"Girl gone wide."


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Schön: wie Robbery vorführt, warum Kopien zwar gut funktionieren können, aber dann leider nur noch auf einer parodierenden Ebene.

$VENDETTA hingegen ist an der Aufgabe glorreich gescheitert – genauso wie einige andere Kandidaten auf der Abschussliste “Deutschsprachige Musikkünstler”. Proof of Concept aus den USA klauen – ne, Cro? – samt Marketingstrategie und sich dann wundern, das niemand von Relevanz – also ich – das gut findet. Authentisch wie der Tatort muss es sein, Deutsch bis zum Scheitern, und sich selbst-kritisierend natürlich. Dann glaube ich auch, dass das aus der eigenen Hosentasche gezaubert kommt, dieses Talent und die Innovation “etwas neues zu probieren”. Etwas neues für wen aber? Für wen ist das neu, wenn man einfach nur Texte ins Deutsche übersetzt, ähnliche Beats produziert, denselben Vibe erstellt und damit dann 5000 YouTube-Clicks bekommt?

Da wundert sich doch niemand mehr, dass Agamben tatsächlich behauptet, der Deutsche hat keine Kultur, sondern nur ökonomische Rationalität. Ach, Robbery. Ihr glaube ich noch, dass sie das aus Spaß macht.

Ach, wenn es wenigstens nicht neu, sondern gut wäre! Die deutsche Sprache hätte ja so viel zu geben, aber sie wird dann nur noch auf Abziehbilder aus dem Englischen reduziert. Gottseidank gibt es Haftbefehl.

by yeahs in Musik


Ich bin genervt von Travis Porter. Ihre Stimmen und Sounds sind Kopien von Kopien. Keiner braucht Travis Porter. Aber das ist so wie mit jedem Dieter Bohlen Song: irgendwann hat er sich. Und dann brüllt man mit den anderen an Karneval plötzlich aus ganzer Seele YOU’RE MY HEAAAART, YOU’RE MY SOOUUUL und glaubt mit Überzeugung, dieser Titel sei die größte musikalische Errungenschaft der deutschen Musikgeschichte.

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by yeahs in Musik

Wie ihr wisst, bin ich professionelle Skateboarderin. Für meine fiesesten Tricks habe ich Tony Hawk als Stuntman eingestellt, weil meine wunderprächtigen D-Size Boobies sonst in der Luft auf und ab schwabbeln. Schwabbeldi schwabbeldi schwa schwabbel, schwabbel, s-s-skating like skaters my deck has a tribal. Ass Ass Ass Ass Ass Ass.

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by yeahs in (Pop)Kultur

Man hat das Gefühl, jeden Moment könnte dieses Musikvideo sich in einen Softporno der 90er Jahre verwandeln. Die Art, die man früher heimlich auf VOX nach 22 Uhr geschaut hat, wenn Mama und Papa schon geschlafen haben. Keine Sorge; das einzige, was man fürchten muss, ist zu sehr an die schmerzliche Erfahrung schlechter Popmusik erinnert zu werden.
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by yeahs in Musik


Trinidad James? Wo findet eigentlich die Königin von Tabor immer diesen heißen Scheiss? Ich spare mir die Fragen und gehe einfach direkt zum Highlight meiner mit Gold bestückten Tage. Stay freshest.

Und ey, diese Versace Loafers… Wunschzettel-Material. Kann das mal bitte jemand dem Winkel zeigen?

by yeahs in Musik

Lady Gaga meets Nicki Minaj? Der Punkt ist, dass Hip Hop ausgebrochen ist. Das ganze Spektrum der menschlichen Gehirnsoße kann nun im Rahmen von Beats und Raps neue Output-Formen finden. Das ist sowohl beängstigend als auch unglaublich erfrischend. Nicht, dass das nicht vor zehn Jahren möglich gewesen wäre. Vielmehr ist jetzt auch eine entsprechende Resonanz da, die das ganze auf einen Mainstream torpedieren könnte. “Hip Hop ist tot” ist auch nur etwas, was ein elitärer Schwanz von sich geben könnte. Scheiss Hipster.

by yeahs in Musik

Wenn ich jetzt sage: “Oh Shit, die Dinge wiederholen sich”, dann ist das diesmal mehr als nur ein seltsamer Moment, bei dem ich nostalgisch in die Vergangenheit und parallel dazu auch erwartungsvoll in die Zukunft blicke. Dude, diesmal ist es wirklich ernst: und plötzlich reden auch Leute über Schicksal und Fügung, die sonst eher dem ganzen skeptisch gegenüberstehen. Aber es gibt keine Zeichen, die es zu deuten gäbe. Es gibt nur den Willen zum Wollen und die Ehrfurcht davor zu was ein Mensch alleine fähig ist. Und natürlich die undankbare Relativität: endlich passiert all das, was ich mir erträumt hatte (mit naiven 15 Jahren), und doch beschäftigt mich das nur am Rande. Viel wichtiger sind die Dinge, die sich dazu geschlichen haben. Klein und leise, still und minimal berührend, geben sie den Ton an, bestimmen sie den Hintergrund und werfen sie Fragen auf, die man sich mit einem Herz voller Liebe oder Trauer – je nachdem – nunmal stellen muss. Am Ende bleiben nur folgende Tatsachen: wir träumen alle von Pinguinen, die auf der Akropolis tanzen. Und: wer nicht kifft, hat schon verloren.

by yeahs in Gangster Musik


Die offiziell heißeste Frau der Welt ist mit einem Banger zurück: Bad Girls, das wieder in einem starken Video von Romain Gavras triumphiert, wird die Lautsprecher in gewohnter Brutalität zerbomben. Obwohl der lyrische Rückschritt irgendwie anekelt, bin ich erleichtert: die experimentelle Soundgeschiss-Phase ist vorbei, zurück zur Pop-Produktion, frei nach dem Motto: Sex Sells und Araber sind voll im Trend. CHAIN HITS MY CHEST WHEN I’M BANGING ON THE DASHBOARD – ein bisschen so, als wäre Lady Gaga in einem neuen/alten Körper erschienen. Soll mir recht sein, denn eigentlich hatte ich nicht mit einem postwürdigen Comeback gerechnet seit Diplo nicht mehr regelmäßig reinhält.

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Was gibt es schöneres, als völlig zugedröhnt an einem lauen Abend in seiner Wolke eingekuschelt den zuckergußartigen Lauten des britischen Singsangs aus dem Ghetto zuzuhören? (Dinge, die noch schöner sind: Steak von glücklichen Rinder, die im besten Fall geklont waren, Pornos mit gut aussehenden Hauptdarstellern, im Winter trotzdem noch sein Smartphone bedienen können weil es Mitte Januar milde 5 Grad draußen sind.) Attack The Block macht aus mir ein glücklich verballertes Rehkitz auf Crack: ein guter Film, der ausgesprochen großartigen Humor zeigt und sich nicht zu ernst nimmt, ohne gleich auf amerikanisches Scary Movie Durchfall Niveau zu abzusinken. Optimale Abwechslung zum Sat 1 Filmfilm den ihr euch so gerne reinzieht.

by yeahs in (Pop)Kultur