able to access them, they would be in breach of contract and CTV would sue them.
This is why there is geo-IP restrictions on many of the network approved, online distribution platforms like Hulu, ABC.com, etc…
I suspect these lawsuits against YouTube are more about maintaining plausible deniability than actually winning the case.

—-
[...]
—-
Don’t worry, if what the YouTube Chief Counsel says is true and there is proof, this is going to be a backfire of epic proportions. Foreign broadcasting networks are probably going to start filing suit against Viacom for breach of contract.
—-
Viacom could simply make the “marketing” argument that their actions increased the popularity and thus interest of the foreign audience, making the show more valuable to foreign broadcasting network.
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It would depend on the particulars of the contracts, the videos that were uploaded by employees and the ones they were made aware of and allowed to remain online.
If they are all just short clips then they might successfully make the marketing claim. If they are extremely long clips or full episodes then they wouldn’t have a very compelling argument that it was merely marketing.

Und wo wir gerade bei YouTube sind: Nutzt unbedingt die Feather Beta, wenn ihr die hässlich zugeballerte und richtig schön langsame Seite wieder lieben lernen wollt.

 
 

BEST OF: Magic Brownies

Veröffentlicht November 10, 2009

Da sowohl B. als auch ich eine nicht gerade unberührte Blogger-Vergangenheit haben, werden wir in Zukunft immer dann, wenn uns mal danach ist, ein kleines Best Of unserer vergangenen (und nicht mehr einsehbaren) Beiträge (in einer Neuauflage) zum Besten geben. “Immer dann, wenn uns mal danach ist”, heisst wörtlich übersetzt “immer dann, wenn uns nichts besseres einfällt oder wir gerade keine Zeit haben”. Manche Storys sind einfach zu gut, um nicht geteilt zu werden (wenn auch in abgeänderter Form, ihr versteht), und hier mache ich einfach mal den Anfang mit einer, ahem, “Erzählung”, die vom Tag meiner Mathe-Abiturprüfung berichtet. Das war letztes Jahr, um genau zu sein am 3. März 2008, und ja, ich werde mich bis an mein Lebensende an dieses verfluchte Datum erinnern…

Brownies

Ich habe gerade nochmal kurz über den letzten Donnerstag und meinen exorbitanten Zusammenbruch nachgedacht, und ich muss jetzt doch mal genau die Situation beschreiben. Ich meine, das was da passiert ist, war viel zu gut, und das kann man nicht einfach so in drei Sätze packen und bescheiden weggucken. Das war mit Sicherheit das Spektakulärste, was jemals in meinem Leben passiert ist. Zumindest seit dem Tag, an dem ich Batman in den Warner Brother Studios den Plastiksixpack befummeln durfte.

[Weiterlesen]

 
 

Jogging

Veröffentlicht October 20, 2009

Das ist zu gut, um nur für Twitter verballert zu werden: “Fuck My Life” auf einer ganz neuen Dimension.

I’m just gonna jog across the street while the light OOOOOHHHHH SHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIITTTT!!!!!!!!!!!!

(via)

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Daggering

Veröffentlicht October 11, 2009

Ich bin eine kleine Trendhure in Sachen Musik und Style, das wissen wir ja alle. Ich rede nur über Sex und kann härter Fluchen als die Atzen um 9 Uhr am Kiosk, die gerade ihr sechstes Sonntagsbier und die dritte Currywurst verdauen. Die Leute sagen “S, du bist viel zu hart und viel zu cool für diese Welt!”, und ich sage “Yeaaaah!”

Deshalb war ich auch eine der ersten, die einfach mal steil zum Major Lazor Video zu “Pon De Floor” abgegangen ist. Es erschien mir ziemlich zerstört/verrückt, dieses Dry Humping, dass da abging. Schwarze Hipsterboys und ihre dicken Trullas in grotesken Farben und ziemlich eindeutigen Pumpstellungen… kurzgesagt, ich hatte mein Seelenheil gefunden und wollte in diese Traumwelt reisen. Mein ganz persönliches Eldorado.

Natürlich steckt und meinen muskolösen, behaarten Armen und den Kotletten im Gesicht noch ein bisschen Menschenverstand, und ich sehe ein, dass das Video zwar verrückt und cool, aber in allen Dingen sehr weit von der Realität entfernt ist. Vor allem dieser beknackte Geschlechtsverkehr-2step.

Denkste, S. Denkste.

Denn heute habe ich ein weiteres Video entdeckt. Keine grellen Farben, keine steilen Beats, aber Hipsterboys und ihre fetten Trullas, die “Trockensex” auf ein ganz neues Level bringen. Von Kulturschock kann hier nicht die Rede sein, ich wurde in eine andere Dimension katapultiert. Fuck it, ich geh und gründe meine eigene verdammte Spezies!

Daggering nennt es sich, kommt irgendwo aus der Ecke DomRep, das europäische Touristenloch für alle, die keinen Bock mehr auf Thailand haben. Plötzlich ist mein Traum vom FKK-Tanz kein Traum mehr, und ich dafür leicht angeekelt. Verdammt, haben die im Bett danach genauso viel Spaß? Wieso überspringen sie diesen Volkssport nicht direkt, um in die Kiste zu springen?! WIESO HABEN ALLE MEHR SPASS ALS ICH!

Genug des Amusements. Ich bin entsetzt, erschüttert, wahrlich schockiert. Vor allem, weil die Response auf solche Trends ja doch eher.. hart ist. Ich sage nur: Kinder machen gerne nach, was sie sehen (Geht das eigentlich jetzt als Kinderporno durch? Kriege ich jetzt auch so ein hübsches Stoppschild?) Manchmal werden sie dazu auch animiert. Ob es einen Unterschied macht, wenn ihr ihnen sowieso Krieg spielen beibringen? Ich meine, keiner denkt darüber nach wenn ein Kid mit seinem Finger auf jemanden zeigt und “Bäm!” ruft. Trotzdem, irgendwie kann ich das mit meinen progressiven und lockeren Erziehungsmaßstäben, die ich sorgfältig für meinen eigenen Wurf vorbereitet habe, nicht vereinen, und hoffe dass ich bis dahin einfach noch mehr Toleranz für fortschrittliche Tanzkulturen einräumen kann. Not.

Ich gehe jetzt zurück zu meinem Salsa Kurs, wo ich mich immerhin mit Ü-40 Single Typen wie Michael und Uwe beschäftigen kann, die kaum noch Haare auf dem Kopf haben, grundsätzlich gegen den Takt arbeiten und mich mit ihren schweißigen Händen betatschen. Yeah.

 
 

Horny MILF

Veröffentlicht October 9, 2009

Ich möchte hier zum Wochenende noch mal ein Video mit euch teilen (denn “sharing is caring” und so), das zwei Fragen aufwirft, die mich persönlich interessieren:

1. Wieso kriegen die Deutschen einen Günther Jauch serviert, der in seinen besten Tagen maximal noch als Lustknabe für latent homosexuelle Knastwächter diente? ((Nichts gegen Günther Jauch, ich mag ihn. Aber wer bei seinem Anblick nicht an latent homosexuelle Knastwächter denken muss, der hat wohl noch nicht so viele Fetischpornos wie ich gesehen))

2. Wieso kann niemand der guten Frau bei ihrer Verzweiflung abhelfen? WIESO?!

Horny MILF · Kategorien: Uncategorized · 5 Kommentare
 
 
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