JEREMY SCOTT x ADIDAS LONG SLEEVE // PERFEKT UM FEUERWEHRMÄNNER ZU IRRITIEREN

Heute morgen bin ich sehr unsanft von einem gewalttätigen Hämmern an der Tür geweckt worden. Es war so weit. Sie haben mein Meth-Labor im Keller entdeckt und jetzt wollen die brutalen Mexikaner meinen Kopf abkauen und unter die Brücke hängen. Noch schlimmer: Meine Eltern haben sich zu einem Spontanurlaub entschieden und überraschen mich zur wehrlosesten, unchristlichsten Zeit vorstellbar.

Mit meinem himmelblauen Jeremy Scott T-Shirt bewaffnet schritt ich, Baseball-Schläger in der Hand, zur Tür und war voll bereit dem Christkind eine auf die Fresse zu geben.

Und dann, als ich durch den Spion guckte, änderte sich mein Kurs “spontan”. Ein tierischer Durchfall holte mich ein. “DA STEHEN RIESIGE MÄNNER IN KOSTÜMEN, LAUF UM DEIN LEBEN!”, rief der glatzköpfige Bruce Willis in mir. Sie hatten ÄXTE dabei und hielten Taschenlampen an den Spion. Originale Situation: ich fühle mich an den Moment zurückerinnert, als E.T. von dem nuklearen Forschungs- und Folterkommando abgeholt wurde. Ich bin E.T. und Drew Barrymore in einem, deformiert, cracksüchtig und will auf jeden Fall nach Hause telefonieren.

Das hinter der Tür waren allerdings nicht pyromanische Gangbanger mit Kostümfetisch, sondern echte Feuerwehrmänner. Und hinter der Tür waren nicht nur die, sondern eine dicke Schicht von schwarzem Ruß und der Geruch von angesengten Arschhaaren. “Ist alles okay bei Ihnen – bis auf das es nach Rauch riecht?”, fragte der nette Feuerwehrmann das innerlich kreischende Mädchen. Ich rannte dann panisch durch die Wohnung und machte die brennenden Joints und die vergessenen Herdplatten endlich aus, holte die fertig gebackene Nacktkatze aus dem Ofen, schickte die Feuerwehrmänner weg und machte mich darauf gefasst, gleich in einer Gasexplosion, in einem Spontanbrand, in einem linken Angriff, in einer amerikanischen Drohnenattacke oder wegen eines lausigen Kurzschlusses in der Hauselektronik zu sterben. WAS FÜR EINE LAUSIGE ART ZU STERBEN.

In so einer Situation wird man schnell spirituell. Was rette ich, wenn ich aus dem ersten Stock in den Schnee springe? Würde ich wirklich mein Jeremy Scott Oberteil anbehalten? Was würde der Gerichtsmediziner dazu sagen, eine auf meine Haut geschmolzene Designer-Fresse meinen Eltern zu Identifikation vorzulegen?
Was ist mit all den Partyfotos, den schicken Markenklamotten und meiner kleinen Diamanten-Sammlung? Hach, ich sag mal so: wenn mir die Bude abfackelt, sitz ich hoffentlich auch drin. So viel materielle Anhänglichkeit muss sein.

Weil es nicht nur mir so geht (halt dein Maul du Öko – DU AUCH) und mein Schock noch richtig tief sitzt, arbeite ich mit euch jetzt prophylaktisch an einem Gegenschlag. Die Jungs und Mädels vom Hamburger Allike Store stiften potenziellen Brandopfern ein paar freshe Preise. Das Christkind kann mich mal.

Was ihr dafür machen müsst: ungefähr nichts. Ihr könnt den Post auf Facebook liken, eurer Mutter davon erzählen, retweeten und Kony Plakate an einem bestimmten Datum aufhängen. Ihr könnt aber auch einfach nichts machen, Air Max coppen, Grumpy Cats streicheln, Autos in Berlin anzünden oder einfach: immer noch nichts, außer einen Kommentar zu hinterlassen. Jeder, der ‘ne geile Punchline da lässt, wird bevorzugt.

1. Preis: ein 50 € Gutschein aus dem Allike-Store!
2 + 3. Preis: ein limitiertes Shoes & Booze T-Shirt!

Wundert euch nicht über die zerhedderte Kommentarfunktion, sie trägt immer noch Narben vom letzten Feuerwerfer-Massaker. Eure Kommentare kommen hier alle an. Übrigens: falls ich sterben sollte, weil irgendwer sein Crack nicht brav aufgegessen hat, werde ich hoffentlich niemals als Blogger wieder geboren. NIEMALS.

This article has 21 comments

  1. Johannes

    “A punch line (or punchline) is the final part of a joke, comedy sketch, or profound statement, usually the word, sentence or exchange of sentences which is intended to be funny or to provoke laughter or thought from listeners.”

    Ein Einwohner aus Stockholm fährt zur Entenjagd aufs Land. Als er eine Ente sieht, zielt er und schießt. Doch der Vogel fällt auf den Hof eines Bauern, und der rückt die Beute nicht heraus. “Das ist mein Vogel”, besteht der Städter auf seinem Recht. Der Bauer schlägt vor, den Streit, wie auf dem Land üblich, mit einem Tritt in den Unterleib beizulegen. “Wer weniger schreit, kriegt den Vogel.” Der Städter ist einverstanden. Der Bauer holt aus und landet einen gewaltigen Tritt in den Weichteilen des Mannes. Der bricht zusammen und bleibt 20 Minuten am Boden liegen. Als er wieder aufstehen kann, keucht er: “Okay, jetzt bin ich dran.” “Nee”, sagt der Bauer im Weggehen. “Hier, nehmen Sie die Ente.”

  2. Caro

    Ich bereue grad wieder zutiefst, dass ich deinen Blog nicht schon länger lese, werde ihn über Weihnachten wohl durchlesen müssen. ^^

  3. yeahs

    Tim und Lars, ihr habt beim Allike-Gewinnspiel den 2. und 3. Platz geschossen. Den 50 Euro Gutschein gewonnen hat ken Takel!

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